<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898</id><updated>2011-04-21T23:45:32.569+01:00</updated><title type='text'>Chris, Heiko und RTP sind unterwegs!</title><subtitle type='html'>Die langsamsten Traveller der Welt...&lt;br&gt; 
Inhalt: Ueber uns - Unser(e) Fahrzeug(e) - Kontakt - Bilder - Links - Die Reise</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>13</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-7605590116233239789</id><published>2007-04-19T17:09:00.014+01:00</published><updated>2008-11-07T04:08:57.091+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Kongo (09/2006 - 11/2008)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" style="font-family: verdana;"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; width: 200px; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://lh6.google.com/image/heikorehm/RgKBM1FE_eI/AAAAAAAAAEQ/820fvwzqAMg/PICT1663.JPG?imgmax=640" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 153, 0);"&gt;(16) Congo oder schwierige Pisten, Motor kaputt, aber immerhin lukrative Arbeit!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Willkommen im Congo! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Es wird wieder nach "cadeaux" gefragt, das hatten wir noch lange nicht mehr! Sobald man die Grenze erreicht hat, werden die Pisten schlechter. Tja, es gibt quasi keine Strassen im Congo, sogar zwischen dem wirtschaflichen Zentrum Pointe-Noire und der administrativen Hauptstadt Brazaville nicht! Es heisst, irgendwo im Norden gibt es welche, da wo der Praesident herkommt... An der Grenze werden unsere Daten in dicke Buecher eingetragen, alles wird in praezisen Saetzen verfasst, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir fahren dann durch kleine Doerfer, die Kinder schreien und rennen nach Geld oder Bonbons fragend zu unserem Auto. Wir winken freundlich zurueck. Wir uebernachten in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ndende&lt;/span&gt; bei der Kirche (nachdem unsere Daten erneut in dicke Buecher eingetragen wurden), RTP badet noch im Fluss und alle sind mal wieder fasziniert, dass er den alten Schuh, den wir ihm ins Wasser schmeissen, immer wieder herbringt. Am naechsten Tag geht es weiter. Kurz nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kibangou&lt;/span&gt; geht es nach Westen auf eine Piste, die von den Waldarbeitern fuer die Holz-LKWs (die einzigen Fahrzeugen hier) geschoben wurde. Kurz davor haben wir an einem Kontrollposten einen (langhaarigen!) Chinesen aufgelesen, der nach Pointe-Noire mitfahren will, denn dieser hat kurz davor einen Achsbruch erlitten. Er arbeitet irgendwo in der Pampa fuer eine Holzfirma. Die Piste wird irgendwann noch schwieriger, sie schlaengelt sich durch die Huegeln. Zuerst ist es unglaublich staubig. Meterhoch liegt der Feinstaub auf der Piste, man sieht die darunter liegenden Steine und Loecher nicht, dicke Staubwolken werden aufgewirbelt und alles - wir inbegriffen - ist von einer Staubschicht ueberdeckt. Irgendwann merkt Heiko, dass der Bus an Leistung verloren hat. Da es immer schlimmer wird, halten wir in einen Dorf an, um den Luftfilter auszuklopfen. Ein reiner Sandkasten! Das Problem wird leider dadurch nicht behoben, aber wir muessen ja weiter. Wir hoffen nur, dass wir Pointe-Noire erreichen koennen. Irgendwann wird es schlammig. Es ist noch nicht Regenzeit, aber in dieser Huegellandschaft nieselt es morgens schon. Viele Holz-LKWs bleiben stecken und blockieren die Piste. Sie muessen versuchen, sich gegenseitig ziehend, aus dem Schlamm zu kommen. Einer steht schief am Rande eines Abhangs und droht hinunter zu rutschen, als er versucht, vorwaerts zu kommen. Die Chauffeure, die alle da rumstehen, gucken uns unglaeubig an : "Da kommt Ihr doch mit Eurem Auto nicht durch!". Der Chinese steigt aus, ich ebenfalls. Als die Piste frei wird, versucht Heiko durch die schlammige Passage zu fahren. Ja nicht anhalten. Der Motor hat zwar an Leistung verloren, aber Heiko schafft es. Er rutscht Richtung am Abhang stehenden LKW, kommt aber problemlos durch. Wir sind erleichtert. Danach bleibt es schlammig, aber es war wohl die schwierigste Passage. Wir uebernachten in einem Dorf mitten im nichts, wir sind staubig und geschafft. Wir essen noch Fisch-Bouillon und Brot, trinken ein Bier. Die unglaublig laute Musik hindert uns nicht am Schlafen. Am naechsten Tag fahren wir weiter, jetzt gibt es Sandpassagen zu ueberwaeltigen. Das Oellaempchen blinkt, obwohl wir unser ganzes Oel in den Motor reingekippt haben. Wir muessen trotzdem weiter, wir sind ja mitten im Nichts. Wir sind nervoes, denn wir legen bestimmt 20 Km mit blinkendem Oellaempchen zurueck. Irgendwann erblicken wir den Asphalt, wir sind in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Madingo-Kayes&lt;/span&gt;, 50 Km noerdlich von Pointe-Noire. Wir halten bei der Polizeistation an, wo unsere Paesse kontrolliert werden. So koennen wir nicht bis Pointe-Noire fahren. Ich warte beim Bus, Heiko und Li der Chinese, gehen zu Fuss und mit einer leeren Wasserflasche auf die Suche nach Oel. Irgendwann kommen sie zurueck: sie haben welches gefunden, bei einer Holzfirma! Wir kippen erleichert die Schmierfluessigkeit in den Motor und tuckern mit 50 Km/h Maximalleistung nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Pointe-Noire&lt;/span&gt;. Natuerlich werden wir kurz vor Pointe-Noire nochmals kontrolliert. Als der Polizist fragt, wo wir dann wohnen, mache ich einen Fehler, indem ich sage, dass wir bei Li uebernachten (er hatte uns eingeladen). Da brauchen Sie aber ein "certificat d'hebergement", also ein offizielles Papier, das besagt, dass Li unser Gastgeber ist. Wir sind geschafft von der Herreise und haben keine Lust auf ewige Diskussionen. Irgendwann schaffen wir es aber, uns von dem nach Geld suchenden Polizisten zu trennen (Li gibt ihm was, wir haetten nichts bezahlt). Nach einem leckeren Essen und hin und her Ueberlegen, wo wir denn nun schlafen wollen, sind wir dann zum "cercle naval" (Yachtclub) gefahren, um da zu campen, und nach einer geruhsamen Nacht haben wir erstmal das Auto gereinigt. Wahrend der naechsten Tage sind wir zum angolanischen Konsulat, um die Visa zu beantragen und zu einer Werkstatt: Turbo ist wegen dem vielen Feinstaub kaputt, da muessen wir Dichtungen kommen lassen - da ist auch das Oel wahrend der Fahrt entwichen. Der Chef der Werkstatt war gerade in Deutschland auf Schulung. Als er zurueck kam, sagte er uns, dass es wahrscheinlich alles dauert, denn er wird die Teile in den USA bestellen. Viele Leute, die wir hier kennen lernen, empfehlen uns hier zu arbeiten : hier gibt es viele Moeglichkeiten und gewoehnlich sind die Jobs nicht schlecht bezahlt. Wir entscheiden uns, es mal zu versuchen, denn die Reparatur des Motors wird sicherlich einige Zeit in Anpruch nehmen. Mal gucken, was passiert. Wir drucken Lebenslaeufe, Heiko lass sich sogar professionell aussehende Visitenkarten drucken. Als er loszieht, klappt es dann tatsaechlich beim ersten Internet-Provider auf Anhieb. Am Mittwoch stellt er sich vor, am Montag drauf kann er anfangen. Wir leben nun seit einiger Zeit immer noch im Bus, im Hof des Mechanikers. Da sollten wir uns also eine Wohnung suchen. Da es schwieriger wird als erwartet eine passende Bleibe zu finden (nicht so weit weg vom Schuss, aber trotzdem einigermassen billig - hier sind die Mieten in den "weissen" Vierteln unweit des Stadzentrums unglaublig hoch!), nehme ich nach Preisverhandlung eine Wohnungsangentur in Anpruch. Da werde ich ziemlich schnell fuendig. Seit November leben wir nun unweit des Industrieviertels in einer 2-Zimmerwohnung in einem Haeuschen mit eigenem kleinen Hof. Die Nachbarn sind fast alle nette Congolesen, wir haben ein paar Boutique-Buden und eine Bar/Nachtclub um die Ecke. In diesem Viertel gibt es zum Glueck nicht so oft Stromausfaelle und wir haben das Wichtigste: Wasser. Denn in vielen Stadtteilen gibt es quasi nie Strom und Wasser (der Wassermangel fuehrt dann auch ab und zu zu Choleraausbruechen)... Unser Strom schwankt so zwischen 80 und 160 Volt, aber das reicht, auch wenn die Klimaanlage, die wir bei unserem Einzug behalten durften, klappert, scheppert und immer wieder ausgeht, wenn die Spannung zu niedrig wird. Wir sind also nie zum angolanischen Konsulat zurueck, und haben so nie erfahren, ob wir welche gekriegt haetten oder nicht. Irgendwann wurden hier in Pointe-Noire keine Visa mehr ausgestellt, viele Traveller, die noch es noch nicht wissen und in Abuja/Nigeria das Visum geholt haben, sitzen manchmal ratlos hier fest. Mittlerweile ist der Turbo repariert, aber als der Motor aufgemacht wurde, stellten wir fest, dass viele Risse im Motorblock sind und dass wir nun wieder reif sind, den kompletten Motor zu tauschen. Ich bin gerade dabei, einen 1.9TD Motor, die dazugehoerigen Teile und eine Oelkuehlanlage in Deutschland zu bestellen. Dieses Mal haben wir genug Zeit und Geld, um den Bus ordentlich auf Vordermann zu bringen. Ich habe ebenfalls Arbeit gesucht (was heisst, alle in Frage kommenden Firmen mit Lebenslauf unter dem Arm abklappern und sich nicht am Empfang abwimmeln lassen mit : "ja, ja, ich werde Ihren Lebenlauf der zustaendigen Person zukommen lassen" und prompt gefunden. Ich habe einen Einstellungstest bei Maersk bestanden und wurde erstmal fuer 2,5 Monate im Marketing eingestellt. Ich sollte jemanden vertreten, der fuer diese Zeit im Urlaub war. Die Arbeit hat unglaublich viel Spass gemacht. Als die Person vom Urlaub zurueck kam, wurde ich leider nicht uebernommen, es gab keinen anderen Platz fuer mich. Also habe ich erstmal Urlaub gemacht und hab mich erneut auf die Suche gemacht. Nach zwei Tagen erhielt ich einen Anruf. Ich wurde Anfang Februar bei Saga/Afritramp Congo eingestellt und bin fuer die Berechnung fuer unseren Hauptkunden zustaendig. In Pointe-Noire kann man sich das Arbeitsleben gefallen lassen. Die Congolesen sind wirklich sehr nett, wir haben wunderschoene Straende, man kann guenstig Fisch und Meeresfruechte essen... Mittlerweile ist Heiko sogar der ehemalige alte auseinanderfallende Toyota Landcruiser seines Chefs zur Verfuegung gestellt worden, und wir koennen am Wochenende aus Pointe-Noire rausfahren. Da freut sich RTP dann immer besonders, weil er endlich mal beim Spielen, Rennen und Schwimmen die ganze Energie rauslassen kann, die er waehrend der Woche bei seinem Waechterjob angesammelt hat.&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Anekdote des Tages (3. Mai 2007) : &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Wie aus RTP Ran Tan von Plan wurde oder aus einer Hundehuette ein 5-Sterne-Gartenhaeuschen…&lt;/span&gt; Tja, in Afrika kann eine simple Geschichte ziemlich schnell eine verdammt lustige Angelegenheit werden. Da die grosse Regenzeit naht und RanTanPlan bei seinem Waechterjob in unserem kleinen Hof nicht mal die Moeglichkeit hat, sich irgendwo unterzustellen, haben wir beschlossen, eine Hundehuette bei dem uns bekannten congolesischen Schreiner zu bestellen. Wir waren also da und haben unsere Vorstellung von einer Hundehuette beschrieben. Kein Problem, kenn ich, hab ich schon gemacht. In einer Woche ist es fertig. Irgendwie war er begeistert, mal was Anderes zu machen, als Tische, Stuehle und Tafeln. Und ich glaub, wir haben gut bezahlt. Noch dazu haben wir ihm gesagt, wenn es wirklich gut ist, dann geben wir ihm Extra-Geld. Gestern Abend war ich da. Gehe so rein durch den Hintereingang und er sagt: “Das Haus ist draussen an der Strasse. Ich habe es hier im Hof gebaut und dann habe ich das Ding nicht mehr durch die Tuer gekriegt, also mussten wir das Wellblech hier abmontieren”. Wir gehen raus. Da steht ein riesiges Ding an der Strasse! 1,50 Meter gross ist es, da passen mindestens 4 RTPs rein!!! Mit “echtem” Dach, Tuer, Holzgriff an der Tuer, Schloss (doch doch, man kann die Hundehuette sogar abschliessen!), Dach grau, Boden weiss und Waende braun gemalt, Wahnsinn. Ich musste echt lachen und der Schreiner stand da, stolz wie Oscar : “Hab ich doch gesagt, dass ich das kann. Ist doch schoen, oder? Und solide!”. Als es an der Strasse stand, haben wohl alle Afrikaner nach dem Zweck dieses Hauses gefragt. Die waren wohl alle voellig aus dem Haeuschen (!), als sie gehoert haben, dass Weisse so ein Nobelteil fuer ihren Hund haben bauen lassen. “Ist ja sogar besser als manche Haeuser fuer Menschen!”. Ein Weisser hielt wohl an und haette auch ohne grosse Diskussion mehr als wir bezahlt fuer das Ding. Der Schreiner ist nun im ganzen Viertel beruehmt. Ein “pousse-pousseur” (ein Kerl mit einem Transportwaegelchen) hat die Villa RTP nach Hause gebracht. Urspruenglich wollte ich sie in hinteren Teil des Hofs hinstellen, aber leider passt sie an einer Stelle nicht zwichen Haus und Mauer. Wahrscheinlich muessen wir noch 6 Typen oder so einstellen, so dass das Ding ueber die &lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hofmauer gehievt&lt;/span&gt; wird. Selbst RTP war am Anfang verdammt skeptisch. Na ja, ich hab ihm halt seinen Futter in sein neues Haus serviert und sass noch mit ihm drin, und jetzt ist er auch mitsamt seiner Decke eingezogen. Es fehlt nur noch ne Klimaanlage. Als Heiko nach Hause kam, fragte er, was das denn fuer ein Geraeteschuppen sei &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;:-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Rjrp3R40_tI/AAAAAAAAACM/lCGwYckI7hA/s1600-h/huette2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5060614267208007378" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Rjrp3R40_tI/AAAAAAAAACM/lCGwYckI7hA/s200/huette2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Rjrqrx40_uI/AAAAAAAAACU/vsdZBVQ_VrU/s1600-h/RTP+in+Villa2.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5060615169151139554" style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Rjrqrx40_uI/AAAAAAAAACU/vsdZBVQ_VrU/s200/RTP+in+Villa2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RjrhZh40_qI/AAAAAAAAAB0/BUm8S0puQSc/s1600-h/RTP+in+Villa.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;Flug ist gekauft, ich freue &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;st1:state&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;mich&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:state&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt; auf einen Besuch nach Europa (Frankreich zuerst, dann Deutschland)! Da die Flugtickets von Air &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;France&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt; unglaublig teuer sind, wird es ein Bisschen anstrengend… Ich fliege am 20. August abends von Pointe-Noire nach Brazaville mit der oertlichen Fluggesellschaft. Dann warte ich 8 Stunden in Brazaville am Flughafen und fliege um 2.50 Uhr mit der Royal Air Maroc nach &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;st1:city&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;Casablanca&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:city&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt; und dann nach &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;st1:city&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;Paris&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:city&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bin sehr sehr gespannt, wie es sich anfuehlt, nach 4 Jahren wieder in Europa zu sein…und bin wieder mal voller Vorfreude auf den (ersten bezahlten) Urlaub! Rueckflug erfolgt dann am 12. September von Paris.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;-------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;05.07.07 - Schon ewig nichts mehr geschrieben, aber je mehr Reisen, desto mehr Schreiben. Wollte einfach mal ein paar Sachen ueber unseren Alltag schreiben, auch wenn es keine explosiven Neuigkeiten gibt.&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Arbeit fahren&lt;/span&gt;: Normalerweise faehrt mich Heiko morgens zur Arbeit. Es gleicht einem Computerspiel! Hier ist ein Loch in der Strasse, dort kommt ein Sandwichwagen von rechts, hier faehrt ploetzlich ein Taxi los, ein Anderer bremst unerwartet, nachdem er mit seinem lauten Hupen wohl erfolgreich war und einen Kunden auflesen will, da vorn faehrt ein unglaublicher stinkender Schrotthaufen, weiter vorn ist ein Holz-LKW mitten auf der Fahrbahn liegen geblieben, hinter uns versucht einer sich rechts vorbei zu quetschen und am Strassenrand stehen Polizisten (hoffentlich halten die uns nicht an…). Am Sonntag kommen dann noch alle Besoffenen dazu, die ihren freien Tag mit Bier und sonstige Alkoholika verbracht haben und abends nach Hause fahren.&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 153, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hundeschule&lt;/span&gt;:&lt;/span&gt; RanTanPlan weiss einfach nicht, dass ein Hund auch mal boese sein kann. So bin ich mit ihm insgesamt sechs Mal zur Hundeschule (gehoert zu einer Sicherheitsfirma, die auch Hundefuehrer als Waechter einsetzen) gegangen. Musste zwar sechs Mal auf laenger schlafen verzichten, aber es hat sich gelohnt! Schwerpunkt der Ausbildung: Herrchenverteidigung. Anfangs hat man einen Kreis gebildet und “boese” Rottweiler und Schaeferhunde haben vorgemacht, wie man in ein Tuch oder eine “Beisswurst” ordentlich beissen kann. RTP war begeistert! Sofort hat er sich an die Arbeit gemacht, zuerst in der Meute, dann alleine. Am Ende der Ausbildung bin ich dann ueberfallen worden und RTP hat mich ordentlich verteidigt. Auch noch dazu war er voll der Star, da er entgegen aller Erwartungen bewiesen hat, dass Batéké-Hunde (Mischlinge) auch Musterschueler sein koennen. Wir wurden sogar eingeladen, mal kostenlos vorbeizuschauen.&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozCK9GCrrI/AAAAAAAAADM/eR_9Pa1gHxY/s1600-h/rtp3.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083651572848832178" style="margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozCK9GCrrI/AAAAAAAAADM/eR_9Pa1gHxY/s320/rtp3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozDV9GCrsI/AAAAAAAAADU/KzFaHkBKGyQ/s1600-h/rtp4.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083652861339020994" style="margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozDV9GCrsI/AAAAAAAAADU/KzFaHkBKGyQ/s320/rtp4.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozD9dGCrtI/AAAAAAAAADc/-l9sMDOCfyw/s1600-h/rtp5.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083653539943853778" style="margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozD9dGCrtI/AAAAAAAAADc/-l9sMDOCfyw/s320/rtp5.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;b&gt;Wakeboarden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;: Unser Lieblingssport zur Zeit! Was soll man denn sonst im Congo machen?!? Zur Zeit wakeboarden wir also fast jeden Sonntag mit Jeremy (ein Kollege von Heiko) &amp;amp; co und wir machen schnell Fortschritte. Vielleicht schaffen wir ja noch ein Doppellooping bevor wir den Congo wieder verlassen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozAvNGCrqI/AAAAAAAAADE/rnaD75dFFUI/s1600-h/Heiko_wake2.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083649996595834530" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozAvNGCrqI/AAAAAAAAADE/rnaD75dFFUI/s320/Heiko_wake2.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozF-NGCrvI/AAAAAAAAADs/HJt1JYbzZUw/s1600-h/chris_wake.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083655751852011250" style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RozF-NGCrvI/AAAAAAAAADs/HJt1JYbzZUw/s320/chris_wake.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Wahlen&lt;/span&gt;: Am 24. Juni hatten wir Parlamentswahlen! Und “ville morte”, was heisst Fahrverbot in der ganzen Stadt. Eigentlich nicht schlecht! Na ja, die Wahl war ein Flop, denn viele Waehler waren gar nicht auf den Listen aufgefuehrt, dafuer konnten Tote waehlen oder manche doppelt, zumindest wenn das Wahllokal ueberhaupt aufgemacht wurde. In Pointe Noire hat man wohl kartonweise falsche Wahlunterlagen gefunden… &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Ich brauche Urlaub&lt;/span&gt;… Nach vier Jahren Afrika bin ich reif fuer Urlaub! Ich will endlich mal voellig anonym durch die Strassen gehen, ohne dass jemand mich beobachtet, Kommentare ueber mich, den Hund oder mein Handeln abgibt, oder Typen mit schmieriger Anmache daherkommen. Wenn man mittags als weisse Frau unterm Volk sein 0,80 Cent Sandwich einnimmt (eine Kollegin meinte neulich: “Ich hab dich da neulich sitzen sehen. Wie kannst du da bloss essen?!?!?! Ich habs einmal gemacht und dann war ich eine Woche krank”, den Satz “aber da sind ja nur Neger!” (den “g” muss man dann wie den “j” in “Jean-Paul” aussprechen) behaelt sie dann fuer sich. Wobei ich langsam dahinter komme, dass man als einzige weisse Frau dann im ganzen Hafenbereich (da arbeite ich) Mittelpunkt der Konversation und der Beobachtungen ist. Dann sitzt man da und beisst hungrig in den Sandwich, und dabei stellen alle Typen fest, dass sich auf der linken Hand kein Ehering befindet! Deshalb habe ich nun einen Ring zum Geburtstag bestellt. Jedenfalls kommt man sich manchmal zu ner Brust-Unterleib-Kombination auf 2 Beine reduziert, die einen in die gelobte westliche Welt bringen koennte. Congolesen sind sehr neugierig, wollen immer alles wissen, mischen sich immer ein, wenn es was zu diskutieren gibt (wobei man z.B. stundenlang daruber diskutieren kann, dass die Weisse gerade Insektenspray gekauft hat, oder dass sie mit ihrem Hund spricht und der auch noch tut was sie sagt. Afrikaner haben ueberhaupt keine Ahnung ueber Tiere im Allgemeinen und Hunde ins Besondere. Dass man sie erziehen kann, z.B. Wenn hier der Hund stoert, kriegt er halt eine Ladung spitze Steine nachgeschmissen oder man bricht ihm ein Bein oder so). Jeden Abend drehe ich meine Runde im Viertel mit RTP, dabei muss ich mir ca. 30 Mal die Frage “il est méchant?” anhoeren (also “ist der Hund boese?”, wobei RTP den Fragenden schon laengst hinter sich gelassen und nicht mal angeguckt hat), 15 Mal “il faut l’attacher” (also “er sollte angebunden sein”) und 1.000.000 Kommentare ueber den Hund, der Ball spielt, oder den Hund, der nicht einfach so ueber die Strasse geht, oder den Hund, der im Muellhaufen scheisst etc etc. Irgendwann hat man fuer jede Situation eine ironische Antwort parat, sonst wird man verrueckt. Auf die Frage “ist der Hund boese?” antwortet man dann z.B. “er frisst nur Schwarze” oder so. Und nicht dass jetzt einer behauptet, ich sei ein Rassist! Man muss sich eben behaupten, sonst macht es einen kaputt auf Dauer! Manchmal stelle ich mir vor, die Weissen wuerden in Europa so mit Schwarzen umgehen… Da sitzt dann eine Gruppe Weisse vor einem Café am Tisch, und ein Schwarzer latscht vorbei: “Hey, guckt mal ein Schwarzer! Der ist ja komisch angezogen heute! Und habt ihr seine komische Frisur gesehen?!? O je, ist er schlecht gelaunt, oder was? Der hat sich bestimmt gestern &lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;mit seiner Frau gestritten, weil sie bla bla blab la bla…”. Ich meine, es ist wirklich so, man versteht zum Glueck nicht, was die sagen! Und dann fragen sie, warum man eigentlich kein Monokotuba spricht… Ich glaub, das wird meine naechste zynische Antwort des Tages werden: “Weil ich den Scheiss nicht verstehen will, was ihr dauernd ueber mich labert!” Na ja, ich merke halt, dass ich mal ne Pause gebrauchen koennte, und dass manche Sachen mir zur Zeit auf den Keks gehen, es soll jetzt aber nicht heissen, das alles negativ ist. Ich werde nach meinem Europabad berichten, was ich nun besser finde… Ich glaube, ich weiss es schon. Crazy Congo, das Land, in dem man sich oft wie in einer virtuellen Welt vorkommt!&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;Es gibt Laender, wo es allen gut gehen koennte. &lt;/span&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;/st1:place&gt;Dort gibt es eine grosse Familie, die an der Macht ist. &lt;span lang="EN-GB"&gt;Und deren Freunde. Sie saugen &lt;/span&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;st1:placename&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;das&lt;/span&gt;&lt;/st1:placename&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt; &lt;/span&gt;&lt;st1:placetype&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;Land&lt;/span&gt;&lt;/st1:placetype&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt; aus und verprassen das Geld, so dass einem schlecht wird. Und es gibt Frauen, die mit dem Verkauf von Zwiebeln, Tomaten und Brot ueberleben muessen. Die in Bretterhaeusern wohnen, wo es weder Wasser noch Strom gibt. Licht gibt es da auch nicht, da das Geld fuer Kerzen oder Petroleum nicht vorhanden ist. Ihr ganzer Besitz ist eine Schaumstoffmatraze und ein paar Plastikeimer. Wenn sie krank sind, haben sie nicht das Geld, um Medikamente zu kaufen. Irgendwann werden sie sehr krank, und wenn sie ins Krankenhaus gehen, ist es schon viel zu spaet. Im heruntergekommenen dreckigen Krankenhaus kann ihnen auch nicht mehr geholfen werden. Eine solche Frau ist am 5. August 2007 gestorben. Sie hiess Brigitte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ach, Kongo… Vorhin wollte mir einer eine Seife zum Haut Aufhellen verkaufen. Da das Ganze passierte, als ich gerade dabei war, mir ein Sandwich zu kaufen, haben sich alle Menschen, die drum rum standen, koestlich amuesiert. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Ich mich auch. Ich habe ihm gesagt, dass ich hell genug sei und dass vielleicht eher ne Seife zum Schwarz machen angebracht waere. Hier lacht man viel mehr als in Europa, ich meine einfach so auf der Strasse, mit Leuten die man nicht kennt. Die Menschen druecken was sie denken und ihre Gefuehle aus. Das kann also auch heissen, dass man oft lauthals streitet. Kleine Details werden Gegenstand von Witzen oder von ellenlangen Diskussionen und Streitereien. Meistens wird nur mit Worten gestritten, selten greifen die Menschen zur Gewalt. A propos Details. In Europa habe ich mir einen Ring gekauft. Eine Kollegin von mir fragte einen anderen Kollegen, ob ich zusammen mit meinem Mann in Urlaub gegangen sei. Der Kollege, der davon wusste, dass ich wegem staendigem laestigem Anbaggern diesen Ring gekauft habe, hat sofort verstanden, worauf sie hinaus wollte und hat geantwortet, dass ich alleine geflogen sei, aber mein Mann nachgekommen sei. Antwort: “Ha, dann haben sie also in Europa geheiratet…”. Kein Detail entgeht der scharfen Beobachtungen der Kongolesen. Und jedes Detail gibt Anlass zu Spekulationen und Gespraechen…&lt;br /&gt;Der Urlaub war echt gut, einerseits weil ich nach 4 Jahren Afrika ein wenig Distanz gebraucht habe und andererseits weil ich meine Familie und Freunde wieder sehen konnte. Ich war neugierig darauf, wie es sich anfuehlt, nach so langer Zeit wieder in Europa zu sein. Tja, es gab gar keinen Schock! Gemerkt habe ich, dass Menschen sich in Europa freuen, wenn sie mal angesprochen werden. Dass das Leben in Frankreich ein wenig lockerer zu sein scheint als in Deutschland. Dass Zug fahren unglaublig teuer geworden ist. Dass Menschen sich fuerchterlich ueber Sachen aufregen, die meines Erachtens ueberhaupt nicht wichtig sind. Es war nur kurz befremdend, als ich wieder hier war. Der Staub, der Muell, der nicht vorhandene Strom… Aber es ist ja trotzdem schoen hier!&lt;br /&gt;Vielen vielen Dank an alle, die mir einen schoenen erholsamen Aufenthalt ermoeglicht haben!&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;Letztes Wochenende (29-30. September) waren Gerd und Verena zu Besuch, die wir in Togo kennen gelernt hatten. Bei ihrer Transafrikareise in Etappen ist nun Togo-Namibia angesagt, und ihre Route fuehrte sie durch Pointe-Noire. Als wir ahnungslos zum Yachtclub ankamen, standen sie auch da, sie waren gerade eben angekommen! Kaum raus aus dem Auto waren sie schon wieder unterwegs, aber diesmal mit dem Boot, denn auf dem Programm des Tages stand wake boaerden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RweADcO1TqI/AAAAAAAAAD0/k_HQ8Md4G-o/s1600-h/DSC_4351.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5118200298136227490" style="margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RweADcO1TqI/AAAAAAAAAD0/k_HQ8Md4G-o/s320/DSC_4351.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Na ja, von ihren Strapazen (schlimmste Schlamm- und Urwaldpisten) konnten sie sich schon noch erholen, sei es am Abend am Strand...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RweAdcO1TrI/AAAAAAAAAD8/TBUgfEVnPCQ/s1600-h/DSC_4386.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5118200744812826290" style="margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RweAdcO1TrI/AAAAAAAAAD8/TBUgfEVnPCQ/s320/DSC_4386.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana,sans-serif;"&gt;...oder am naechsten Tag am anderen Strand... &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RweB9sO1TtI/AAAAAAAAAEM/TmxDsFlR9nk/s1600-h/DSC_4396.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5118202398375235282" style="margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer; text-align: center;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RweB9sO1TtI/AAAAAAAAAEM/TmxDsFlR9nk/s320/DSC_4396.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana,sans-serif;"&gt;War echt ein schoenes Wochenende! Danke fuer euren Besuch (und die Fotos) und gute Reise!&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;13/12/07&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R2FCYpRRwOI/AAAAAAAAAEs/mnDiNAH7oU4/s1600-h/IMG_3431edit.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R2FCYpRRwOI/AAAAAAAAAEs/mnDiNAH7oU4/s320/IMG_3431edit.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5143465240596431074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Kongolesen scheinen echt Humor zu verstehen ! Vor ein paar Wochen war der Praesident, Herr Sassou-Nguesso, in Pointe-Noire und hat ueberhaupt den tollsten Witz von sich gegeben! Er hat naemlich den ersten Stein gelegt fuer die Strasse von Pointe Noire Richtung Brazzaville. Und wat fuer ne Strasse! Auf der anderen Seite in Brazzaville liegt der erste Stein wohl schon ein wenig laenger da. Dazwischen soll laut der tollen Plakate eine WAHNSINNsstrasse entstehen! In einem Land wo Vieles brachliegt wegen der Korruption, soll es mitten in der Pampa bald besser aussehen als in Europa! Vielleicht will sich ja der Praesident gar nicht lustig machen ueber sein Volk und er hat sich wirklich mal gute Vorsaetze fuer das naechste Jahr ueberlegt?!? Wenn das nicht so ist, dann koennte man ihm boesen Zynismus unterstellen…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R2FDJpRRwPI/AAAAAAAAAE0/cC-_Yl4fc5I/s1600-h/IMG_3437_edit.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R2FDJpRRwPI/AAAAAAAAAE0/cC-_Yl4fc5I/s400/IMG_3437_edit.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5143466082410021106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Man bemerke (falls ihr die Bilder besser bewundern wollt, man kann die anklicken): Im Hintergrund schoene moderne Hochhaeuser, modisch gekleidete Weissnasen spazieren locker auf dem speziell fuer Fussgaenger eingerichteten Seitenstreifen, ohne Angst zu haben, von irgend einem Schrotthaufen ueberfahren zu werden, denn wenns die Strasse gibt fahren die LKWs dann nicht mehr wie Krebse durch die Gegend und Rost und Russ sind ploetzlich wech. Und siehe da, das Regenwasser soll auch ordentlich abfliessen, nicht so wie in Pointe Noire...&lt;br /&gt;Und alles ist schoen und sauber, das Gras gruen, die Baeumchen ordentlich geschnitten, keine einzige Plastiktuete fliegt rum und es gibt sogar einen Strommasten, denn die entlegenen Doerfer sollen anscheinend ordentlich Strom bekommen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 200%;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R2FD1JRRwQI/AAAAAAAAAE8/4NBROUgitCo/s1600-h/IMG_3435edit.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R2FD1JRRwQI/AAAAAAAAAE8/4NBROUgitCo/s400/IMG_3435edit.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5143466829734330626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Anscheinend - davon hat allerdings der Praesident nichts gesagt, aber vielleicht will er ja sein Volk noch ueberraschen - faehrt dann sogar ein nagelneuer Schnellzug zwischen Pointe Noire und Brazzaville! Und die Tanke namens "Liberty" erst... Den sollte man glatt noch einmal waehlen, echt. Die naechsten Praesidentswahlen sind ja 2009, mit so einem Programm brauchen die Wahlen ja gar nicht gefaelscht werden, ich sag's euch!&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;Vom 22. bis zum 29. Dezember waren wir im Conkouati-Nationalpark, 150 Km noerdlich von Pointe Noire. 50 Km Teer, danach Piste im brauchbaren Zustand (is ja wieder kurz Trockenzeit). Lustige afrikanische Faehre dazwischen. Im Park hat die Organisation HELP Congo (&lt;a href="http://www.help-primates.org/"&gt;http://www.help-primates.org/&lt;/a&gt;), die sich um Schimpanzen kuemmert, einen Camp.&lt;br /&gt;Es gab Viel Natur, viel Wasser (Mangroven, Fluesse, Seen, Sumpf, Fluessmuendung, Meer), viele Schimpanzen und andere Lebewesen (Elefanten, Voegel, Fische).&lt;br /&gt;Programm der Woche:&lt;br /&gt;- die Fuetterung der auf zwei Inseln lebenden Schimpanzen angucken. Auf einer Insel leben 4 Schimpanzen, die frueher nicht immer in idealen Bedingungen in Zoos gehalten wurden und vor dem Krieg gerettet worden sind; auf einer zweiten 9, die irgendwann wieder frei gelassen werden. Dieses Volk muss 1 bis 2 Mal pro Tag gefuettert werden. Die Pfleger fahren also zu den Inseln, springen ins Wasser und geben den in den Mangroven sitzenden Schimpanzen Obst, Gemuese und Brei.&lt;br /&gt;- den Fluss zum Waldcamp hochfahren. Im Wald gibt es noch einen Camp mitten in der Wildnis, wo Schimpanzen frei gelassen worden sind. HELP Congo ist die erste Organisation, die erfolgreich Schimpanzen frei gelassen hat. Diese werden aber noch beobachtet, u.a. um wissenschaftliche Daten zu sammeln. Auf dem Weg hatten wir das Gluck, 4 Waldelefanten zu sehen, was schon sehr spannend war!&lt;br /&gt;- Spannend war auch das Fischen. Insgesamt 3 Mal sind wir zur Flussmuendung gefahren. Ergebnis: insgesamt 5 rote Karpfen, zwischen 8 und 12 Kilos jeweils, und eine "Carangue" (Thunfisch aehnlich). Mann, war das lecker!&lt;br /&gt;- Wir sind auch ein kleines Fluesschen gefahren, zu einem traumhaften Suesswassersee, umgeben von tropischem Wald. Leider wurde ein ziemlich grosses Oelvorkommen unter dem See gefunden, und es sieht so aus, als ob die Idylle bald ein Ende haben wird. Der Staat (bzw. die Machthabenden) sind an Natur und Umwelt nicht so interessiert, wenn ums so viel Geld geht und keiner kann was dagegen. Wenn HELP oder WCS (die Organisation, die den Nationalpark verwaltet) zu laut werden, muessen sie halt den Kongo verlassen.&lt;br /&gt;- Im Camp war auch die kleine Mila, ein einjahriges Schimpanzenbaby. Deren Mutter wurde erschossen und die Kleine wurde in Pointe Noire zum Kauf angeboten. Gluecklicherweise hat jemand HELP kontaktiert und die Kleine konnte gerettet werden. Sie kam in einem kritischen Zustand an. Aber jetzt geht es ihr viel besser und wir konnten in der Woche ihre deutlichen Fortschritte beobachten. Bleibt zu hoffen, dass die Schrotkugeln, die sie im Schaedel hat und nicht entfernt werden koennen (zu riskant) nicht wandern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R3omThKPxVI/AAAAAAAAAFM/KKTxB6kPUZc/s1600-h/mila.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R3omThKPxVI/AAAAAAAAAFM/KKTxB6kPUZc/s320/mila.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5150471240612300114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Davon gibt es neue Bilder online! -&gt; &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://picasaweb.google.com/heikorehm/KongoConkouatiEinFunktionierenderNationalpark"&gt;Bilder anschauen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R7rtzKLl78I/AAAAAAAAAGU/HKxxZHrsYjM/s1600-h/pict2804mini.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/R7rtzKLl78I/AAAAAAAAAGU/HKxxZHrsYjM/s200/pict2804mini.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168704985523154882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nun bin ich (Chris) stolze Besitzerin einer Honda Dominator 650. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schoen&lt;/span&gt;, endlich mal wieder Motorrad zu fahren! &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schwitzig&lt;/span&gt; ist es auch, vor allem wenn zum "normalen" Schwitzen eines trotz tropischen Klimas gut geschuetzten Motorradfahrers der Sandangstschweiss des Anfaengers hinzukommt... und der setzt schon vor der Haustuer ein! &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spannend&lt;/span&gt; bleibt es auf alle Faelle, im kongolesischen Verkehr... Aber &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spass&lt;/span&gt; macht's trotzdem!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Keine Ostereier im Kongo…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;… die würden nämlich gnadenlos schmelzen, zumal es zur Zeit enorme Stromprobleme gibt. Neuerdings ist ein Strommast umgefallen im Mayombe-Gebirge (da wo der Strom herkommt) und die ganze Stadt hat seit 6 Tagen keinen Strom. Keiner weiß wie lange. Das heißt alle Generatoren laufen heiß. Und laut und stinkig. So gibt es Folgeprobleme wie Pannen wegen Überlastung (deshalb hatte ich am Montag Nachmittag frei) oder Dieselknappheit, verschlimmert durch einen technischen Arbeitsstopp bei der hiesigen Raffinerie. Es gibt auch Gasknappheit. Und Wasserknappheit. Hier hat man ja Wasserreserven unter den Häusern, die sich ja ab und zu nachfüllen sollten. Nur ist teilweise seit Wochen kein Wasser mehr geflossen. Bei Heikos Firma gibt es kein Wasser mehr, zu Hause auch nicht mehr, manche Weißen waschen sich im Pool, viele Kongolesen schleppen Wasserkanister oder rollen sie durch die Gegend mit quietschenden Schubkarren. Noch dazu ist es zur Zeit richtig heiß, so ist das Leben in der heißen und dunklen Bude abends alles andere als angenehm. Gestern sind wir mit den Busbetten und einem Moskitonetz nach draußen gezogen und haben im Hof übernachtet. Die Nacht davor haben wir bei 30 Grad nämlich kaum geschlafen. Mein Kollege erzählte mir heute Morgen, dass er mit Frau und Kind im Auto übernachtet hat. Und das muss er wohl öfters machen, da es – auch wenn kein Strommast umgefallen ist – öfters Stromausfälle gibt. Er meinte auch, Hauptsache, er hätte was zu essen. Ich, Chris, in einem Land aufgewachsen, wo die Menschen als Dauermeckerer gelten und bei jeder Unzufriedenheit streiken oder demonstrieren, wundere mich natürlich, wie die Kongolesen sich das alles gefallen lassen können. Ich versuche, mich als Kongolesin vorzustellen und merke, dass ich wahrscheinlich nicht anders wäre. Die Menschen haben einen Krieg erlebt und noch schwierigere Bedingungen. Wenn man heute eine sichere Arbeit hat, auch wenn man nicht viel verdient, und seine Familie einigermaßen über die Runden bringen kann, will man bestimmt nicht seinen Mund zu weit aufmachen und sein Leben und seine Arbeitstelle riskieren und seine Familie opfern. Man versucht eben, das Beste draus zu machen. Andererseits: manche verkaufen bei Wahlen ihre Stimme. Wenn die „richtig“ wählen kriegen die 7,60 EUR. Ist es wirklich wert, für 7,60 EUR über Jahre unter solchen Bedingungen zu leben?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Und das in einem eigentlich sehr reichen Land, das Öl produziert und unglaublich viel Geld hat, zumindest wenn es nicht direkt in die Tasche des Präsidenten und seiner Familie/Freunde fließen würde... So was muss man wirklich mal gesehen haben! Öffentlich hat niemand zu diesem Problem Stellung genommen, niemand wird zur Rechenschaft gezogen…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir freuen uns beide, in 8 Monaten weiterzufahren. Die Reparaturen am Bus, die auch dauern und dauern, sind ja immerhin im Gange. Der arme Bus rostet halt überall, die Tankhalterungen waren gebrochen, so musste der Tank ausgebaut werden, also auch das Getriebe. Das ist mittlerweile repariert. Langsaaam wird dann der Motor eingebaut, hier und da müssen wir noch rostige Sachen ersetzen, wir lassen einen Turbohalter herstellen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es gibt ja zum Glück immer noch das Meer (man kommt man dann manchmal mit Erdöl an Füssen und Badeanzug vom Baden zurück...da ist vor Kurzem ein wenig Erdöl ausgewichen) und günstig bleihaltige Langusten und Krebse!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-7605590116233239789?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/7605590116233239789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=7605590116233239789&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/7605590116233239789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/7605590116233239789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-kongo-082006-voraussichtlich.html' title='Die Reise - Kongo (09/2006 - 11/2008)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Rjrp3R40_tI/AAAAAAAAACM/lCGwYckI7hA/s72-c/huette2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-7564093070894393282</id><published>2007-04-16T09:18:00.001+01:00</published><updated>2008-11-07T04:08:57.258+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Kamerun, Gabun (08/2006 -09/2006)</title><content type='html'>&lt;pre&gt;&lt;br /&gt;&lt;/pre&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.afrika-offroad.de/assets/images/Flagge_Kamerun.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 108px; height: 69px;" src="http://www.afrika-offroad.de/assets/images/Flagge_Kamerun.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;&lt;div style="line-height: 1.5em;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(14) Kamerun oder da tauschen wir mal wieder den Motor&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Rueckblick Nigeria : Motor rußt stark, zieht schlecht, springt schlecht an und hört sich an wie ne Kiste Schrauben. Aber immerhin lief er die ganze Zeit und hat uns nie irgendwo stranden lassen. In Calabar haben wir dann erneut nen Mechaniker gesucht, aber keinen einigermaßen verlässlichen gefunden. Dazu muß man sagen, daß es nicht so einfach ist zu sondieren, ob jemand das Problem lösen kann oder nur alles schlimmer macht, denn bei den Afrikaner ist alles immer 'pas de problème...' Auf jeden Fall waren die nigerianischen 'no problem'-Typen eher problematisch und so haben wir beschlossen, noch bis Kamerun zu verschiffen/fahren und dort in Yaounde in eine Werkstatt zu gehen, die von einem Deutschen geführt wird. Hat auch geklappt, wir sind mit ordentlichen Rußwolken in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Yaounde&lt;/span&gt; eingezogen - aber wir sind angekommen. Dummerweise ist der Deutsche grad im Urlaub in Deutschland und so haben wir seine Mechaniker dort wieder mal sondiert und in der Tat einen gefunden der Erfahrung mit VW und Diesel hat. Uff. Am nächsten Tag haben wir dann den Bus in der Werkstatt abgestellt und ich hab die Mechanikerklamotten ausgepackt. Inzwischen kenn ich den Bus ganz gut und so war der Motor 2 Stunden später ausgebaut und lag neben dem Bus. 'Unser' Mechaniker meinte, der Motor habe keine Kompression und er wisse nicht warum, also haben wird den Motor komplett auseinandergenommen. Ergebniss: 3 von 4 Zylinderköpfen haben je 1cm lange in 1mm dicke Risse zwischen den Ventilen, der schon mal geschweißte Riss am Block ist wieder gerissen, die Kolben haben über 1mm Spiel in ihren Sitzen und 3 Ventile sind total verbrannt. Kein Wunder dass der nicht mehr anständig läuft. Eher ein Wunder, daß er überhaupt noch lief die letzten immerhin 700km... OK - das bedeutete für uns: Motorensuche... Und jetzt gings wirklich los! Am nächsten Morgen (Dienstag) haben wir jemanden, der Motoren aus Europa importiert, angerufen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und gefragt, ob er einen 1,6l TD da habe. Kein Problem, er hätte deren gleich drei. OK, Motor angucken, Preis verhandeln (2 Stunden! - jeder ist mal stinksauer und beschimpft den anderen derb) aber noch nicht bezahlen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der Verkäufer meint, Motor sei Klasse Qualität, alles wie neu, blablabla. Wir einigen uns am Ende auf einen Preis von ca 800EUR + 1 Monat Garantie. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Nachdem die Verhandlungen abgeschlossen sind, holt 'unser' Mechaniker den Motor aus dem Lager (Lager = Raum mit Gerümpel durcheinander bis unter die Decke; Motor da rausbekommen = 2 Stunden). Dann testet er den Motor, will ihn mal durchdrehen und merkt, das der Motor an einer Stelle völlig blockiert. Soviel zum Thema gute Qualität... Verkäufer meint, sei ja alles &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kein Problem&lt;/span&gt;, er habe ja nochmal 2 von demselben Typ. Also Schrottmotor wieder rein und ein anderer raus (diesmal bloss eine Stunde...). Ich bin inzwischen schon wieder skeptisch, der Mechaniker auch. Ich rede mit dem Mechaniker (er heißt Leopold - ab jetzt Leo...) und er meint, er hätte ne gute Adresse für Motoren in Douala und wir sollten vielleicht dahin fahren. Dem Verkäufer sagen wir nix und nehmen zum testen den 2. Motor mit (der lässt sich durchdrehen). Inzwischen ist es 14 Uhr. Hab dann Leo gesagt, er soll in Douala anrufen und auch gleich nach dem größeren 1,9l TD fragen, ev. haben die ja so einen. Leo fragt also nach und tatsächlich sei dort ein 1,9l TD verfügbar, direkt importiert aus Belgien und zu haben für 575.000 CFA (656 CFA = 1 EUR). Klasse, also Ticket gebucht für nen Bus um 16 Uhr nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Douala&lt;/span&gt; (230km). Erste Überraschung: Klasse Bus, Klimaanlage, Bordservice mit belegten Broten, Suesskram, Getränken und Zeitungen, überall Sitze, nix kaputt, keine Ziegen und sogar der Fernseher geht. Zweite Überraschung: pünktlich 16 Uhr Abfahrt. Unglaublich! Dann die dritte und nicht so tolle Überraschung: Der Fahrer fährt wie ein Henker, überholt absolut kriminell (dazu muss man sagen, das die Landschaft in etwa so aussieht, als würde man andauernd auf die Alb rauf und wieder runterfahren). Unterwegs kommen wir dann auch an mehreren schweren Unfällen vorbei (inzwischen ist es Nacht), einer der Unfälle ist ein Bus derselben Gesellschaft, der ne 100m-Böschung runtergefallen ist... Die ganzen Afrikaner (auch Leo) um mich rum schlafen, bei mir will das irgendwie nicht klappen. Um 19.30 Uhr steigen wir (ich ein wenig zittrig) in Douala am Busbahnhof aus und Leo ruft direkt den Motortypen an. Erreicht ihn aber nicht, obwohl wir ihm gesagt haben, daß wir kommen. Nach einiger Zeit geht er dann doch ans Telefon und sagt, er komme gleich, wir sollen den Busbahnhof nicht verlassen, Douala sei nachts vorallem für Weißnasen sehr gefährlich. In der Tat habe ich solche Warnungen für Douala und Yaounde jetzt schon öfters gehört. Wir warten also... 1 Stunde später hab ich die Schnauze voll (der Typ geht wieder nicht ans Telefon) und wir gehen nach nebenan in ne Bierbar um was zu trinken. Wir bestellen 2 Bier und warten... 15 Minuten später kommen 2 Bier und der Typ gleichzeitig...&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;:-( . Er meint, er habe den Wächter und den Chef des Motorenladens angerufen, diese würden beim Lager schon auf uns warten. Also Bier noch schnell halb ausgetrunken und mit dem Taxi zum Motorenlager gefahren. Wieder warten weil Wächter und Chef noch nicht da. 30 Minuten später kommt Chef, hat aber keinen Schlüssel dabei, also noch auf Wächter warten. Der Typ, der uns abgeholt hat und der Chef des Ladens gehen dann den Wächter suchen (hab mich die ganze Zeit gefragt, wofür ein Wächter denn da ist, wenn er nicht da ist...) und damit stehe ich und Leo auf einmal alleine in nem ziemlich dubiosen Viertel von Douala mitten in der Nacht mit 1000 EUR in der Geldkatze. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Manchmal kommt ein Ruf aus einer anderen Ecke oder gegenüber der Straße: 'He le blanc, donne-moi l'argent'. Leo meinte dann mal, ich solle mir keine Sorgen machen, er sei mal Kamerun-Meister im Ringen gewesen. Danke. Der Chef, der Wächter und der Vermittlertyp kommen dann auch kurz darauf zurück und so können wir endlich den Motor besichtigen. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Inzwischen ist es 23 Uhr. Wir besteigen das Lager (Lager = siehe letztes Lager...) und gucken den Motor an. Es ist stockdunkel, es gibt kein Licht da drin und man muss über dutzende andere Motoren und sonstige Teile drübersteigen. Der Wächter leiht uns seine Taschenlampe aus und in der Tat, rein optisch sieht der Motor viel besser aus als die Ölklumpen in Yaounde. Ich versuche zu kontrollieren ob der Motor schon mal geöffnet wurde und guck mir dazu die Schrauben an und Leo dreht mal am Schwungrad. Er bestätigt, er ließe sich gut drehen und habe auch Kompression. Super! 1,9l TD in gutem Zustand? Ich bin entzückt! Jetzt wieder die Preisverhandlungen, der Chef will auf einmal 700.000 CFA (am Telefon warens ja noch 575.000 CFA). Nach den üblichen Beschimpfungen, Erklärungen und viel Blabla einigen wir uns auf 570.000 CFA + 1 Monat Garantie und ne richtige Rechnung. Jetzt kommt das nächste Problem, ich hab nur Euros und der Händler will nur CFAs haben. Ich versuch ihm zu erklären, daß er mit Euros besser dran ist, den er kann die auf dem Schwarzmarkt wesentlich besser tauschen als ich Weißnase. Er kapierts nicht. Also fahren Leo und ich mit dem Taxi los und suchen nen Geldwechsler mitten in der Nacht. In nem Bordell werden wir fündig und tauschen 900 EUR in CFA. Leo führt sich auf wie mein Bodyguard, verwahrt das Geld bei sich und baut sich immer zwischen den Wechseltypen und mir auf. So bekommen wir nen relativ guten Kurs von 660 und verlassen das Etablissement mit CFAs und lebendig. An der nächsten Ecke steigen wir aus dem Taxi und nehmen ein anderes - Sicherheitshalber, meint Leo... Zurückfahren und bezahlen ist einfach. Jetzt gehts mir wieder besser, hab nur noch wenig Geld (Anmerkung Chris: mir aber nicht!!!). Ich bin zufrieden, Leo auch und so machen wir uns dran, den Motor aus dem Lager rauszukriegen. Ich bezahle und wir suchen ein Taxi und laden den Motor ein. Es ist 1 Uhr. Jetzt müssen wir noch einen Minibus finden, der uns und den Motor nach Yaounde fährt. Wir fahren kreuz und quer durch Douala und werden schliesslich bei nem kleinen Privatunternehmer fündig. Der wäre bereit uns für je 5000 und den Motor für 10000 FCFA zu fahren, wenn noch mindestens 4 weitere Fahrgäste hinzukommen. Ok. Motor ausladen. Jetzt die Hiobsbotschaft: Leo schaut (jetzt bei Straßenlampenlicht) den Motor nochmals an und kommt getresst zu mir: Scheisse Heiko, das ist gar kein 1,9l, das ist ein 1,6l TD aus nem Audi. Haben wir beide nicht geguckt. Ich krieg die Krise, Leo auch, der Busunternehmer auch, inzwischen sind auch ein paar weitere Passagiere eingetrudelt, die kriegen auch die Krise. Die Omelettverkäufer, die Taxifahrer, einige Bierleichen und alles was um die Zeit sonst noch auf Doualas Strassen unterwegs ist, gesellt sich zu uns und diskutiert mit uns über die Unverfrorenheit der Motorenhändler, uns einen falschen Motor anzudrehen. War Klasse, standen alle auf unserer Seite. Die ganze Mannschaft hat dann auch den Motor wieder eingeladen und alle zusammen sind wir wieder zu dem Motorverkäufer-Chef zurück (zum Glück war der noch beim Laden) und haben Riesentheather gemacht. Ich selbst hab eigentlich bloss gesagt, daß ich entweder nen echten 1,9l Motor haben will, oder aber die Differenz des Yaounde-Preises plus der Reisekosten nach Douala erstattet haben will. Er wollte zuerst freilich nicht, hat dann aber zähneknirschend 120.000 CFA zurückerstattet und sich entschuldigt. Sonst wär er wahrscheinlich von Leo und den anderen verprügelt worden. Nochmals Uff. Zwar kein 1,9l aber immerhin ein besserer 1,6l als in Yaounde...&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;OK- Motor wieder ins Taxi einladen, zurück zum Busfahrer. Inzwischen sind die anderen Passagiere leider wieder gegangen und so gäbe es vor 6 Uhr keine Abfahrt. Der Busfahrer meinte, er kann ja mal losfahren, vielleicht findet er die anderen 4 wieder. Hat er dann gemacht und kam tatsächlich mit den Passagieren zurück. Also, Motor aus Taxi raus, in den Kleinbus rein. Im Kofferraum war kein Platz, also vorne zwischen Bustür und Fahrer auf die Treppe gelegt. Die anderen Passagiere mussten dann immer über meinen Motor drübersteigen... Es war 3 Uhr, es ging endlich los. Unterwegs wurden noch 4 oder 5 Passagiere eingesammelt, sogar ein Fußkranker, der dann kurzerhand von 3 anderen über meinen Motor drübergetragen wurde. Wir fahren aus Douala raus und der Fahrer bittet die Fahrgäste, das Geld zu ihm zu bringen. Machen alle, bis auf einen, der hat kein Geld. Der Fahrer will umdrehen. Ich krieg die Krise, will heim und will dem Typen die Fuhre bezahlen aber der Fahrer hat seine Prinzipien (seit wann gibts denn sowas in Afrika!!), dreht um und fährt ganze 20km wieder zurück ins Zentrum von Douala, wo er den Schwarzfahrer rausschmeißt. Also nochmals aus der Stadt rausfahren und diesmal klappts. Ohne größere Schwierigkeiten (einmal steigen Marktfrauen mit Räucherfisch ein und der ganze Bus stinkt nach Fisch und einmal wird der Busfahrer von der Polizei rausgezogen und kontrolliert weil er so spät (so früh?) unterwegs ist) kommen wir um kurz vor 6 in Yaounde an und laden den Motor einmal mehr in ein Taxi und liefern ihn in der Werkstatt ab. Totmüde falle ich um 6 ins Bett und...kann nicht schlafen...! Leo gings wohl genauso, denn als ich am Mittwoch um 8 Uhr in der Werkstatt bin, arbeitet er schon am Motor. Checkt alles, baut Anbauteile um und erklärt mir, daß der Motor wohl gut ist. Wir arbeiten dann den ganzen Tag dran und abends ist der Motor drin. Wir schliessen mal alles an, füllen Öl ein und starten. Nachdem Diesel an der Einspritzpumpe ankommt läuft er wie ein Kätzchen, wir beide jubeln (die anderen gucken blöd...). Donnerstag wird wieder gebastelt, der Turbo muss verlegt werden, der Luftfilter muss geändert werden und noch ein paar kleinere Dinge werden angepasst. Außerdem muss noch ne Tankaufhängung repariert werden (durchgerostet), wir machen die Syncro-Kupplung (der Allrad) raus zum überprüfen und schweißen noch ein paar Löcher zu (8 Wochen am Meer in Ghana...). Dann Probefahrt und die Ernücherung. Der Motor hört sich im Standgas einwandfrei an, zieht aber schlecht, ich komm kaum den Berg vor der Werkstatt hoch. Es qualmt und stottert. Scheißdreck, verflixt nochmal. Zurück in die Werkstatt und wir gucken nochmals. Leo macht den Luftfilter ab und prompt läuft der Bus. Wir gucken mal genauer und stellen fest, daß der Schlauch vom Turbo zum Luftfilter recht dünn ist. Schlauch wird durch nen dickeren Flexiblen ersetzt und schon läuft der Bus! Jetzt noch die nigerianischen Kratzer, Dellen und Lackabplatzer reparieren und Lackieren und fertig! Heute morgen hab ich den Bus abgeholt und jetzt sitz ich hier in der Presbyterianischen Mission und schreib diesen Bericht damit ich es nicht vergesse, was alles passiert ist und Ihr auch was von habt... Kanns immer noch nicht fassen, haben den Bus wieder und er läuft wieder, nachdem er beinah in alle Teile zerlegt worden war! Morgen fahren wir weiter Richtung Gabun. Jetzt mit nem Volksaudi! Drückt uns die Daumen, daß der Motor und überhaupt der Bus jetzt wieder zuverlässig sind!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;"  lang="EN-GB"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RiNYuf_J5_I/AAAAAAAAAAk/cJt7LmA5Dj0/s1600-h/PICT1578b.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RiNYuf_J5_I/AAAAAAAAAAk/cJt7LmA5Dj0/s200/PICT1578b.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5053980762723444722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:12;"lang="EN-GB" &gt;&lt;div style="line-height: 1.5em;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;font-size:100%;"&gt;(15) Gabun oder kein Visum fuer Angola?!?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB"  style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;Mittlerweile sind wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Libreville&lt;/span&gt;. Am letzten Montag sind wir von Yaounde los, haben die Grenze nach Gabun passiert (überhaupt keine Probleme, weder bei der Aus- noch bei der Einreise) und haben unsere erste Nacht in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bitam&lt;/span&gt; bei einer katholischen Mission verbracht. In dem kleinen Ort haben wir noch einen sehr netten jungen Togolesen kennen gelernt, der fliehen musste, als es in Togo 2004 politische Probleme nach den Wahlen gab, weil er der Opposition angehoert. Er arbeitet als Koch in einem Restaurant, so haben wir ein 3-Gänge-Menü für einen Freundschaftspreis bekommen. Am naechsten Tag ging es weiter bis &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ndjole&lt;/span&gt;, wo wir ebenfalls in einer katholischen Mission übernachtet haben (danke vielmals Ralf und Eva, ihr habt wunderbare Plätze erkundschaftet! Es spart eine Menge Zeit und Nerven, wenn man gleich bei der Ankunft einen geeigneten Platz weiss). In Gabun sind die Menschen besonders freundlich, hilfsbereit und gastfreundlich. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;Die dritte Etappe der Reise führte uns bis &lt;span&gt;Libreville&lt;/span&gt;, dabei haben wir den Equator überquert. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB"  style="font-family:Verdana;font-size:100%;"&gt;Auf der Strasse sieht man unglaublich viele LKWs, die voll geladen sind mit wunderschönen uralten Baumstämmen, die hauptsächlich nach Asien exportiert werden (wahrscheinlich endet dieses Holz in China dann als Holzkohle!). Also verschwindet hier der Urwald auch schnell und gründlich, und wie immer kommen die Erträge aus diesem Geschäft nur einer Minorität zu Gute. Die Strecke war sehr schön zu fahren: alles grün, hügelig, kurvig, vor allem die Kurven hatten wir schon lange nicht mehr. In Libreville ist alles sehr teuer, man kommt sich teilweise vor wie in einer VIP-Stadt. Wir haben aus Versehen am falschen Ort eine kleine Cola und einen Grapefruitsaft bestellt, bei der Rechnung sind wir dann schier vom Stuhl gefallen: 3500 FCFA! Der normale Preis bisher war immer so 700 FCFA. Na ja, es gibt zum Glück auch billige Buden ausserhalb des Stadtzentrums, wo man zwar ölig aber gut essen kann. Leider ist die Preislage in Libreville im Moment nicht unsere Hauptsorge. Wir waren am Donnerstag morgen bei den Botschaften von Kongo, DR-Congo und Angola. Bei den zwei ersten hiess es, dass wir innerhalb von 48 Stunden ein Visum bekommen können. Aber Angola hat aus unbekannten Gründen die Visa blockiert! Damit sitzen wir hier jetzt fest. Wir haben uns dann nach einem Schiff erkundigt, das uns nach Namibia oder Südafrika mitnehmen könnte, in diese Richtung gibt es aber sehr wenige und die, die fahren, nehmen keine Passagiere (mehr) mit. Wir wussten halt von Freddy und Rita Reck (siehe "Links"), dass diese Möglichkeit besteht, aber es hat sich seitdem geändert. Da half verzweifelt gucken und nölen nichts, so sind halt die Gesetze und die lassen sich (zumindest bei den grossen Gesellschaften) nicht ändern. Und der Hafen hier ist nicht wir in Calabar, man spaziert nicht rein und fragt mal kurz den Kapitän, ob er einen mitnehmen kann... Dazwischen haben wir es immerhin geschafft, bei der Bundeswehr (Nachschubtruppe für den Hilfseinsatz in Kinshasa) vorbeizugucken, die ein Bisschen verdutzt geguckt haben (und uns fotografieren mussten), denn es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein VW-Bus Syncro (die gibts ja da auch) aus Ulm plötzlich vor der Tür steht. Heiko machte sich nämlich (siet Deutschland) Sorgen um das Syncro-Getriebe und wollte mal nachfragen, ob ordentliche deutsche Schrauber ein Auge drauf werfen könnten. Dieses haben sie schnell, freundlich und vor allem unbürokratisch gemacht, unser Getriebe ist in Ordnung. War ziemlich witzig, einen uniformierten Soldaten in unserem Bus mit Hippie-Gardinen und Rüschchen-Moskitonetz fahren zu sehen. Unser Audi-Motor läuft übrigens bisher auch ganz gut, jener Hippie-Soldat meinte '&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der geht ja wie die Sau, ihr solltet mal eine unserer Kisten fahren&lt;/span&gt;'. Mal sehen, vielleicht schauen wir nochmals bei der Truppe vorbei, die sollen da Paulaner und andere leckere Sachen haben... Heute morgen sind wir noch umgezogen, zuerst haben wir uns in der Maison Libermann einquartiert (katholische Mission), wo wir ein Zimmer nehmen mussten, weil es keine Campingmöglichkeit gibt. Zwar ist diese Unterkunft die billigste in ganz Libreville, aber 10.000 FCFA pro Nacht ist uns ein wenig zu teuer, zumal wir jetzt nicht wissen, wie lange es noch dauert mit unserem Aufenthalt hier. Der Pater war sehr verständnisvoll und wir sind jetzt in einem Seminar (Priesterschule) ausserhalb von Libreville untergekommen, für 4000 FCFA wenn Heiko faul ist und 2000 FCFA, wenn er sich die nicht funktionierenden Computer anguckt. Fazit ist aber, dass wir ein wenig ratlos sind, denn wir kommen einfach nicht weiter - guckt euch mal die Karte von Afrika an, es ist wie eine Sackgasse! Ausserdem wollten wir schnell weiter fahren wegen der gerade anrückenden Regenzeit, die die Pisten unpassierbar macht...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-7564093070894393282?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/7564093070894393282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=7564093070894393282&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/7564093070894393282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/7564093070894393282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-kamerun-gabun-kongo.html' title='Die Reise - Kamerun, Gabun (08/2006 -09/2006)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RiNYuf_J5_I/AAAAAAAAAAk/cJt7LmA5Dj0/s72-c/PICT1578b.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-8466286904787725029</id><published>2007-04-16T09:16:00.001+01:00</published><updated>2008-02-04T10:11:57.559+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Benin, Nigeria (08/2006)</title><content type='html'>&lt;pre style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/pre&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.afrika-offroad.de/assets/images/Flagge_Benin.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 105px; height: 66px;" src="http://www.afrika-offroad.de/assets/images/Flagge_Benin.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;div style="line-height: 1.5em;"&gt;(12) Benin oder fuer uns nur ein Transitland&lt;br /&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: normal;"&gt;Wieder unterwegs... Wir sind am 1. August 2006 wie geplant los gefahren und sind erstmal zu Alice ("Chez Alice" war doch DER Ort in Lomé, um als Traveller zu bleiben) gefahren, um uns zu verabschieden und ins Gaestebuch zu schreiben, dann sind wir nach &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: normal;"&gt;Aneho&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: normal;"&gt; (40 Km von Lomé) und haben am Strand bei unseren Freunden Oliver und Moni uebernachtet. Urspruenglich wollten wir in Benin zwei drei Sachen besichtigen, aber da das Wetter kalt und regnerisch war und wir an der Grenze nur ein 48 Std.-Transit-Visum bekommen haben, haben wir beschlossen, ein wenig vorwaerts zu kommen. So sind wir am ersten Tag bis 70 Km vor der nigerianischen Grenze gefahren, wo wir in einem trostlosen Hotel-Hinterhof uebernachtet haben, was die Chefin des selbigen Hotel gar nicht nachvollziehen konnte, wenn es doch so komfortable Zimmer gibt!&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgKp_1FFCTI/AAAAAAAAAag/WnSyWkaSeHQ/PICT1545.JPG?imgmax=640"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgKp_1FFCTI/AAAAAAAAAag/WnSyWkaSeHQ/PICT1545.JPG?imgmax=640" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;div style="line-height: 1.5em;"&gt;(13) Nigeria oder das Land der tausendeinen Kontrollen&lt;br /&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal; color: rgb(0, 0, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;span&gt;Am naechsten Tag gings zur befuerchteten nigerianischen Grenze. Den Zoll auf der Benin-Seite haben wir passiert, aber den ganzen Rest haben wir gar nicht gefunden! So mussten wir irgendwann zurueckfahren. Ein Nigerianer zeigte uns die seelenleeeren Buros der immigration und customs. Kein Schwein da. Der zustaendige Beamte kam irgendwann und alles ging absolut freundlich und problemlos ueber die Buehne, keiner wollte Geld, Geschenke oder uns nerven. Der nigerianische Beamte fuhr sogar mit uns zurueck zur Grenze, weil wir keinen Ausreisestempel aus Benin hatten. Danach fing es an mit unglaublich vielen Polizeikontrollen - ueberall muss man anhalten und ein Schwaetzchen halten, man kommt einfach nicht von der Stelle. Die meisten Polizisten waren einfach nur freundlich und keiner hat von uns was verlangt. An diesem Tag sind wir bis nach &lt;span&gt;Abeokuta&lt;/span&gt; gefahren, wo wir am Golfplatz uebernachtet haben. Am naechsten Morgen sind wir wieder los und wollten bis nach Onitsha kommen, aber der Zahnriemen ist irgendwann gerissen und bedurfte eine Reparatur, so habe ich meinen Geburtstag an einer versifften Tankstelle 30 Km vor &lt;span&gt;Benin City&lt;/span&gt; in Nigeria verbracht, wo wir auch uebernachtet haben. Am naechsten Tag wollten wir bis Calabar schaffen, aber es gab mal wieder ziemliche viele Polizei, Zoll- und sonstige Kontrollen. Da waren ein paar unangenehme (bewaffnete) Gestalten dazwischen, aber alles ist wieder reibungslos gegangen. Na ja, ich war mal wieder genervt, weil muede und es ging mir einfach auf den Sack alle 500 Meter den Fuehrerschein oder die Autopapiere zeigen zu muessen. Wir sind hier in Nigeria ziemliche viele Kulis und Creme- bzw. Parfuemproebchen losgeworden, da kann man sich ein wenig schneller von den Beamten verabschieden und vom Muskelkater im Gesicht erholen (vom Grinsen, versteht sich's). Ausserdem muss man schon mal hinter fahrende Schrotthaufen fahren oder 45 Mn irgendwo im Stau stehen (wobei der Stau nicht wie in Europa aussieht, wohl bemerkt!!!), mitten im nichts, weil die Strasse weggeschwemmt wurde vom Dauerregen der vorigen Tage. Tja, wir haben 380 Km in 10 Std. geschafft... und sind wohl durch die schlimmsten Staedte Afrikas durchgekommen (&lt;span&gt;Benin City, Onitsha, Owerri, Aba&lt;/span&gt;, die reinsten Muellhalden... und da steht man auch ne ganze Weile im Stau). Also haben wir ca 100 Km vor unserem eigentlichen Ziel geschlafen, zwischen Urwald und Hauptsrasse auf einem Hinterhof bei einem netten Nigerianer. Wir sind in der Nacht wohl unseren ersten "Sandflies" begegnet, denn wir waren am naechsten Morgen beide mit roten Punkten uebersaet - dieses Mal haben die nicht gejuckt, ist doch schon mal was... Gestern kamen wir endlich in &lt;span&gt;Calabar&lt;/span&gt; an und waren positiv ueberrascht, denn diese Stadt ist nicht wie die anderen in Nigeria - sie ist sauberer und aufgeraeumter. Von Ralf und Eva (Motorradnomaden) hatten wir die Koordinaten von dem "drill rehabilitation und breeding center", das von einem amerikanischen Paar geleitet wird und sich um gefaehrdete Affenspezies kuemmert. Dort sind wir jetzt und erholen uns von den Strapazen der Reise - wobei Heiko gerade schuftet, er hilft aus, weil ein Gehege erweitert werden musss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tja, ihr werdet euch sicherlich fragen, wie der Bus so laeuft, oder? Schliesslich haben wir ja den Motor in Togo reparieren lassen und der Mechaniker hatte uns gesagt, wir koennten noch problemlos 100.000 Km mit dem Motor fahren... Tja, der Motor, der schluckt (verbrennt) wahnsinnig viel Oel und ueberhaupt ist da der Wurm drin, also muessen wir mal wieder nach einem Mechaniker gucken und "Kopf runter" machen... Das wird noch sicherlich lustig... Immerhin koennen wir dann irgendwann ein Transafrika-Werkstatt-Guide rausbringen... Ausserdem sind wir hier mitten in der Regenzeit, August und September sind die regenreichsten Monate ueberhaupt und es heisst, wir kommen nicht nach Kamerun. Die Piste ueber Mamfe ist nicht mal fuer Unimogs geeignet... Und nun? Die einzige Loesung wird, die Faehre zwischen Calabar und Doula zu nehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir haben also tatsaechlich unser Auto (uns uns selbst) &lt;span&gt;von Calabar nach Douala&lt;/span&gt; verschifft, was anscheinend sonst niemand macht. Wir hatten ja von Destiny Shipping eine Zusage erhalten, alle Preise fuer alle Leistungen vereinbart, dann hiess es, wir sollen am Freitag (letzte Woche) kommen. Als wir mit Sack und Pack ankamen hiess es, das kleine Schiff sei da und wir mussten ja mit dem Grossen fahren. Kommt am Dienstag wieder, da faehrt das grosse Schiff. Wir sind wieder zur Drill Ranch, wo ich meine Rolle als Mutter fuer Pink, das kleine Drill-Baby, wieder eingenommen hab und abends alle Affenkinder ordentlich ins Bett gebracht. Pink wollte mich jedenfalls nicht mehr los lassen. In dem Alter (5 Wochen) haengen ja die Babys nur am Leib der Mutter, also gabs mich ein paar Tage echt nur im Doppelpack.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Dienstag morgen haben wir den Typen von Destiny Shipping angerufen: "Kommt heute Abend um 6 Uhr". Um 5 riefen wir wieder an: "Das Schiff ist nicht da, bla bla, kommt morgen frueh um 8 Uhr". Heiko ist noch hingefahren und hat noch einmal persoenlich alles besprochen. Am naechsten Morgen (also am Mittwoch) waren wir um 7.30 Uhr vor Ort. Von dem Schiff keine Spur. Ja, ja, es kommt heute. Bleibt einfach hier und wartet. Ich muss sagen, dass ich nun geduldiger worden bin, da man ja in Afrika so oft die Gelegenheit hat zu trainieren. Irgendwann um 12.30 Uhr kam das Schiff mit 1000 nigerianischen Fluechtlingen aus dem Kamerun (anscheinend Nigerianer, die in einer Konfliktregion an der Grenze gewohnt haben. Ein Teil dieser Region wurde Kamerun zugesprochen, deshalb muessen mehrere Tausende Leute nach Nigeria transportiert werden). Der kleine Hafen fuellte sich, es regnete. Das Schiff musste noch ausgeladen werden, die Fluechtlinge abtransortiert. Ja, ja, heute Abend faehrt das Shiff und ihr koennt drauf, kein Problem. Koennen wir wirklich drauf FAHREN ? Ja. Super. Also werden wir wirklich keinen Kran brauchen und uns diese Kosten sparen. Warten. Es wird Nacht. Warten. Regelmaessig nachfragen, ob wirklich alles in Ordnung geht. Zoll erledigen, denn die Beamten gehen nach Hause. Arthur, unser Destiny-Typ, meinte irgendwann wir koennten ja mal unseren Ausreisestempel holen. Heiko geht zur "immigration". Kommt dann zurueck und sagt: Aktion abgeblasen, wir fahren nicht mit. Mittlerweile war es bestimmt schon 22.30 Uhr. WAS??? Ja, der Chef von Destiny Shipping hat Heiko im immigration-Buero abgepasst, hat gesagt "wir transportieren euer Auto nicht", drehte sich weg und ging. Das darf ja wohl nicht wahr sein!!!!! Wir gingen ewas entnervt vor, Heiko hat gegen das Destinyschild getreten und "Bullshitt" geschrien und ich schrie den bloeden Arsch an: Wir warten seit Tagen auf das Schiff, wir haben alles vereinbart, wir sind seit 14 Stunden hier am Hafen und jetzt, im letzten Augenblick sagen Sie, dass wir nicht aufs Schiff kommen?!? UNSER VISUM FUER NIGERIA IST BIS MORGEN GUELTIG!!! WENN DAS SO IST CAMPE ICH HIER AM HAFEN, 6 MONATE LANG WENNS SEIN MUSS, UND ZWAR OHNE GUELTIGES VISUM, DA KENNT IHR MICH ABER SCHLECHT!!! Alles was dieses frauenfeindliche Arschloch zu sagen hatte, war dass ich eh nur ne Frau bin und sowieso meine Schnauze zu halten habe, und in meinem eigenen Land Maenner anschreien kann, aber nicht hier. Da hab ich halt noch lauter geschrien und bin weggelaufen, bereit hier meinen neuen Wohnsitz anzusiedeln. Dann sind noch irgendwelche Typen gekommen, kommt doch, das laesst sich bestimmt regeln... Sondertreffen im Immigrationbuero, die muslemischen Beamten fungierten als Mediatoren (ich muss sagen, oft sind wir von Moslems besser behandelt worden als von Christen...), der Destiny-Chef war da; ich guckte auf den Boden (bin ja ne Frau), der Kapitaen wurde gerufen. Tja, es geht halt nicht, Verzoegerungen, Kapitaen will nicht, technisch bla bla bla. Wir hatten halt nicht mit dem Chef selber das alles vereinbart, sondern mit den Cargo-Typen, er wusste nichts davon, geht nicht, scheisse. Am Ende gings doch. Aber wir mussten mitten in der Nacht einen Kran organisieren, Arthur hat einen angerufen. Um 4 Uhr morgens wurde unser Auto anhand eines Kranes (= uralter Mercedes Rundhauber) ins Schiff gehievt. Auf afrikanischer Weise, natuerlich. Wir hatten das Gewicht vom Auto angegeben, aber der LKW-Kran drohte umzukippen. Erstmal jede Menge verrostetes Metall auf den Kran laden. Das Auto wurde irgendwie festgezurrt, jetzt ist es ein wenig zerknittert (die "Dachrinne" ist total eingedrueckt, Kratzer und Lack ab an mehreren Stellen...), es hat geklappt, aber wir hatten beide Magenschmerzen... Um 14.30 Uhr gings los, wir haben also 32 (!) Stunden am Hafen verbracht... Wir waren etwas muede. Fotos schiessen, essen, schlafen, am naechsten Morgen waren wir in &lt;span&gt;Douala&lt;/span&gt;. Die Fahrt nach &lt;span&gt;Yaounde&lt;/span&gt; ging problemlos, am Montag gehen wir zum Mechaniker, denn der Bus braucht 1 Liter Oel pro 100 Km. Wir erholen uns und sind alle froh, doch mitten in der Regenzeit von Nigeria nach Kamerun angelangt zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-8466286904787725029?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/8466286904787725029/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=8466286904787725029&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8466286904787725029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8466286904787725029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-benin-nigeria.html' title='Die Reise - Benin, Nigeria (08/2006)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-3861197677658401252</id><published>2007-04-16T09:14:00.001+01:00</published><updated>2007-04-19T13:07:55.662+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Togo (01/2006 - 08/2006)</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgKtV1FFCqI/AAAAAAAAAdQ/RS5aPf2sjxs/CIMG0404.JPG?imgmax=800"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgKtV1FFCqI/AAAAAAAAAdQ/RS5aPf2sjxs/CIMG0404.JPG?imgmax=800" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0); font-family: verdana;font-family:verdana;" &gt;(11) Togo oder hier will man eigentlich nicht bleiben, aber alles wird anders!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Verdana;"  lang="EN-GB"&gt;Wir sollten eigentlich schon durch Nigeria gefahren sein, aber wie das so ist in Afrika, sind wir seit fast 2 Wochen in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lomé&lt;/span&gt; bei "&lt;span&gt;Chez Alice&lt;/span&gt;" (bekannter Traveller-Treffpunkt), wo die verrücktesten Sachen passieren...Eigentlich hatten wir vor, am letzten Samstag nach Nigeria zu fahren. Alice (aeltere, patente Togo-Schweizerin, Besitzerin vom Platz, hat auch tolle Geschichten auf Lager, die sie dann beim "Stammtisch" erzaehlt, herrlich!), der wir gesagt hatten, dass wir arbeiten wollen (allerdings in Namibia) kommt dann aber am Freitag Abend um 22.30 Uhr daher und bringt alles durcheinander. Ich könnte ja in so einem Laden arbeiten, der Besitzer, ein Italiener geht zurück nach Europa im Mai und sucht jemanden, der das Ganze verwaltet und überhaupt, es gibt noch einen leeren Laden daneben und mit guten Ideen und und und. Ja, gut, dann guck ich mir das halt an... Wenn es nix ist, kann man ja am Sonntag fahren. Aber der Heiko braucht doch einen guten Job in seiner Branche, das wäre die Bedingung, dass wir hier bleiben. Ach ja? Moment mal ich kenn da einen Deutschen, einen Informatiker, der ist überlastet, den rufen wir morgen mal an. Am nächsten Tag : Ich komme zurück vom Autoteile-italienischen Tante Emma Laden (witziger Laden!), &lt;span style="font-size:100%;"&gt;Heiko meint, dass &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;es zur Zeit viel Arbeit gibt, dann Low-Phase, dann vielleicht einen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Verdana;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;großen Auftrag erst Mitte des Jahres&lt;/span&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Verdana;"  lang="EN-GB"&gt;Gut, dann fahren wir halt morgen. OK, wir fahren morgen. Und da hält ein verrückter Typ an, kauft schnell mal eben die 2 Autos die gerade hier zu verkaufen waren, sitzt noch mit den Verkaeufern rum und zahlt Essen und Getränke, und da sagt die Alice: Moment mal, dieser Typ ist Chef von so ner Telekommunikationsfirma, geht raus, zerrt den Typen her, da gibt's einen Informatiker, der sucht einen Job. Ja, gut, da ist meine Telefonnummer und überhaupt, ich esse mal zu Ende, dann fährst du halt mit und wir reden. Heiko kommt zurück am Abend und meint: ja, also, wir können da beide arbeiten, ich im Technik Bereich und du reist halt durch Afrika und besuchst Provider und verkaufst diese Telefone, die übrigens in Ghana jede 20 Meter stehen (GSM-Kabine, nennt sich das). Togo ist seine Anfangsphase, der will dann in ganz Afrika verkaufen und wenn alles gut geht, irgendwo mal Provider werden. Dann sind wir noch mit dem essen gegangen und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;haben uns gestern wieder mit dem getroffen - wir sind mit den Autoverkaufern hin, die mussten Papiere machen. Gerade ist die lange ersehnte Lieferung der Telefone angetroffen, und da er zu spät ist mit seinen Lieferungen an Togocel war es ein unglaublicher Stress. Der Typ schreit und stresst rum wir ein Wahnsinniger, es ist unglaublich. Der hat auch zwischendurch eine Mitarbeiterin unglaublich beschimpft und ich war sehr schockiert, hab ihm meine Meinung gesagt und wir wollten mal wieder heute abfahren. Er hat sich dann kurz entschuldigt und erklaert, mir gings besser, weil ich das nicht runtergeschluckt hatte, also haben wir nix gesagt vom Abfahren und wir sind im Moment immer noch bereit, da zu arbeiten. Haben noch klar gemacht, dass wir eigene Büros haben, mit dem hätte man sonst nach 3 Minuten ein Magengeschwür. Hatten natürlich noch keine Zeit, uns in Ruhe mit ihm zu diskutieren über die näheren Arbeitsbedingungen, aber sicher ist schon: 700 Euro jeweils pro Monat, freies Wohnen und Essen, ein Monat im Jahr Urlaub mit bezahltem Flugticket nach Europa. Der Typ ist echt ein komischer Vogel, hart im Business (er ist übrigens Jude und bestätigt die klassischen Vorurteile...), soll auch gute Seiten haben, ist steinreich (hat auch mal mit Diamanten gehandelt). Wir gucken also mal, zu verlieren haben wir nix und wenns nix ist, dann fahren wir halt wirklich mal weiter. Verrueckte Welt...Fazit: Uns geht es gut und es wird uns nicht langweilig, mit den ganzen ueberraschenden Wendungen und unserer Traveller-Familie hier... Geschichten gehen selten aus...&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Wir sind immer noch bei unserem chaotischen Arbeitgeber, es sind auch schon wieder eineinhalb Monate... Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell! Wir lachen uns täglich kaputt wegen unserem Chef. Er kann eine tierische Nervensäge sein, aber er ist oft wahnsinnig lustig in seiner Art - wenn es ihm nicht gäbe, müsste man ihn echt erfinden! Manchmal geht es hier zu wie in der Psychiatrie, das kann man aber leider überhaupt nicht beschreiben. Wenn er z.B. mit seiner chinesischen Frau telefoniert, sagt (oder schreit) er innerhalb eines Gesprächs im Durchschnitt 15 Mal "Shit", 13 Mal "Fuck", 7 Mal "Asshole" und 10 Mal "Hello?!?". Oder aber ich sitze gerade mit einem Kunden zusammen und versuche ihn ernsthaft und professionell die Vorzüge unseres Produktes zu erklären, leider hat sich aber mein Chef gerade in dem Augenblick verschluckt und kotzt nebenan ins Blumenbeet. Es macht aber Spaß, und das Geschäft läuft. Unser Chef will noch dieses Jahr in ein anderes Land ziehen, vielleicht in den Tschad, aber er redet viel und wir müssen erstmal abwarten. Jedenfalls würden wir in dem Fall mitgehen. Wir haben eine gute Möglichkeit, ordentlich Geld zu sparen, wenn wir 1-2 Jahre mit ihm zusammen arbeiten. Wir könnten einen guten Motor in den Bus einbauen und dann ohne Sorgen weiter reisen. Wir arbeiten in einer verrückten Firma, diese passt aber wunderbar in der verrückten Umgebung. Togo ist ein "extremes" Land, in dem "extreme" Geschichten passieren. Oft hat man den Eindruck, hier den Abgründen dieser Welt zu begegnen. Viele Weiße hier sind völlig fertig – der Eine trinkt literweise Gin Tonic im Krug (ist ja auch gute Malariaprophylaxe...), der Andere trinkt durchaus mal 6 Flaschen a 65cl innerhalb von 2 Stunden am Nachmittag, der dritte Deutsche sitzt mal wieder im Knast, weil er mit irgendwelchen schrägen Geschichten reingeraten ist... Bei Alice, wo wir am Anfang gewohnt haben, ist ein anderer Deutscher, der neulich mit einer Frau ein Bier getrunken hat. Ihm wurden wohl irgendwelche Drogen ins Getränk gemischt, und anschließend wurde ihm Geld und eine Digitalkamera geklaut. Wir haben ihn am Sonntag gesehen. Er hatte von Freitag Abend bis Samstag Abend durchgeschlafen, die Frau hatte sich in der Zeit aus dem Staub gemacht. Am Sonntag Nachmittag war er immer noch völlig daneben, so was kann unter Umständen auch schief gehen. Ich lese gerade das Buch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Ach, Afrika" von Bartholomäus Grill&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;, ein sehr interessantes Buch für Leute, die mehr über das wirkliche Afrika erfahren wollen. "&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family: verdana;"&gt;Manchmal möchte man glauben, der Kontinent führe ein Doppelleben, ein verdammtes (...) und ein gesegnetes (...). Aber Afrika ist immer beides, es schleudert uns wie auf eine Achterbahn der Gefühle zwischen den Extremen hin und her, und manchmal sind diese Extreme nur ein paar Minuten oder Kilometer von einander entfernt. (...) Andauernd sind wir diesem Pendelschlag der Empfindungen ausgesetzt. Abscheulich und traumschön. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Verdana;"  lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gewalttätig und friedfertig. Bösartig und gutmütig. Lebensprall und selbstzerstörerisch. Geheimnisvoll und banal. Offenherzig und heimtückisch. Man wird einwenden, dass uns derartige Gegensätze auf jedem Kontinent begegnen. Aber auf keinem sind sie so scharf ausgeprägt wie in Afrika.&lt;/span&gt;"&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Dem gibt es für heute nichts hinzuzufügen.&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Verdana;"  lang="EN-GB"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Ostern in Togo&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; - &lt;/span&gt;Am idyllischen Strand gibt es auch eierfoermige essbare Sachen, die man allerdings mit der Machete aufmachen muss. Marcel und Jona waren da; mit Marcel sind wir vor zwei Jahren von Marokko bis in den Senegal gefahren. Er war wieder mal zu Besuch in Ghana, da hat er mal Zivildienst gemacht und da wir nicht sooo weit weg von Ghana wohnen (500m von der Grenze), wollte er mal gucken, wie es uns geht... War echt nett!!!&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: verdana;"&gt;Kpalimé&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt; - Wir sind letztes Wochenende nach Kpalimé gefahren (120 Km von Lomé), eine kleine Stadt in einer huegeligen Landschaft. Wir sind auf den hoechsten Berg Togos gestiegen (986m!!!) und waren im Dorf dort oben, wo wir mit dem Dorfchef Bier und mit dem Schuldirektor Schnaps getrunken haben. Eine sehr nette Gegend, da muessen wir wieder hin, es gibt einiges zu sehen. Am naechsten Tag haben wir eine Abtei besucht, wo wir von den Moenchen hergestellte Bioprodukte gekauft haben und in den riesigen Gartenanlagen spazieren waren. Ausserdem hatten wir am Donnerstag eine totale Sonnenfinsternis, daher war der Tag ein Feiertag und die meisten Togolesen haben sich aus Angst zu Hause versteckt, die Stadt war wie ausgestorben. Wir haben das Ereignis auf dem Dach des Hauses verfolgt.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-3861197677658401252?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/3861197677658401252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=3861197677658401252&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3861197677658401252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3861197677658401252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-togo.html' title='Die Reise - Togo (01/2006 - 08/2006)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-8629744809321561099</id><published>2007-04-16T09:13:00.001+01:00</published><updated>2007-04-19T13:17:36.398+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Burkina Faso, Ghana (11/2005 - 01/2006)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh4.google.com/image/heikorehm/RgKyNFFFDVI/AAAAAAAAAig/gY4N7CDyzoY/PICT0628.JPG?imgmax=800"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh4.google.com/image/heikorehm/RgKyNFFFDVI/AAAAAAAAAig/gY4N7CDyzoY/PICT0628.JPG?imgmax=800" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(9) Burkina Faso oder wo sind denn die Hippos?!?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir hatten schon gehoert, dass in Burkina alles "korrekter" zugeht und dass es da organisierter und aufgeraeumter ist. So ist es auch tatsaechlich. Die erste Ueberraschung war zu sehen, dass die freundlichen und sehr korrekten Grenzbeamten Scrabble spielen, sogar mit einem dicken Woerterbuch und einem Schiedsrichter, der die Punkte zaehlt!!! Ausserdem kiegt mann ueberall Tickets wenn man was zahlt und es gibt offizielle Preislisten fuer alles! In &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bobo Dioulasso&lt;/span&gt; haben wir 2 Naechte verbracht, dann sind wir zum &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tengrela See&lt;/span&gt; (bei Banfora, sehr schoen gelegen, viel Zuckerrohranbau) gefahren, um Hippos zu sehen. Wir haben direkt am See uebernachtet, herrlich! Am naechsten Morgen haben wir eine Piroguen-Tour gemacht, nur leider hatten die Hippos keine Lust auf Touristen - zur Zeit ist auch der Wasserspiegel noch sehr hoch und die Hippos haben also viele Moeglichkeiten, sich zu verstecken. Dafuer haben wir Seerosen gepflueckt. Danach ging es noch zu den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Karfiguela Wasserfaellen&lt;/span&gt;, da wurde in den 60er Jahren wohl ein Tarzan-Film gedreht. War ebenfalls sehr schoen, ruhig (kaum Touristen) und die Dusche war sehr erfrischend. Von da aus sind wir auf der Kanalisation zu schoenen Felsformationen gelaufen ("Les Dômes"). Wir haben auf dem Parkplatz des Wasserfalles uebernachtet, der oertlichen Jugend beigebracht, wie man anstaendig Zwiebel schneidet und einen Leuchtkaefer-Fangwettbewerb veranstaltet.&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh5.google.com/image/heikorehm/RgKnVVFFB7I/AAAAAAAAAXo/cU546Ar0pQ0/PICT0786.JPG?imgmax=800"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.com/image/heikorehm/RgKnVVFFB7I/AAAAAAAAAXo/cU546Ar0pQ0/PICT0786.JPG?imgmax=800" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(10) Ghana oder hier will man gar nicht mehr weg! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Die Einreise in das lang &lt;st1:place&gt;&lt;st1:placename&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;ersehnte&lt;/span&gt;&lt;/st1:placename&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt; &lt;/span&gt;&lt;st1:placetype&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Land&lt;/span&gt;&lt;/st1:placetype&gt;&lt;/st1:place&gt; war problemlos, habe ich sie bildlich festgehalten ("Welcome &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;to &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Ghana&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;"). Allerdings war es schon 18 Uhr und wir haben entlang der Piste &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wa&lt;/span&gt; keinen geeigneten Schlafplatz gefunden. Irgendwann haben wir uns &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;entschieden, im Gemuese unweit von einem Dorf zu stehen. Prompt kam Gazeh &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;und Felicia, und es hiess, es waere besser, erstmal zum Chiefhouse zu gehen, &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;um uns da vorzustellen. Wir wurden im Dunkeln feierlich begleitet, der &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Dorfchef hat aber schon geschlafen. Die Frau des Dorfchefs hat wohl ihr &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Einverstandniss verkuendet, dass wir da uebernachten duerfen, nachdem auf &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Daagari besprochen wurde, wer wir sind, was wir wollen, woher wir kommen &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;usw. Wir durften dann unter dem Mangobaum des Dorfes stehen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Dann sassen wir &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;noch bei unserer "Gastfamilie", der Familienchef und die Maenner haben noch &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;feierlich Reden gehalten, die Kinder und Frauen standen drum rum. Dann wurde &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;uebersetzt: sie seien sehr gluecklich, uns als Gast zu haben, wir sollen "&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;feel free", wir seien gut aufgehoben im "safen" Dorf, usw. Am naechsten &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Morgen ging es dann wieder hochoffiziell zum Dorfchef, damit er uns seine &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;"greetings" ausspricht. Dann haben wir unseren Gastgebern Geschenke &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;ausgehaendigt, einen Daagari-Sprachkurs absolviert und sind zum Mole Game &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;National Park aufgebrochen. Nach 4 Safaris (drei 2-stuendigen Safaris zu &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Fuss und einem mit dem Auto) haben wir es geschafft, einen Elefanten zu &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;sehen!!! Haben natuerlich auch Warzenschweine, Wasserboecke, Buschboecke, &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Antilopen, schoene Voegel und Affen gesehen (einer davon von ganz nahe, weil &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;er unser frisch erworbenes Brot geklaut hat). Gestern sind wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kumasi&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;angekommen, man kommt sich hier fast vor wie in England - es gibt einen &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;gewaltigen Unterschied zwischen Senegal-Mali-Burkina und Ghana. Ein Bisschen &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;mehr Zivilisation ist gar nicht schlecht, hier bleiben wir mal eine Weile (5 &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Tage?), bevor wir mit grosser Freude die lang ersehnte Kueste ansteuern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;Wir hatten mittlerweile 14 Tage Strandurlaub an einem wunderschoenen Palmenstrand. Wird also mal wieder Zeit, ein wenig zu arbeiten (z.B. Reisebericht schreiben...). Nach einigen schoenen Tagen in Kumasi sind wir Richtung Sueden weitergefahren. Wollten in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Obuasi&lt;/span&gt; eigentlich eine Goldmine angucken, das war uns aber zu teuer (finden wir unverschaemt, Eintritt dafuer zu verlangen, um zu sehen, wie Millionen verdient werden!). Haben wir also gelassen. Ist eine wunderschoene Gegend, durch die man faehrt, die Baeume werden immer groesser/hoeher, alles wird immer gruener. Man merkt richtig, wie sich der Urwald naehert. Was man dann nicht merkt, wenn man die Gegend so intensiv anguckt, ist die Blitzpistole!! So sind wir doch tatsaechlich von der Polizei geblitzt worden. 62km/h statt der vorgeschriebenen 50km/h... mit ner deutschen Blitzpistole... Gab dann ne lange Diskussion (Gericht, Fuehrerschein einbehalten, Quittungen &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;sind grad ausgegangen, Chef nicht da...), durfte sogar selbst mal die Blitzpistole betaetigen, um die Funktionsfaehigkeit zu ueberpruefen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;O-Ton: &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Your country gave us this, you don't wanna say, it's not working, or what? So you pay, please...&lt;/span&gt;" Hat uns also 60000 Cedis (ca. 6 EUR) gekostet... Wir sind dann weitergefahren und mehr oder weniger direkt nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dixcove&lt;/span&gt;, wo Tom und Joe, zwei Briten, eine sehr schoene kleine Lodge aufgemacht haben (siehe "Links"). Dort waren wir 14 Tage, ausser einem Urwaldausflug und einigen Reparaturen am VW-Bus haben wir im Grossen und Ganzen NIX gemacht, ausser uns vom Sessel in die Haengematte bzw. von der Bar zum Buecherregal, bzw. von der Tischtennisplatte zum Wasser geschleppt... Doch -wir hatten beide eine ordentliche Malaria! Naja, der Strand ist das beste Krankenhaus und so wars nach 4 Tagen ausgestanden. Haben in der Lodge auch erfahren, das unweit eine andere Lodge zum Verkauf steht, dort sind wir jetzt mal hingefahren und sind gerade dabei, uns drueber zu unterhalten, ob wir diese Lodge eine Weile fuehren wollen, bis eben ein Kaeufer gefunden wird. Ist gigantisch toll gelegen, toller Strand und viel Gruen drumrum.&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir sind immer noch bei "unserer" Lodge und beweaeltigen im Moment zusammen mit der Besitzerin den Weihnachtsstress. Haben eine Bar gebaut und eine Gruppe von 25 Englaendern, die ueber Weihnachten da waren, haben diese jetzt eingeweiht. Zwischendrin muss man Gaeste (medizinisch, mit Tips und Rat, mit Antimueckenmittel usw...) versorgen, Taxis und Tro-Tros &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;organisieren, die Gaeste irgenwo hinfahren oder wieder abholen (mit einem steinalten Opel Kadett...), Strohdaecher reparieren, Wassertanks fuellen,Elektrik warten, Opel reparieren, Nachschub einkaufen, usw.... Haben inzwischen auch ein Kommunikationssystem mit der Green Turtle Lodge erfunden. Wir schicken jetzt immer Kunden mit einer Nachricht zu Tom's Lodge, wenn sie in diese Richtung wollen und Tom schickt im Gegenzug dann Kundschaft mit der Antwort zu uns zurueck. Langsamstes Kommunikationssystem der Welt, nicht grad sicher und auch etwas ungenau...aber witzig!&lt;br /&gt;------------&lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jetzt sind wir doch schon in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Accra&lt;/span&gt;... Wie es dazu kam, dass wir doch keine Lodge fuehren und warum Ihr jetzt doch euren Urlaub wahrscheinlich in Namibia anstatt in Ghana einplanen müßt, erfahrt Ihr jetzt: Der letzte Reisebericht kam ja noch aus Cape Coast, das ist ca. 200km östlich Accras. Haben in der Lodge jetzt immerhin 6 Wochen ausgehalten, haben die ganze Elektrik dort repariert (Solar und Netz), haben diverse Wasserprobleme gelöst, haben den min. 20 Jahre alten Opel in (so halbwegs...) Schuss gebracht, haben die Bungalows teilweise &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  lang="EN-GB" &gt;renoviert, haben eine Bar gebaut (die Bamboo-Bar, darauf sind wir besonders stolz) und trotzdem hauen wir jetzt ab?? Ja!! Weil, warum, wegen?? Ganz einfach: Die Inhaberin dieser Lodge verhält sich gegenüber Ihren Angestellten in etwa so, wie ich mir die weißen Leute so um 1650 auf den diversen Forts hier vorstelle. Sie ist geizig, ungerecht, teilweise sadistisch und erfindet jeden Tag neue Probleme und ihr Leben und das der Angestellten besonders schwierig zu gestalten. Haben uns das ganze 6 Wochen angeguckt, haben aber meistens auf der Seite der Angestellten gestanden. Und da wir am Zustand nix ändern können, werden wir nicht bleiben, denn damit würden wir der Verfahrensweise der Chefin still zustimmen. Leid tut es uns für die paar Angestellten, wie wir sehr mögen und denen wir gerne (mittels anderem Job) helfen würden.&lt;o:p&gt; Wir sind &lt;/o:p&gt;also wieder 'on the road'. Sind erstmal nochmals zur Tom und Jo's Green Turtle Lodge gefahren und haben dort eine Wanderung zu Ghanas südlichsten Punkt, das 'Cape Three Points' gemacht. Danach mal wieder Ausspannen und nach 3 Nächten bei Tom sind wir zum Kakum Nationalpark weitergefahren. Dort haben wir uebernachtet und wir sind um 5 Uhr morgens aufgestanden, um eine Urwaldwanderung zu machen und auf der Haengebruecke ueber dem erwachenden Urwald zu schlendern. Wir fanden den Park wirklich sehr schön, obwohl viele Leute meinten, der sei zu touristisch. Fanden wir nicht, wir waren allein in der Nacht und als der Tag anbrach, waren wir schon wieder auf der Strasse... Der sind wir dann bis Accra gefolgt und haben und dort eine Lodge gefunden, in der ein englischer Traveller und seine ghanaische Frau sind. Da wir gefragt haben, ob sie nicht eine billigere Uebernachtungsmoeglichkeit fuer uns wuessten, hat die ghanaische Frau (Joyce) kurzerhand angeboten, ihre Schwester anzurufen und diese zu fragen, ob wir auf deren Grundstück in Zentralaccra stehen dürfen. Dürfen wir. Und dort stehen wir jetzt. Auf einem Grundstücks eines ghanaischen Militäroffiziers und dessen Familie inmitten der ghanaischen Navy. :-)))) Schräg.... aber toll. Abends kann man in die Navy-Kneipe und da Bier holen (ist billiger als in der Stadt...) und dies ist wohl der sicherste Campingplatz ganz Ghanas (gleich am Eingang steht eine riesige Kanone...). Jetzt erledigen wir erst mal unsere Dinge hier in Accra (z.B. einen Mechaniker finden, irgendwelche Feder sind hinten gebrochen) und dann entscheiden wir, wann und wie es weitergeht.&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-8629744809321561099?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/8629744809321561099/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=8629744809321561099&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8629744809321561099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8629744809321561099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-burkina-faso-ghana.html' title='Die Reise - Burkina Faso, Ghana (11/2005 - 01/2006)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-3916930694304629727</id><published>2007-04-16T09:12:00.001+01:00</published><updated>2008-11-07T04:08:58.308+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Mali (05/2004 - 10/2005)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh4.google.com/image/heikorehm/RgK6XFFFDpI/AAAAAAAAAk8/CqaL1c68qXE/PICT0460.JPG?imgmax=800"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh4.google.com/image/heikorehm/RgK6XFFFDpI/AAAAAAAAAk8/CqaL1c68qXE/PICT0460.JPG?imgmax=800" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(8) Mali oder wie es sich anfuehlt, staendig neben einem Grill zu stehen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Nun sind wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bamako&lt;/span&gt;, das ist die Hauptstadt von Mali (fuer die die es nicht wissen, aber es nie zugeben wuerden...). Wir sind extem muede, weil die letzten Tage eher anstrengend waren. Dazu kommt, dass die Temperatur einen Tag und Nacht plagt - da will ich mich aber nicht all zu sehr beschweren, das wussten wir ja und koennen nichts daran aendern. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir haben den Sueden von Senegal via &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kolda&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tambacounda&lt;/span&gt; verlassen - es wird Zeit, dass ihr Euch mal ne Afrikakarte anschaut... Von der senegalesischen Grenze bis &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kayes&lt;/span&gt; gibt es nur eine Piste mit vielen Umleitungen, weil sie da gerade eine geteerte Strasse bauen wollen. Das Fahren war also eine staubige Angelegenheit, und noch dazu verdammt heiss, weil ich im Bus oft mit geschlossenen Fenstern fahren musste, und Heiko war auf dem Motorrad auch nicht besser dran. Kayes ist so heiss, dass man standig den Eindruck hat, neben einem Grill zu sitzen. Es ist die heisseste Stadt in Westafrika und es ist gerade die heisseste Zeit dort. Ich schreibe viel ueber die Hitze, weil man sich es kaum vorstellen kann, wie sich das mit dem ganzen Staub und dem ganzen Dreck auswirkt. Wir haben z.B. beide komische Schwitzpickel, die sich wunderbar entzuendet haben (Anmerkung : Impetigo war’s!)... Hier hat man sowieso immer irgendwas. Auf dem gefuerchteten Stueck Kayes-Bamako haben die mechanischen Probleme angefangen. Ploetzlich hat der Bus an Leistung verloren und der Motor lief nur noch auf 3 Zylindern. Wir haben noch geguckt, ob nicht vielleicht der Dieselfilter zu war oder so, weil es sich angehoert hat, als ob irgenwas verstopft war und der Motor immer wieder ausging. Wir sind dann mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 35 km/h zum naechsten Dorf getuckert, da gab es einen Mechaniker. Der hat dann gesagt, es gaebe ein Zylinderkopfproblem ist und irgendwie haben die bis in die Dunkelheit hinein rumgeschraubt, bis sie ein Teil des Motors in der Hand hatten. Wir haben immer wieder befuerchtet, dass die afrikanischen Methoden des Schraubens in einem Bereich der Mechanik, in dem auesserste Praezision und Sorgfalt notwendig ist, auch schief gehen koennte. Irgendwann am Abend hiess es, es sei jetzt fertig. Wir haben beim Mechaniker draussen auf dem Boden gepennt. Am naechsten Tag hat Heiko noch einmal alles angeguckt, er hat festgestellt, dass 2 Einspritzduesen lecken. Nee, es sei nicht schlimm, ach was, das ist das Oel, das auf den Motor galaufen ist, es wird von alleine aufhoeren usw. Ich bin noch mit dem Chefmechaniker gefahren, es war alles in Ordnung. Die wollten dann 225 Euros, da haben wir geguckt... Wir haben verhandelt und am Ende "nur" 150 Euros gezahlt. Wir sind weiter gefahren, ein Teil der Strecke (180 Km) ist eine ueble Wellblechpiste, wo man entweder 2 km/h fahren muss oder so schnell wie moeglich drueberbrezeln. Wir haben uns fuer die zweite Version entschieden. Irgendwann hat der Bus wieder an Leistung verloren (4. Gang mit Vollgas = 65 Km/h), wir sind aber weiterhin so schnell wie moeglich gefahren. In Didjeni - da faengt die geteerte Strasse wieder an - haben wir festgestellt, dass der Bus sich echt komisch anhoert. Wir sind wieder zu einem Mechaniker gefahren. Er hat festgestellt, dass die anderen Mechaniker den Schutz vom Zahnriemen nicht richtig festgeschraubt hatten und dass es gerieben hat. Der Zahnriemen war schon ein Bisschen gerissen und die Einspritzduesen leckten weiterhin. Er meinte, deswegen haette der Bus an Leistung verloren. Die haben wieder angefangen zu schrauben, wir hatten ein komisches Gefuel dabei (vor allem als die u.a. mit Sekundenkleber die Einspritzduesen verdichten wollten). Beim ersten Testen hat er Vollgas gegeben, darauf hin haben wir ihm gesagt, er solle das wegen dem gerissenen Zahnriemen nicht machen. Beim zweiten Mal Testen ist es passiert! Der Arsch hat den Zahnriemen kaputt gemacht!!! Unter Umstaenden kann ja der Motor dabei endgueltig kaputt gehen! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ich bin ausgerastet und habe ihn zur Sau gemacht... Er hat auch noch behauptet, WIR haetten Gas gegeben! Da war es war einfach zu viel! Wir haben also da gepennt. Am naechsten Tag sollten die einen Zahnriemen wieder aufgetrieben haben, am naechsten Morgen hoerte sich es aber so an, als ob es dauern wuerde. Ich bin noch einmal ausgerastet, dass die ganze Familie da rumstand und sich die Szene angeguckt haben - er hat immer noch behauptet, er sei nicht schuld dran, er haette kein Gas begeben usw. Wir haben den Bus zugemacht und sind ins Dorf gegangen, um jemand zu finden, der und nach Bamako abschleppt. Irgendwann haben wir einen Geschaeftsmann gefunden. Er selbst fuhr Auto und hatte 2 Fahrer dabei, die LKWs aus Europa nach Bamako fuhren. Der eine LKW hat uns geschleppt, erstmal nach Kati (20 Km vor Bamako), weil es da eine Zollstelle gab, bei der die LKWs bis zum Abend bleiben mussten. Wir sassen also wieder da rum, den ganzen Tag in der Hitze und im Staub und haben gewartet. Dabei muss noch erwaehnt werden, dass das Motorrad auch anfing zu spinnen, es ist nicht mehr angesprungen. Am Abend ging es dann weiter, mit dem Bus abgeschleppt werden von einem Riesen-LKW erfordert in einer afrikanischen Stadt ziemlich viel Konzentration, vor allem wenn besagter LKW ein Kipplaster ist, man die Kippe 1 Meter vor der Nase hat und sich nur an die Bremslichter orientieren kann!!!). Der Geschaeftsmann kennt hier einen guten Mechaniker, der LKW musste aber zum Zoll fahren, also hat er mich irgendwann stehen lassen. Wir hatten aber Heiko auf seinem Motorrad verloren (er hatte nichts dabei...)! Der Geschaeftsmann ist zurueck gefahren, die kamen dann beide mit dem Auto zurueck - das Motorrad war einfach ausgegangen und wollte nicht mehr anspringen. Die haben Startkabel mitgenommen und das Motorrad geholt. Wir haben im Hotel uebernachtet. Zum Glueck ist der Geschaeftsmann da, wir haben auch einen anderen Mann kennen gelernt, der sich ebenfalls um unser Wohlbefinden kuemmert, von Autoteilen suchen bis Getraenke organisieren. Wir hoffen nun, dass alles repariert werden kann: die Mechaniker hier in Bamako haben festgestellt, dass sich im Zylinderkopf alles verzogen hat. Wir muessen erstmal gucken, was alles kaputt ist und ob man das ueberhaupt reparieren kann, um weiter planen zu koennen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Fazit: Wir werden eine Zeit lang in Bamako bleiben. Es koennte sogar sein, dass wir hier arbeiten?!? Mal sehen...&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Nachdem wir hier mit kaputten Fahrzeugen 'gestrandet' sind, loesen sich die Dinge so nach und nach wieder. Zum Beispiel haben wir einen Mechaniker gefunden, der unseren Zylinderkopf, die Oelpumpe, die Bremskraftverstaerkerpumpe, den Zahnriemen und die Bremse repariert hat. Der Bus laeuft also mittlerweile wieder (aber sehr afrikanisch: russt stark und klappert nicht zu knapp, hoffentlich haelts...) und wir sind recht gluecklich drueber, unser Zuhause wieder benutzen zu koennen. Gestern haben wir dann auch die ganze Oelbadsauerei der Mechaniker im Bus beseitigt und bei der Gelegenheit gleich Grossputz gemacht. Das Problem beim Motorrad hab ich auch gefunden, der Spannungsregler war defekt und die Batterie wurde nicht mehr geladen. Zum Glueck hab ich einen Ersatzregler mitgenommen, den hab ich jetzt eingebaut und jetzt gehts wieder. Vorsorglich habe ich einen PC-Luefter auf den Spannungsregler draufgebastelt damit dieser nicht mehr so heiss wird. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Jetzt hoert sich das Motorrad etwa wie ein PC an... Einige seltsame Dinge ergeben sich zur Zeit sowieso, zum Beispiel hat sich der Typ, der uns abgeschleppt hat (Ba, alias Diamana) irgendwie zu unserem privaten Betreuer ernannt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Er kuemmert sich ruehrend um uns. Laedt uns zum Essen ein, taucht dauernd auf und fragt, ob alles klar ist, drueckt die Preise beim Mechaniker, usw. Er hat uns sogar zu seinem Chef mitgenommen (die High-Society aus Bamako) und dieser hat uns Jobs angeboten. Chris kann als Sektretaerin des Oberchefs arbeiten, ich kuemmere mich mal zwei Wochen lang um das Netzwerk, bevor ich einen anderen Job suche. Hier in der Firma geht es auch sehr afrikanisch zu, die Leute sitzen rum und haben nix zu tun bzw. gucken Pornos an, die sie schnell wegklicken, wenn man ueberraschenderweise auftaucht... Ich (Christelle) glaube, dass es eine Riesenarbeit ist, ich soll naemlich Ordnung in diesen Schuppen reinbringen... *seufz* Wir haben ausserdem ENDLICH eine Wohnung gefunden. Wir haben ein paar besichtigt, es gab aber immer einen Hacken mit dem Wasser, dem Strom oder sonstigen Sachen, oder die Maklerbueros waren zu bzw. die Leute, mit denen man einen Termin hatte sind gar nicht aufgetaucht...&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Gestern haben wir zugesagt bei einer teilweise moeblierten klimatisierten Villa mit Garten (da ist sogar eine Sitzecke im Schatten mit Ventilator!!!) &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;und Garage. Es ist eigentlich viel teuerer als das was wir urspruenglich gesucht haben, aber der Chef hat gesagt, er zahlt die Haelfte, bis Heiko einen Job gefunden hat. Der Besitzer ist ein Freund von o.g. Bah und Amadou (dem Chef). Ausserdem hat ja Chris ein Angebot des Goetheinstituts in Accra/Ghana, wir werden nach dem Probemonat entscheiden, ob wir hier 6 Monate laenger bleiben wollen oder ob wir lieber mal vor dem Unternehmen namens Amadou Baiba Kouma fliehen wollen. Wir leben zur Zeit bei einem weiteren Malier (Boubacar), der einen Laden in 'unserem' Viertel hier hat. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Am Anfang ist er abends mit uns extra nach Hause gefahren, in der letzten Zeit pennt er wieder in seinem Laden und wir im Bus beim Laden. Wir koennen bei ihm im Laden duschen, ist ganz praktisch. Bouba spricht sogar ein wenig deutsch und ist supernett. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Und unglaublich beschaeftigt: Montag bis Samstag (meistens auch Sonntags) von 8-21Uhr durchgehend Laden offen, nebenher noch zur Schule (Marketing und Informatik) und Hausbauen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir hoffen, dass wir in 2-3 Tage in unsere Villa einziehen koennen, da werden wir endlich wieder RUHE haben koennen, was uns zur Zeit fehlt, da wir praktisch keine Rueckzugsmoeglichkeit haben. Ist echt ne anstrengende Stadt hier: laut, dreckig, hektisch und unglaublich chaotisch. Sehr afrikanisch! Haben sicherheitshalber schon unser Visum um einen Monat verlaengert, uns gefaellts hier ganz gut. Noch jedenfalls... &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Einige Kleinigkeiten hier aus Mali, die so taeglich auffallen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Wasser&lt;/span&gt; wird an der Strasse in Tueten abgefuellt (ca. 1/2ltr.), gekuehlt, und fuer 10cfa (655cfa = 1EUR) verkauft. In die Tuete beisst man dann rein und drueckt sie trinkend aus. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Die leeere Tuete schmeisst man dann weg. Recycling ist hier noch nicht so weit... Wasser in der Flasche (1,5ltr.) kostet 400cfa, die Flasche wird dann wenigstens weiterverwendet als Benzinflasche, als Trichter oder sonstwas.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Es gibt auch &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Bissapsaft&lt;/span&gt; (auch in Tueten, siehe oben, nur etwas klebriger), ist rot, suess und lecker.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Gegessen&lt;/span&gt; wird auch auf der Strasse (naja, nebendran halt...) und es gibt &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;meistens: braune Bohnen, Nudeln, Fritten, Zwiebelsosse, Eier, Fisch und Huehnchen. Fleisch gibts auch, aber nicht so wie bei uns, hier ist das einfach ein Stueck Tier, kleingeschnitten und auf den Grill geschmissen.&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Knochen, Fett, Sehnen und Knorpel inclusive. Sehr billig (300cfa) und sehr fettig. Vitamine sind da keine drin, dafuer gibts&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;      &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Mangos&lt;/span&gt; an jeder Ecke. Grosse, leckere Mango zum Sattwerden fuer 50cfa!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Bewegen tut man sich entweder mit dem eigenen Auto, das ist dann sehr stressig, weil die hier absolut ohne Verkehrsregeln fahren oder mit dem&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;-&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;gelben Taxi&lt;/span&gt;, das ist dann sehr teuer (1500cfa in die Stadt rein, man sitzt halt allein im Taxi), oder mit dem&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;gruenen Taxi,&lt;/span&gt; das ist sehr billig (125cfa in die Stadt rein), leider sitzt man da dann mit 16 weiteren Leuten (oder Tieren) in einem Kleinbus (meistens Isuzu Midi, MB207, aber auch ein paar VW-Busse). Erwaehnenswert ist noch der Zustand der Taxis, das die noch Fahren ist ein Wunder, erklaeren kann man das nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Unglaublich viele sind mit kleinen &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Moppeds&lt;/span&gt; unterwegs, man muss dauernd aufpassen, nicht ueberfahren zu werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Die &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Temperatur&lt;/span&gt; ist unglaublich hoch, wir gewoehnen uns aber langsam dran. Es hat aber schon 2 mal geregnet, da ist es kuehler. Nach dem Regen ist es aber schwuel, das ist der Nachteil. Mit der Regenzeit faengt auch die Malariazeit an, mal schaun wie wir das verkraften...&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;------------&lt;br /&gt;Es gibt nicht mehr ganz so viel zu berichten, der Stress hat sich gelegt. Wir wohnen mittlerweile in unserer Villa, in der mal der ehemalige malische Botschafter in Deutschland gewohnt hat, bevor er den gerade erwaehnten Job angenommen hat. Es ist echt ein tolles Haus (gross, klimatisiert, teilweise moebliert, mit ueppigem Garten), wobei wir schon ziemlich viel Energie beim Putzen verwendet haben, weil es schon lange nicht mehr bewohnt war. Einige Sachen muessen auch repariert werden, aber langsam wird's. Ansonsten zapfen wir gerade schwarz Strom ab, mein Chef meinte "super, macht so weiter!". Ehemalige Mieter des Hauses haben naemlich ihre Strom- und Wasserrechnungen nicht bezahlt und der Vermieter hat die zustaendigen Amtsleute geschmiert, so dass er nicht zahlen muss. Es wurde also festgestellt, dass es ein Rohrbruch gab, und dabei ein Problem mit dem Strom entstanden ist. Diese Angelegenheit wird noch bearbeitet. Erst wenn sie fertig bearbeitet ist, kommen die Techniker, um uns Sicherungen reinzutun. Da wir aber nicht so lange warten wollen, haben wir selber Sicherungen gekauft, die tun wir abends rein und morgens wieder raus... Ansonsten hat uns vorletzte Woche Marcel besucht, eine Haelfte des Paares, mit dem wir durch Mauretanien gefahren sind. Er ist jetzt weiter Richtung Ghana gefahren. Es sieht also so aus, als ob wir tatsaechlich 6 Monate unseres Lebens in Bamako verbringen werden...&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;Hier mal ein paar News von uns: Chris arbeitet immer noch bei dem malischen Import-/Exportladen, hat sich aber mittlerweile bei der UNESCO beworben gehabt (vorläufige Absage :-() und jetzt grad läuft eine Bewerbung bei der Worldbank, mal schaun, vielleicht klappts ja... Ich hab hier einen deutschen Aussteiger kennengelernt, der lebt seit 8 Jahren in Bamako und macht Netzwerke und Elektronik. Wir haben uns jetzt zusammengetan und so bin ich selbstständiger Elektroniker und EDV'ler. Der erste Auftrag ist auch schon fertig, hab die letzen 2 Wochen für eine Schweizer Entwicklungshilfeorganisation (HELVETAS) eine Datenbank programmiert. Hab ich vorgestern abgeliefert und damit meine ersten 900 EUR selbst verdient. Weitere Aufträge sind noch in der Schwebe: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Ein kompletter Netzwerkumbau (mit 4 Firewalls, 2 Internetanbindungen und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;nem Stapel Cisco's) bei nem Malischen Provider der grad startet. Wenn das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;klappt, wär ich ne Weile beschäftigt...&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ein kleines Netzwerk in nem Reisebüro aufbauen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Eine Datenbank für ein AIDS-Vorschungszentrum programmieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das Netz bei Chris' Chef erweitern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;                            &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Beim DED hatte ich mich auch beworben gehabt, aber die ziehen grad fast alles ab aus Bamako und so war das nix. Die GTZ ist noch offen, vielleicht hab ich da ne kleine Chance (der Freund von Chris' Chef kennt einen, der einen der GTZ kennt...Buschtrommel trommelt). Einen grossen Provider hier muss ich noch anrufen (AfriBone) - die sollen auch Arbeit ohne Ende haben. Und da ist noch der grosse Staudamm Manantalis der grad ein Netzwerk aufbaut und Bamako mit Glasfaser aus Dakar versorgen will. Da kann ich aber erst hin wenn die Regenzeit vorbei ist, die Piste ist sogar in der Trockenzeit der Horror! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Wenn alles klappt, haben wir genug Geld zum Tausch des VW-Bus-Motors! Der läuft nämlich nicht besonders gut und raucht wie ein Schlot! Ich glaub, der ist im Eimer...:-( Hab mit nem Mechaniker gesprochen, der meinte 'Mach doch nen Toyota-Diesel da rein' Mal schaun, vielleicht machen wir das. Unsere Villa hat mittlerweile offiziell Strom, hat jetzt fast 2 Monate gedauert (les mystères d’Afrique). Dafür gibts grad dauernd Stromausfälle wegen dem Regen... Wir sind jetzt mitten in der Regenzeit, d.h. es regnet fast täglich, die Strassen sind (wenn geteert) oft überschwemmt oder (wenn Piste) megamatschig mit kleinen Baggerseen zwischendrin. Außerhalb von Bamako ist grad fast kein Durchkommen mehr, viele Strassen sind nicht fahrbar/passierbar oder man braucht sehr viel Zeit. Außerdem hat die Malariazeit angefangen, es gibt tierisch viele Mosquitos und schon viele Malariafälle um uns rum. Wir selbst hatten bisher Glück, allerdings nehmen wir ja auch Prophylaxe und haben Autan, Mückenspiralen und unser Mosquitonetz im Dauerbetrieb. Außerdem haben wir ne deutsche Frau Doktor im Ruhestand hier kennengelernt, die lebt seit 30 Jahren in Bamako und kennt sich bestens mit Malaria und all dem Kram aus. Die Malier kämpfen grad mit den Heuschrecken, denen wir dieses Jahr schon mal in Mauretanien begegnet sind. Die haben mittlerweile die Region Toumboutou un Mopti erobert uns fressen alles weg. Wenn die das nicht bald in Griff kriegen, könnte es nächstes Jahr ne Hungersnot geben. Chris hatte neulich Geburtstag und ich hab ein gebrauchtes Fahrrad gekauft und restauriert und jetzt fährt Chris mit dem Rad zur Arbeit (was beim malischen Verkehr ganz schön anstrengend ist).&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;Schon lange keinen Reisebericht geschrieben! Aber da wir im Moment in Bamako sesshaft sind, können wir ja keinen REISEbericht verschicken. Ich schreibe trotzdem mal wieder ein paar Zeilen für alle, die denken, wir sind in Afrika verschollen. Was Wohnung und Arbeit angeht, hat sich nichts geändert. Ich arbeite immer noch bei Amadou Baiba Kouma, Heiko hat bei einem großen Provider arbeiten können, er ist aber mittlerweile mit seinem Projekt fertig und die Nachfrage lässt ein Bisschen auf sich warten. Zum Glück konnten wir schon ordentlich sparen und haben beschlossen, Anfang Januar weiter zu reisen. Wir freuen uns schon darauf! Wir haben uns an Bamako gewöhnt, hätten aber nichts gegen Luftveränderung (kein Wunder, bei der Luftqualität hier!). Wir haben vor fast zwei Wochen einen Motor erstanden, der angeblich noch ganz gut läuft. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass er eben auch noch länger läuft. Es handelt sich um einen Golfmotor, Turbodiesel. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Adama Diarra, der in Deutschland bei Mercedes Benz und Volkswagen ein paar Jahre gearbeitet hat, wird sich darum kümmern, den Motor auszutauschen und ein wenig Generalüberholung zu machen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir waren ja erfahrungsgemäß ziemlich kritisch gegenüber malischen Mechanikern, aber er hat uns überzeugt: Er scheint sich wirklich gut auszukennen, hat selber einen funktionierenden VW-Bus im Hof und besitzt Spezialwerkzeug, das viele ansässige Mechaniker nie zu Gesicht bekommen haben. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Am Samstag geht es mit dem Einbau los! Jetzt fehlt nur noch eine passende Ölwanne. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Diese wurde schon bei eBay ersteigert, am 10. November kommt sie voraussichtlich im Gepäck einer deutschen Touristin am Flughafen an. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Letztes Wochenende sind wir mit dem hier lebenden Informatiker Paul und seiner Schwester, die im Moment zu Besuch ist, nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sibi&lt;/span&gt; gefahren. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es ist ein Dorf in einer idyllischen Landschaft Richtung Guinea, ca. 50 Km von Bamako entfernt. Am Freitag ging’s los, nach knapp zwei Stunden Fahrt auf der relativ guten Piste sind wir angekommen und haben uns in einem campement niedergelassen. Nach einem kühlen Bierchen und dem Essen sind wir dann spazieren gegangen. Wir sind erstmal an den Berg gefahren, dann sind wir auf die Arche (natürliche Steinbrücke) geklettert und haben die Landschaft (und die frische Luft) sehr genossen. Am Samstag sind wir zu einem Wasserfall gefahren, 17 Km vom Dorf entfernt. Für die Strecke haben wir zwei Stunden gebraucht, da die Piste ziemlich steinig war. Da oben war niemand, also außer dem Rauschen vom Wasser absolute Ruhe und Natur pur. Die Natur konnten wir besonders intensiv erleben, als es angefangen hat zu regnen. Es hat dann nicht mehr aufgehört und es war dann klar, dass wir nicht mehr runterfahren können, ohne ein hohes Risiko einzugehen. Wir haben also zu &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;viert die Nacht im Bus verbracht. Wir hatten zum Glück einen Gaskocher, Tee, Kaffee und ein Bisschen Brot dabei, verhungern mussten wir also nicht. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Klamotten oder Decken hatten wir keine dabei, wir mussten also nachts sogar ein wenig frieren, was uns schon lange nicht mehr passiert ist. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Am nächsten Morgen kam die Sonne wieder raus. Nach einem Bad im frischen Wasser, einer Massage am Wasserfall, der in der Nacht an Volumen zugenommen hatte und einem Sonnenbad sind wir zurück zum Dorf gefahren, später wieder nach Bamako. Es war echt ein schönes Wochenende, es hat uns gut getan ein Bisschen aus dem Chaos hier rauszufahren. Bald besuchen uns Ralf und Eva, zwei Bekannte, die wir vor fast zwei Jahren an Silvester kennengelernt haben. Sie machen auch eine Transafrikareise mit Motorrädern und Bamako liegt auf deren Route. Ich überlege gerade, was ich noch schreiben kann. Das wären so viele kleine Details des täglichen Lebens hier, die man eben nicht beschreiben kann, weil das irgendwie unbeschreiblich ist... Das Chaos auf der Strasse (ich habe mittlerweile aufgehört mit dem Fahrrad zu fahren, weil ich einen Fahrradunfall hatte, bei dem Ellbogen und Knie etwas gelitten haben), die Blicke der Menschen, die Frauen, die unterschiedlichste Sachen auf dem Kopf transportieren, die Nervensägen dazwischen, die ja eigentlich nur nerven, weil sie ganz anders denken und funktionieren als wir, die Fahrradfahrer, die Eiertürme auf dem Gepäckträger transportieren, mein Chef, der beim blödeln mit einem Freund plötzlich eine Knarre aus dem Tresor rauszieht, die frechen Kinder in unserer Strasse, die manchmal mit der Rute verfolgt werden (wir sitzen abends öfters noch bei Moussa Cisse, der in einer erstaunlich sauberen und aufgeräumten Wellblechbude Tee und Kaffe serviert, und können da das Treiben beobachten), die koransingenden Opas, die von irgendwelchen jüngeren Männern am Stock geführt werden, die Nachbarin, die uns erzählt, dass in ihrem Haus der Strom abgestellt wurde und also Krieg herrscht, weil manche Mitbewohner den Strom nicht bezahlt haben, die leckeren riesigen Wassermelonen… Noch ein Wort über das Wetter, dieses Thema kann man ja nicht weglassen! Die Regenzeit ist vorbei, wir haben tagsüber ca. 35 Grad, nachts wird es aber immer kühler, was sehr angenehm ist (22-25 Grad).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Exkurs (Weihnachten 2004)&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-weight: bold;"&gt;Der malische Weihnachtsmann&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9uLn_cv6I/AAAAAAAAABM/9BzKAt0sVL0/s1600-h/image001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9uLn_cv6I/AAAAAAAAABM/9BzKAt0sVL0/s200/image001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057382052553080738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In Mali gibt es auch einen Weihnachtsmann, der ist aber nicht wie bei uns… Ok, er ist auch älter, hat einen weißen Bart uns sieht nett aus, das sind aber auch die einzigen Gemeinsamkeiten. Ansonsten bevorzugt er, einen weiten blauen Boubou zu tragen – bei der weihnachtlichen Temperatur von ca. 30 Grad tagsüber und um die 20 Grad nachts ist dieses Kleidungsstück eben angebrachter. Vor der Sonne schützt er sich anhand eines kleinen weißen Kepis. Er heißt nicht Santa sondern Tidiane und spricht außerdem nur Bambara. Und da es keinen Schnee gibt und keine Rentiere, kommt er eben via Niger mit der Pirogue, um seine Geschenke zu bringen. Der malische Weihnachtsmann hat manchmal Angst und guckt skeptisch drein, denn er ist ja Malier und weiß, wie schnell hier ein Unfall passiert ist… Seine Angst liegt aber ebenfalls daran, dass er seine Geschenke auch in der Hauptstadt Bamako verteilen muss, und es ist ein wenig stressig für ihn, denn sein Leben verbringt er sonst immer in seinem kleinen Dorf… In der rechten Hand hat er immer seine Gebetskette dabei, und er nimmt immer seinen Freund mit. Beide Maßnahmen dienen dazu, ihn vor allen möglichen Gefahren zu schützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9vCn_cv7I/AAAAAAAAABU/ApYlV1hq58U/s1600-h/image004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9vCn_cv7I/AAAAAAAAABU/ApYlV1hq58U/s200/image004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057382997445885874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Auch hat der malische Weihnachtsmann eine ganz andere Statur als unserer. Er ist nämlich ein großer hagerer Mann. Wie gesagt sieht er auch sehr sympathisch aus, aber er lacht nicht so künstlich wie bei uns der und fühlt sich in der afrikanischen Savanne am wohlsten – deshalb macht er auch einen selbstsicheren Eindruck als auf dem Wasser. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9vf3_cv8I/AAAAAAAAABc/ySxUxy3bMag/s1600-h/image005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9vf3_cv8I/AAAAAAAAABc/ySxUxy3bMag/s200/image005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057383499957059522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber der Druck des Westens macht sich bemerkbar, die Leute sehen ihn mehr und mehr als "primitiver" Weihnachtsmann an. denn viele NGOs - vor allem amerikanische - machen Aufklaerungskampagnen: so soll doch der malische Weihnachtsmann aussehen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Natürlich steckt eine Riesenlobby dahinter, es geht wie immer um Wirtschaft, Marktanteil, Gewinn… und Globalisierung. Afrika, das ja sonst als Markt völlig ignoriert wird – außer von den Chinesen – stellt ein Riesenpotential dar, denn die Afrikaner lieben alles, was fürchterlich süß ist, ob Getränk oder Leben. Deshalb trinken sie (noch) einen sirupähnlichen Tee, der nur schwer als Tee zu erkennen ist und wollen in die Welt auswandern, in der man mit sehr wenig Arbeit wahnsinnig viel Geld verdienen und wie die Menschen in der Werbung leben kann. Nun ja, man unterstützt zwar damit Diabetes und suggeriert den Leuten, dass sie sich dem westlichen Leben Schluck für Schluck nähern können, aber die Lüge wird als „Entwicklung“ getarnt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Meinung unseres malischen Weihnachtsmannes lässt sich anhand des folgenden Bildes erahnen…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9wIX_cv9I/AAAAAAAAABk/8dCsNtSHXaY/s1600-h/image007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9wIX_cv9I/AAAAAAAAABk/8dCsNtSHXaY/s320/image007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057384195741761490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Moral dieser Geschichte: Wenn’s kein Öl gibt, gibt’s eben Coca-Cola!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;------------&lt;br /&gt;Reise Mopti/Dogon-Land (27.02.05-06.03.05)&lt;/span&gt; : Eine Woche frei ! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir haben uns darauf gefreut, endlich Bamako verlassen zu können. Selbst wenn man in Mali ist, fühlt man sich nach einer Zeit urlaubsreif… Wir haben Bamako am Sonntag um 8 Uhr morgens verlassen und sind mit einem einigermaßen komfortablen Bus der Bani-Transport-Gesellschaft erstmal nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sévaré&lt;/span&gt; gefahren. Nach 9 Stunden Fahrt, bei der uns kuschelig warm war – wir saßen ganz hinten und trotz offenen Dachfenstern war die Motorhitze durchaus zu spüren, waren wir da. Dort sollten wir erstmal Ousmane Bah anrufen, der Bruder von Dadjé Bah, der im Mai 2004 unseren VW-Bus nach Bamako geschleppt hat. Ousmane war nicht erreichbar, so sind wir nach einem langen Hin und Her in ein von einer netten deutschen Frau geführten Hotel gegangen, das eigentlich zu teuer für uns war, aber vom Preis-Leistungs-Verhältnis am Angebrachtesten. Am Abend sind wir noch in ein nettes Restaurant gegangen und haben uns mit einigen Touristen und mit Jutta (der Hotelführerin) ausgetauscht. Am nächsten Morgen haben wir dann auf der Terrasse gefrühstückt und wieder versucht, Ousmane anzurufen. Natürlich haben sich Dadjé und Ousmane Sorgen gemacht, weil wir verschollen waren. Ousmane war eine halbe Stunde später da, ein großer dünner Mann mit langen Fingern, ein echter Peul. Die Peuls sind eine der vielen Ethnien in Mali, sie haben also eine eigene Sprache und waren bzw. sind im Viehzuchtbereich tätig (vor allem Kühe). Das heißt, die Peuls waren bzw. sind Nomaden, die mit ihrem Vieh wandern. In der Region von Mopti gibt es sehr viele Peuls, und immer wieder erkennt man zum Beispiel Gruppen von großen, dünnen und stolzen Peul-Frauen an ihrer Frisuren oder an ihrer Bemalung. Ousmane hat uns später sein Mercedes und einen Chauffeur zur Verfügung gestellt um uns nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mopti&lt;/span&gt; zu fahren. Diese Stadt wird auch „la Venise du Mali“ genannt, also Malis Venedig. Mopti ist umgeben von Sumpfgebiet und liegt am Bani und am Niger. Von dort transportieren – wenn es genug Wasser gibt – Pinassen (große Pirogen) Ware, Menschen und Tiere nach Timbuktu, Gao (nach Norden) oder Koulikoro (nach Süden). Wir haben erstmal in der Bozo-Bar die Aussicht von der Terrasse genossen, bevor wir die Stadt besichtigt haben. Nachdem wir die Lehm-Moschee bewundert hatten, haben wir uns dazu entschlossen,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;eine Pirogenfahrt zu machen. Wir sind zu einer Insel gefahren, auf der wir ein Bozo-Dorf (die Bozos sind auch eine Volksgruppe) und ein Peul-campement besichtigt. Danach ging es zu einem Touareg-campement, wo wir Geschenke für Diadjé und Ousmane gekauft haben. Nach zwei Stunden herrlicher Fahrt sind wir wieder abgesetzt worden und sind mit dem Chauffeur zurück nach Sévaré gefahren. Mopti ist wirklich schön. Man hört zwar oft, dass die Stadt dreckig sein soll oder dass es lästige Guides gibt, die einen überall verfolgen. Aber die Stadt erschien uns nicht dreckiger als Bamako und wir konnten in aller Ruhe spazieren gehen – in den letzten Jahren gab es wohl erfolgreiche Aufklärungskampagnen und die Touristen werden in der Regel nicht mehr so schlimm belästigt. Im Gegenteil: wir empfanden die Menschen als sehr sehr nett und liebenswürdig – wenn man Nein sagt, wird es problemlos akzeptiert. Alle Menschen lächeln einen an, machen Witze und sagen einem ständig „herzlich Willkommen“. Am Abend haben wir mit Ousmane uns seinem Freund gegessen. Ousmane hat ein Zimmer, da wo er arbeitet. Schlafen durften wir bei seiner Familie. Nachdem wir die ganze Nacht mit den Mosquitos gekämpt hatten, haben wir mit Cousins von Ousmane Tee getrunken und Bohnen-Krapfen gefrühstückt. Irgendwann kam dann Ousmane, denn wir sollten mit ihm weiter nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bandiagara&lt;/span&gt; (die Hauptstadt des Dogon-Landes) fahren. Wir mussten noch stundenlang in Ousmanes Büro warten bis die Reifenpanne und sonstige Probleme geregelt waren – in Afrika braucht man vieel Zeit und vieel Geduld. In der Zeit haben wir das Treiben auf der Strasse beobachtet: streitende Afrikaner, uralte kaputte Peugeot-Taxis und deren Reparatur, Kinder, Frauen, ein Typ, der lange schwere Eisenstangen auf einem kleinen Karren zu transportieren versuchte, irrende Kälber… Irgendwann ging es dann endlich los. Wir sind also mit dem Mercedes nach Bandiagara gefahren. Dort hat Ousmane noch zwei Kunden besucht (er arbeitet für eine Kredit-Gesellschaft, die kleinen und mittelgroßen Firmen Kredite gewährt), dann sind wir zu Lala Ba gefahren, Ousmanes Nichte – wir waren also wieder in der afrikanischen Familie. Es wurde gegessen, dann haben wir versucht, den Führer Drissa Balam anzurufen, der in Sangha wohnt und Touristen durch das Dogon-Land führt. Seine Adresse hatten wir von Diadjé bekommen, der eine Woche früher mit meinem Chef und zwei weiße Besucher schon dort war. Wir haben ihn nicht erreicht, wussten aber dass er in Sangha ist (&lt;/span&gt;&lt;st1:metricconverter productid="45 km"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;45 km&lt;/span&gt;&lt;/st1:metricconverter&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; von Bandiagara, Piste), also haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, nach Sangha zu kommen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Von da aus kann man die Reise ins Dogon-Land starten. Obwohl keine öffentlichen Taxis dorthin fuhren, ist es uns gelungen, für 15.000 FCFA (23 Euro) mit einem alten Peugeot gefahren zu werden. In &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sangha&lt;/span&gt; ist dann Drissa ziemlich schnell erschienen, man hatte ihn in der Zwischenzeit berichtet, dass wir angerufen haben er hat wohl geahnt, dann wir irgendwann auftauchen würden. Wir haben bei ihm in der Familie übernachtet, auf dem Dach. Drissa kümmert sich auch um die Kinder des Dorfes. Eine Gruppe Touristen hat wohl für diese Kinder einen Fernseher und einen VCD-Player gespendet, und jeden Abend ist bei Drissa eine Stunde oder zwei Kino angesagt. Man sitzt also mitten im Nichts, da wo es keinen Strom, kein fließendes Wasser und keinen Handy-Empfang gibt, auf der Falaise (Fels) und sitzt plötzlich in einer Dogon-Familie und guckt einen uralten Bruce Lee Film, bei dem die Augen der Kinder glänzen vor Freude – unvergessliche Momente sind uns beschert worden. Am nächsten Tag sind wir aufgebrochen. Wir wollten 3 Tage durch das Dogon-Land wandern, und Drissa hatte uns eine kleine Besichtigungstour durch die Dörfer organisiert. Wir wollten dann in den Dörfern schlafen, da gibt es immer wieder kleine Hotels, wo man auf dem Dach schlafen kann. Wir haben noch ein Dorf besichtigt und dessen heilige Grotte, dann ging es von der Falaise runter in die Dörfer, die entlang des Felses gebaut sind und daran regelrecht kleben. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Bevor es runter ging, haben wir noch die atemberaubende Sicht von oben genossen. Die Dogon-Dörfer sind sehr abgelegen und liegen in einer kargen Landschaft. Die besondere Bauweise der Haüser, der Fels und die vielen Baobabs verleihen ihnen eine ganz besondere Stimmung. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Aus der Rinde des Baobabs werden Seile hergestellt. Die Blätter werden abgeerntet, daraus wird eine Sauce gemacht. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Aus den Früchten werden traditionelle Medikamente hergestellt. Die Dogons bauen Hirse an, und oben auf dem Fels (da wo mehr Wasser ist) werden auch Zwiebeln angebaut. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es gibt kleine Flüsse (die während der Regenzeit groß werden) und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Dämme, die oft von Hilfsorganisationen gebaut worden sind. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Die Hirse dient als Ernährungsbasis, die Zwiebeln werden verkauft und bringen dann Geld in die Familie. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Zwiebelfelder werden zwischen den Familien im Dorf gerecht verteilt, jede Familie erhält die gleiche Fläche.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Die Zwiebeln werden zum Teil gehackt und in der Sonne getrocknet, dann werden aus den getrockneten Zwiebeln Kugeln gemacht, die als Gewürz in die Sauce kommen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Diese Kugeln kann man in ganz &lt;/span&gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Mali&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; finden. Wir sind durch verschiedene Dörfer gewandert und haben viel über das Leben und den Glauben der Dogons erfahren. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die meisten Dogons sind Animisten. Drissa hat uns abends dann immer wunderbare Geschichten erzählt. Jede Familie hat ein „Familien-Geheimnis“ und kann anhand von Opfern die Naturkräfte beschwören, um sich z.B.an böse Menschen zu rächen. Es gibt auch einen alten Mann, der im Dorf für das „tableau du renard“ (=Bild des Fuchses) zuständig ist. Man kann zu diesem Alten kommen, und ihm Fragen über die Zukunft stellen. Der Alte stellt dem Fuchs Fragen, indem er kleine Stöcke in den Sand platziert. Nachts kommt dann der Fuchs und beantwortet die Fragen, indem er die Stoecke umschmeisst - dazu muss man sagen, dass es gleich daneben eine Opferstelle gibt, wo Huehnerblut dranklebt - deshalb werden Fuechse und co angezogen!). Der Alte ist der Einzige, der die Antworten des Fuchses richtig deuten kann. Mitten im Fels sind noch Grotten und Behausungen der Telems sichtbar, das Volk, das vor den Dogons in der Gegend gewohnt haben. Sie sind entweder mit Seilen oder anhand ihrer magischen Künste hoch gekommen. Heute werden diese ehemaligen Behausungen als Gräber für die Dogons benutzt. Die Leichen werden mit Seilen hochgezogen. &lt;/span&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Dort&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;, wie in vielen heiligen Stätten der Dogons werden auch heilige Gegenstände aufbewahrt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Dogons haben in jedem Dorf eine Toguna. Dort sitzen alte Männer über 60 und warten darauf, auf traditionelle Weise die Streitigkeiten zu schlichten. Sie brauchen also keine Polizei dort – diese wurde sogar aus der Gegend regelrecht vertrieben, und das scheint recht gut zu funktionieren. Uns hat es ein wenig an das Asterix-Dorf erinnert, zumal die Dogons auch viel Bier trinken, Hirsebier. Ein weiterer Höhepunkt der Wanderung war der heilige Krokodilenteich. Laut der Legende hat ein Krokodil den ersten Dorfbewohner gezeigt, wo es Wasser gibt. Seitdem werden diese Tiere verehrt. Es gibt also einen Teich mit Kaimanen. Drissa hat sogar einen Hahn gekauft, um ihn in den Teich zu schmeißen, so dass wir die Kaimane sehen konnten. Beim ersten Mal ist der Hahn geflohen, aber die Dogons konnten ihn noch einfangen. Beim zweiten Mal ist ein Riesenmaul aus dem Wasser geschossen und hat den Hahn endgültig in die Tiefe gezerrt. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Am Donnerstag mussten wir wieder auf den Fels klettern, was recht sportlich war. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Am Freitagabend sind wir dann zurück nach Bandiagara gefahren, und zwar mit dem gleichen Peugeot, mit dem wir gekommen waren. Ich war fast traurig, wieder wegfahren zu müssen. Nach &lt;/span&gt;&lt;st1:metricconverter productid="25 km"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;25 km&lt;/span&gt;&lt;/st1:metricconverter&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; Piste hat uns Drissa auf seinem kleinen Motorrad überholt, was uns ziemlich gewundert hat – er muss gefahren sein wie der Teufel um uns noch einzuholen. Er rannte zu uns und brachte uns noch einen Aschenbecher-Krokodil aus Holz! Er hatte am Vortag noch gesagt, er will uns einen schenken, und es war ihm erst nach unserer Abfahrt eingefallen, dass er dies nicht getan hatte… Da musste ich einfach vor so viel Herzensgüte einfach heulen. Die Dogons sind sehr liebe, fleißige, stolze Menschen und wir werden sie nie vergessen. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Am nächsten Freitag kommt ein Freund von Heiko her, wir werden ihm die Tour schmackhaft machen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Er muss eh dorthin, denn wir haben Drissa versprochen, ein paar VCDs für die Kinder zu kaufen. Außerdem wollen wir ihm noch Medikamente für seine Frau und Visitenkarten zukommen lassen. Ursprünglich wollten wir noch am Freitagabend nach Djenné (&lt;/span&gt;&lt;st1:metricconverter productid="140 km"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;140 km&lt;/span&gt;&lt;/st1:metricconverter&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; von Mopti) fahren. Dort gibt es eine sehr schöne und berühmte Lehmmoschee. Das haben wir aber nicht mehr geschafft. So haben wir eine Nacht in Mopti verbracht, um am nächsten Tag mit so einem uralten “Taxi brousse“ unser Glück zu versuchen. Von 9 Uhr bis 13 Uhr haben wir gewartet, bis es genug Passagiere gibt, und das Ding endlich abfährt. Um 13 Uhr haben wir dann eingesehen, dass wir es nicht mehr schaffen. In Afrika braucht man eben wie gesagt vieel Geduld und vieel Zeit… In diesen Stunden haben wir einen kleinen Jungen kennengelernt, der ganz schön schlau war und uns wieder mal verblüfft hat. Wir sind dann zur Bani-Busgesellschaft gegangen, um nach Bamako zurückzufahren. Dort wurden wir abgepasst und man hat uns an einem Schalter Fahrkarten verkauft. Als wir um 15 Uhr dann in den Bani-Bus eingestiegen sind, hieß es, es seien die falschen Fahrkarten. Also sind wir ausgestiegen und haben somit den letzten Bus nach Bamako an diesem Samstag verpasst. Nachdem wir gestritten hatten und die Polizei geholt hatten, weil wir ja über den Tisch gezogen worden waren, haben wir unser Geld zurückbekommen. Wir mussten dann eine andere Busgesellschaft nehmen, die recht afrikanisch war. Der Bus war völlig am Ende, außen wie innen. Wir haben zum Glück Sitzplätze wählen können, wo von dem einzigen offenen Dachfenster frische Luft reinkam. Oben auf den Bus wurden irgendwelche Säcke und Zeugs angebunden. Ein Schaf und eine Ziege wurden in Säcke gepackt und unten reingesteckt. Der Bus hat also regelrecht gemäht. Mit diesem Bus wurde uns wieder mal klar, dass viel Zeit und Geduld&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;aufzubringen waren. Zum Beten wurden irgendwo mitten auf der Strasse angehalten. Statt 9 Stunden wie auf der Hinfahrt haben wir 13 Stunden gebraucht. Irgendwann war dann die Servo-Lenkung kaputt, aber zum Glück sind wir trotzdem völlig fertig um 5.30 Uhr in Bamako angekommen, nachdem wir insgesamt 18 Stunden mit Reisen bzw. Reiseversuchen verbracht hatten. In Bamako ist es richtig heiss (42 Grad). In Mopti und im Dogon-Land war es irgendwie angenehmer, da wehte immer ein erfrischender Wind… Selbst die Malier stöhnen, aber die Malier stöhnen irgendwie immer über das Wetter. Im Dezember ist es zu kalt, jetzt ist es zu heiß, in der Regenzeit regnet’s zu viel…&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Fazit : war eine tolle Reise !&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;Nach nun 1,5 Jahren in Bamako/Mali geht unsere Reise bald weiter! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Am 28. Oktober ist es soweit… Wir haben vor, relativ zügig durch Burkina Faso zu fahren, und dann erstmal Urlaub in Ghana zu machen: Wir freuen uns auf unseren ersten Nationalpark (Mole Game Reserve) und auf das Meer!!! Wir haben nur Positives über Ghana gehört, und dürfen die Infos endlich nachprüfen. Dort werden wir uns erkundigen, ob wir nach Namibia verschiffen können (günstig und vor allem: wir wollen mit aufs Schiff…). Wenn nicht, fahren wir halt… Das wäre die nahe Zukunft. Was in der ferneren Zukunft passiert, wissen wir noch nicht. Ein paar Ideen haben wir aber: in Namibia arbeiten? Darauf hätten wir richtig Lust, vorausgesetzt, wir finden beide einen anständigen Job. In den letzten Wochen haben wir noch das Motorrad verkauft und verzollt, was mal wieder eine SEHR afrikanische Angelegenheit war. Wir haben auch die bürokratischen Sachen geregelt (Zolldokumente für den Bus z.B.).&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;In Bamako hatten wir viel Besuch: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;            &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Nina und Daniel&lt;/span&gt; waren mit ihrem Magirus 120 zwei Mal (!) da (Webseite, siehe "Links")&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Bridget und Tom&lt;/span&gt;, zwei Australier, die mich durch das Hospitality Club &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;kontaktiert haben &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Matthieu und Barbara&lt;/span&gt;, ein Franzose und eine Spanierin, die eine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; Westafrikatour und anschließend eine Südamerikatour machen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;(Webseite, siehe "Links")&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Meine Mutter&lt;/span&gt; kommt noch am 13. Oktober für zwei Wochen, mit vieeel Gepäck (3/4 der Sachen sind nämlich für uns gedacht, das ist ja das SCHWERE Los von Leuten, die aus Europa zu Besuch kommen)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Mika und Damaris&lt;/span&gt; auf ihrem Weg nach Europa, nach 6 Jahren um die Welt fuer Mika (&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Webseite, siehe "Links")&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Stefanie und Martin&lt;/span&gt; mit ihrem Fiat Panda 4x4 (&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Webseite, siehe "Links")&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Ralf und Eva&lt;/span&gt;, die auf Motorraedern 3 Jahre um die Welt reisen wollen (&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Webseite, siehe "Links")&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Michael&lt;/span&gt;, ein Freund von Heiko, hat 2 Wochen seines Urlaubs "geopfert", um sich das Ganze mal naeher anzugucken&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-3916930694304629727?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/3916930694304629727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=3916930694304629727&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3916930694304629727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3916930694304629727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-mali.html' title='Die Reise - Mali (05/2004 - 10/2005)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/Ri9uLn_cv6I/AAAAAAAAABM/9BzKAt0sVL0/s72-c/image001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-7308494269957901425</id><published>2007-04-16T09:10:00.000+01:00</published><updated>2008-11-07T04:08:58.685+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Mauretanien, Senegal, Gambia (04/2004 - 05/2004)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgNzrlFFGvI/AAAAAAAAA9Y/WdJHXCQT-r8/035_NC.jpg?imgmax=912"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgNzrlFFGvI/AAAAAAAAA9Y/WdJHXCQT-r8/035_NC.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(5) Mauritanien oder man nehme den Eisenerzzug&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir sind jetzt in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nouadhibou&lt;/span&gt;. Hier sieht es irgendwie schon viel afrikanischer aus, es gibt auch viele Malier hier, die Leute haben eine dunklere Hautfarbe, die Frauen sind in bunten Tüchern eingewickelt. Wir haben vorgestern, das heisst am Samstag die Grenze passiert, das war einfacher als wir es uns vorgestellt hatten, viele hatten uns erzählt, bzw. wir haben öfters gelesen, dass die Polzei korrupt sei und viele "Geschenke" verlangen. Ich glaube, Heiko und ich haben es gut im Griff, ausser ein paar Bonbons und 4 Batterien haben wir keine grössere Verluste zu melden, es geht eben immer wenn man freundlich bleibt und sich dumm stellt oder so. Wir reisen übrigens mit einem deutschen Pärchen, Ana und Marcel, das wir am Anfang der Tour kennengelernt hatten und später wieder getroffen haben. Die Reise hierher war etwas anstrengend, alle reden nur immer von der Durchquerung Mauretaniens, keiner aber von der Strecke zwischen der marokkanischen Grenze und hier. Es gibt - das kann man sich gar nicht vorstellen - noch keine befestigte Strasse, die direkt von Nord nach Süd führt, nur Pisten. Na ja, und nach den provisorischen gammligen Zelten/Hütten an der mauretanischen Grenze haben wir natürlich die falsche Piste genommen, die, die noch in unseren Reiseführern beschrieben wird und am Anfang eindeutig zu erkennen ist. Tja, dann kommen üble Sandpassagen, die immer schlimmer werden und man denkt sich, man muss halt da durch. Hin haben wir uns durchgeschaufelt und durchgegraben und ordentlich Sandbleche eingeweiht... Unser Bus kam noch einigermassen durch, die Anderen haben aber einen ISUZU Midi, der trotz Schwung und Vollgas übel stecken geblieben ist. Auf dem Hinweg sind ein Paar Spanier - wir sind nicht die Einzigen die falsch fahren - mit Jeeps vorbei gekommen und einer konnte das Auto rausziehen.Die haben uns gesagt, dass es da nicht weiter geht, wir haben also beschlossen, mitten in der Wüste, mitten im nichts, zu übernachten und am nächsten Morgen zurück zu "fahren". Im Führer steht noch, dass hier und da ein paar Minen liegen können, also haben wir die Piste nicht verlassen. Am nächsten Tag ging es mit der Arbeit wieder los, zum Glück waren wir ja zu viert mit dem Graben. In zwei Tagen haben wir bestimmt mindestens 6 Stunden gegraben... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gestern Morgen hat sich ein Sandblech aufgestellt während ich das Auto schob, mein Schienbein ist nun verletzt, nicht so schlimm, eine Wunde halt, aber so ein Sandblech an dieser Stelle mit voller Wucht ins Bein tut ja schon ein Bisschen weh. Wir sind zurück zum Grenzposten (da fragte dann der Grenzbeamte : “Was macht IHR denn wieder hier?!?”), sind schliesslich hinter Mauren gefahren und sind gestern zum Campingplatz angekommen, wo wir erstmal gegessen, geschlafen und geduscht haben, wegen des Windes hatten wir überall Sand kleben, unglaublich!!! Hier haben wir ausserdem die Recks kennengelernt, die mit einem riesigen LKW 6-7 Jahre um die Welt reisen wollen. Nach Nouakchott (Südmauretanien) fahren wir wahrscheinlich mit dem längsten und schwersten Zug der Welt. Wie parken am nächsten Samstag unsere Autos auf eine Plattform und überqueren die Sahara erstmal Richtung Osten nach Choum, danach gibt es NUR 60 Km Piste und danach eine Teerstrasse. Ursprünglich wollten wir eher Piste fahren, wir haben unsere Meinung aber geändert:-)))). Morgen gehen wir noch einmal mit den Fahrzeugen zum Bahnhof und lassen uns ein Angebot machen. Das heisst, und geht es gut, trotz einiger Strapazen, die natürlich dazu gehören, sonst wär's ja langweilig. Von Mauretanien sind wir angenehm überrascht, die Infrastruktur ist zwar nicht meht so gut wie in Marokko (eine Stadt mit geteerten Strassen mitten im nichts, in die keine Strasse führt, unglaublich), aber die Menschen sind nett, wir haben schon einen Freund in einer Fressbude, ein Malier, der hervorragend Reis mit Fisch oder "Mafé" bruzelt, Reis mit einer Erdnusssosse und Fleisch, lecker!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style=""&gt;I&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;n Nouadhibou haben wir uns dann das Cap Blanc angekuckt, dort sollten die letzten 'Moenchsrobben' der Welt leben. Haben keine Robben gesehen, veilleicht sind die inzwischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;ausgestorben... Ist trotzdem ein Paradies, dort. Wir haben dann den groessten und laengesten Zug der Welt, die Eisenerzbahn nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Choum&lt;/span&gt; genommen (Ana und wir, Marcel musste in Nouadhibou bleiben, denn in der Nacht sind Papiere und Geld aus dem Auto gestohlen worden, obwohl die Beiden im Auto schliefen - und wir daneben! Er kam dann einen Tag spaeter nach). &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Fahrzeuge kann man relativ guenstig verladen lassen, die werden kann mit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Eisendraehten abenteuerlich verzurrt. Der Zug ist echt ein Erlebnis Wert! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ein Geholper als wuerde er jede Sekunde entgleisen und du sitzt im Bus auf &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;einer offenen Plattform und es schaukelt wie in der Achterbahn! Beim &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Motorrad ist einer der Eisendraehte (4 insgesamt) gerissen und ich hatte &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;echt Angst um mein Motorrad. Der Zug fuhr in der Nacht, 14Std., geschlafen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;haben wir nicht...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Angekommen in Choum haben wir die Piste Richtung Atar gesucht und sind dann &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;einem gluecklicherweise gerade vorbeifahrenem mauretanischen LKW gefolgt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die naechsten 130km waren dann auch wieder jede Menge schaufeln angesagt, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;wenigsten verfahren haben wir uns nicht. Die Twin hab ich auch so 4 oder 5 &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;mal in den Sand geschmissen, gegen Ende der Piste war ich total erledigt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Bei Nouadhibou war die Piste zwar genauso schlecht, hier jedoch wars auch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;noch sauheiss! Haben glaub ich so 6 Liter Wasser pro 100km pro Person ver&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;braucht. Angekommen in Atar sind wir auf nen Campingplatz und 2 Tage &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;spaeter weiter auf der Asphaltstrasse (welch Erholung!) nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nouakchott&lt;/span&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Hier ists ganz relaxed, wenn man mal die nervigen Polizisten und den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;chaotischen Verkehr ausser Acht laesst. Warten grad noch auf das andere &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Bus-Paerchen, dann gehts weiter nach Rosso, St. Louis (Senegal) und freilich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;in die Zebrabar - da ist dann auch Ende der Wueste!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; Unser naechstes Problem ist dann die Strecke zwischen Kayes und Bamako in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Mali, die Pisten dort &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;sollen verheerend sein - Na, wenigstens weniger sandig... Aber trotzdem : die Wueste ist echt schoen! Roter Sand, Weisser Sand, Duenen, Kamele, Geckos, Oasen, Savannen,... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es gibt echt die unglaublichsten Filmkulissen hier...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RiNX-__J5-I/AAAAAAAAAAc/qusk32lMhng/s1600-h/022_NC.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RiNX-__J5-I/AAAAAAAAAAc/qusk32lMhng/s200/022_NC.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5053979946679658466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(6) Senegal oder es lebe Mafé&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir sind jetzt - endlich - im Senegal, und zwar in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Saint-Louis&lt;/span&gt;. Vorher waren wir noch ein par Tage in Nouakchott, ich habe einen Herpes-Virus bekommen, d.h. ganz viele komische Wunden im Gesicht und war beim Arzt, jetzt sieht es schon wieder vieeel besser aus (Anmerkung : es war kein Herpes, es war eine Pilzinfektion, die ich dann noch wochenlang hatte, mein halbes Gesicht war irgendwann total entstellt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt; :-(&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;In &lt;/span&gt;&lt;st1:city&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Dakar&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:city&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; war ich dann beim Hautarzt, mit der richtigen Behandlung war das alles nach 3 Wochen weg). Wir haben die beruechtigte Grenze zwischen Mauretanien und &lt;/span&gt;&lt;st1:country-region&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Senegal&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:country-region&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; in Rosso ueberquert. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Man muss da eine Faehre nehmen ueber den Fluss Senegal. Das war die Hoelle!!! Es soll die schlimmste Grenze in Afrika sein, und die haben wir ueberstanden!!! &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Viele Schlepper, die wiederum mit der korrupten Polizei und den Angestellten der Faehre zusammenarbeiten, versuchen den "reichen" Touristen so viel Geld wie moeglich abzunehmen... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Man muss auch eine Versicherung abschliessen und kennt die Preise nicht, da wird man auch leicht ueber den Tisch gezogen... Auf der mauretanischen Seite hiess es, wir sollen dem Polizist zusaetzlich Geld zahlen, um ueberhaupt auf die Faehre zu kommen. Nach einem unglaublichen Stress mit diesen ganzen komischen Typen und einer ewigen Warterei mussten wir - im Gegensatz zu unseren Bekannten Ana und Marcel, die am naechsten Tag rueber sind - nicht soo viel Geld zahlen muessen. Auf der senegalesischen Seite hatten wir unsere Papiere jedenfalls nicht mehr in den Haenden (die wurden uns auf der Faehre abgenommen, grosser Fehler natuerlich, wir haben daraus gelernt), weil die Schlepper "alles fuer uns organisieren" wollten. Irgendwann habe ich einen Schreianfall gekriegt und habe diese Typen gesucht, zur Sau gemacht (am liebsten wuerde man die alle erschiessen...) und denen meine Papiere aus der Hand gerissen, bin zum Polisten und habe gesagt, dass ich meine Sachen alleine regeln will ohne von 1000 Typen bedraengt zu werden. Waehrenddessen ist Heiko bei unseren Fahrzeugen geblieben, so dass die uns keine Reifen aufschlitzen oder so was. Der Polizist war ziemlich nett, wahrscheinlich weil er gesehen hat, dass ich mit den Nerven einfach am Ende war, und hat mich zur Versicherung begleitet und ueberall, so dass wir da nicht zu viel Geld liegen lassen haben. Er meinte sogar, bis Saint-Louis muessten wir nichts bezahlen, bei den Polizeikontrollen sind wir auch meistens durchgewunken worden... &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Andere Reisende mussten wegen einer fehlenden Kennzeichenbeleuchtung am Vortag 10 Euro bezahlen, natuerlich ohne Quittung... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ufff! &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Jedenfalls sind wir wieder im Paradies und geniessen wieder mal das Leben in der Zebrabar. Naechste Woche kuemmern wir uns noch um die Versicherung, die in ganz Westafrika gilt, dann fahren wir wahrscheinlich nach Gambia (ist ja von Senegal umgeben) und in den Sueden von Senegal in die Casamance.&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Sodele, jetzt sind wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dakar&lt;/span&gt; - man ist dass ne Grossstadt! Also, mal schaun, was wir so neues Berichten koennen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Bis vorgestern waren wir ja in der Zebrabar, haben viel in der Sonne gelegen, waren St. Louis angucken, waren Kanu- und Kajakfahren und ich hab mich auf nem Surfbrett versucht (nicht so erfolgreich...). &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Hatten also richtig schoen Urlaub. In der Zebrabar haben wir dann auch noch einen Dauertraveller (Werner) kennengelernt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der ist seit 17 Jahren in Afrika unterwegs (bisher mit Motorrad, seit 4 Jahren mit nem alten Feuerwehrlastwagen...). Er konnte uns noch ein paar gute Tips fuer die Weiterreise geben. Sind dann also gestern morgen schon um 8 Uhr an der Zebrabar losgefahren, spaeter waeren wir nicht mehr duch die Furt des Senegal-Flusses gekommen wegen der Flut. Als wir durch sind, stand der Bus bis zu den Radlaeufen im Wasser, zum Glueck hab ich die Luftansaugung schon in Marokko mal nach oben gelegt! &lt;/span&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Sind&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; dann direkt nach N'Gor bei &lt;/span&gt;&lt;st1:city&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Dakar&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:city&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; gefahren und haben uns ne Unterkunft gesucht. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir haben uns auf einen Parkplatz bei einem Strandrestaurant gestellt und da geschlafen. Davor hat Chris sich noch ne Portion Seeigel bestellt. War etwas merkwuerdig zu essen, denn die versuchen dauernd von Teller zu laufen! Seeigel ist man naemlich roh und lebendig! Man knackt den Igel einfach mit dem Nussknacker auf und loeffelt ihn aus. Derweil bewegt der seine Stacheln freilich und so sieht das ganze schoen etwas merkwuerdig aus. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Eventuell kann man so ein Seeigel-essen mal bei ner Aliens-Fortsetzung einfliessen lassen... Heute waren wir schon auf der Botschaft von Mali und haben unser Visum beantragt, theoretisch koennen wir es morgen abholen, dann gehts weiter Richtung Gambia. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Heute aber gucken wir uns erst mal Dakar an! Bisher bin ich positiv ueberrascht, wir wurden noch nicht beraubt oder ueberfallen und die Leute sind auch nett, wenn man mal von den Typen absieht, die einem dauernd Uhren, Schuhe, T-Shirts und all so kram vor die Nase halten...&lt;br /&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;So - haben mal wieder ne ordentliche Etappe hinter uns gebracht, sind jetzt naemlich im Sueden Senegals, in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zighinchor&lt;/span&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der letzte Reisebericht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;hoerte ja mit Dakar auf, dort warteten wir noch einen Tag auf unser &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Mali-Visum bevor wir weitergefahren sind Richtung Sueden. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Naechster Stop war dann in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mbour&lt;/span&gt; (jetzt so langsam mal den Atlas entstauben...). &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Haben dort auf einem alten Bauernhof, der zum Campement umfunktioniert wurde, 2 Tage verbracht, es ist nix Besonderes passiert. Richtig schoen Urlaub eben mit Sonnen, Essen und rumhaengen. Damit wir nicht voellig 'verfaulen', sind wir dann schnell weitergefahren nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Foudiougne&lt;/span&gt; weils dort nach Pisten und Tropen aussieht. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Ist echt schoen da, jede Menge Baobab-Baeume, Mangroven und jede Menge tolle Voegel (Reier, Pelikane, Marabus und viele andere, deren Namen ich nicht kenne). Sogar einen Schakal haben wir gestreichelt! Sind dann noch mit einer Pirogge (kleines Boot der Fischer) auf einem der vielen Fluesse hier geschippert und haben die Bolongs angeschaut. Bolongs sind von Mangroven zugewachsene Flussufer. Sieht aus wie in den Indiana-Jones-Filmen und ist das reinste Vogel- und Fischparadies. Und eben deswegen haben wir die Angel ausgepackt (die ausgeliehene...) und uns unsere Fische fuers Abendessen selber geangelt. Die Ausbeute war gar nicht so schlecht: 3 kleine Karpfen und 3 andere groessere Fische (weiss nicht, was das war, war aber lecker :-)). Wie gesagt, die Fische haben wir dann ausgenommen (manche Fische zappelten dabei noch - Scheisse, das ist wie bei den Seeigeln...), gegrillt und mit Genuss verspeist - tja, Selbstgeangeltes schmeckt halt doppelt lecker...! Tags drauf sind wir dann Richtung Gambia weiter und wollten eigentlich bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nioro&lt;/span&gt; uebernachten, wurden jedoch von einem Tramper eingeladen, den restlichen Tag und die Nacht bei ihm zu verbringen. Gut, dass wir die Einladung angenommen haben, war ein irrer Tag gestern: Mitten mit VW-Bus und AfricaTwin in einer afrikanischen Grossfamilie! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Mindestens 15 Kinder, dazu etwa 10 Frauen (Ehefrauen, Cousinen, Tanten, ...), der Mann, der Opa, die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Omas (die Frauen des Opas...), ein irres Treiben da. Haben dann auch noch das Dorf besichtigt und spaeter 'Riz au poisson' bei der Familie gegessen. Schwer zu beschreiben, war auf alle Faelle unglaublich toll. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Heute morgen sind wir weiter, haben den &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);"&gt;Grenzuebergang nach Gambia&lt;/span&gt; gemacht (sehr schlechte Strassen, max. Geschwindigkeit ca. 20km/h, Schlagloch an Schlagloch, Loecher, Tief wie Graeber, zum Glueck ist Gambia nicht so breit!). Haben die Faehre ueber den Gambi, den Zoll, die Polizei und den ganzen Kram problemlos erledigt denn wir hatten mal wieder nen Anhalter dabei und der ist Polizist! Echt toller Trick! Die Landschaft hat sich heute auch wieder schlagartig geaendert, von relativ staubiger Savannenlandschaft noerdlich von Gambia zu tropischen Palmenwaeldern hier in der Casamance, auch das Wetter hat noch zugelegt, die letzten Tage waren doch ordentlich heiss. Gestern und heute duerftens so 40°C gewesen sein, abends kuehlts auf so 25°C ab (in der Sonne konnt ich nicht messen, das Thermometer geht bloss bis 50°C :-( ) Gutes Training, denn in Mali solls grad so 50°C Tagsueber und &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;38°C Nachts haben. Prostmahlzeit! Die Technik macht mir grad a bissl Sorgen - es laeuft zwar alles, aber die Twin gibt ziemlich bedenkliche Geraeusche vom Antriebsstrang von sich, muss ich morgen mal gucken, was das ist. Naja, haben jetzt 14 000km hinter uns, teilweise heftige Pisten, Sand und Staub, Salz, Wasser und Heuschreckenschwaerme - ich denk, da ist das normal. Der Bus laeuft unglaublicherweise immer noch problemlos, trotz Getriebe, das sich anhoert als waers ne Kiste Schrauben. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Die naechsten Tage sind wir also hier in der Casamance, mal schaun wie es &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-7308494269957901425?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/7308494269957901425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=7308494269957901425&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/7308494269957901425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/7308494269957901425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-mauretanien-senegal-gambia.html' title='Die Reise - Mauretanien, Senegal, Gambia (04/2004 - 05/2004)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RiNX-__J5-I/AAAAAAAAAAc/qusk32lMhng/s72-c/022_NC.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-5283391150652044436</id><published>2007-04-16T09:08:00.001+01:00</published><updated>2007-12-11T09:10:40.813+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Frankreich, Spanien, Marokko (08/2003 - 04/2004)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.dermatologe.biz/flaggen/flaggen-cliparts/frankreich.GIF"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 112px; height: 74px;" src="http://www.dermatologe.biz/flaggen/flaggen-cliparts/frankreich.GIF" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(2) Frankreich oder mitten in der "canicule"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Am 3. August 2003 ging es los. Zuerst zu meinem Vater nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tanay&lt;/span&gt;, dann haben wir alle zusammen (meine Eltern, ihre jeweiligen Partner und wir) meinen Geburtstag in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Autun&lt;/span&gt; auf &lt;/span&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;st1:placename&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;dem&lt;/span&gt;&lt;/st1:placename&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;st1:placetype&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Land&lt;/span&gt;&lt;/st1:placetype&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; gefeiert. Wir haben es uns dort gut gehen lassen: gefaulenzt, gegessen, getrunken, in den kleinen See gehuepft, Heiko ist SM gefahren und mein Vater Motorrad… Danach sind wir in die “Gorges de l’Ardèche” gefahren, die ich schon immer mal sehen wollte. Haben in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bourg Saint Audéol&lt;/span&gt; auf dem Campingplatz gepennt. Mann, war das heiss! Da waren wir ja noch nicht so hitzeresistent  und wir befanden uns mitten in der “canicule” (Hitzewelle). Durch Frankreich sind wir ziemlich zuegig gefahren, irgendwann eher nachts zwischen 19 und 23 Uhr, weil es zum Fahren echt unertraeglich heiss war. Bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Beziers&lt;/span&gt; sind wir in ein uebles Gewitter reingefahren und mussten anhalten. Heiko war klatschnass (er fuhr ja Motorrad) und wir haben an einer Tankstelle uebernachtet. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.dermatologe.biz/flaggen/flaggen-cliparts/spanien.GIF"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 110px; height: 72px;" src="http://www.dermatologe.biz/flaggen/flaggen-cliparts/spanien.GIF" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;(3) Spanien oder Kniekehlensonnenbraende&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Am 8. August waren wir also schon in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Coma-Ruga&lt;/span&gt; und haben auf einem furchtbar touristischen Campingplatz die Nacht verbracht, wo jedes Quadratzentimer effektiv genutzt wird. Da sind wir auch eher nachts gefahren, es gab eh Staus (August in Spanien!) und tagsueber ewig in der prallen Sonne stehen macht keinen Spass. Waren dann in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Xaraco&lt;/span&gt;, wo wir uns auf irgendeinen Parkplatz gestellt haben. Haben dort mal wieder ziemlich viel gebadet, um uns abzukuehlen. Danach waren wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antas&lt;/span&gt;, ein Staedtchen irgenwo vor der Sierra Nevada, dann in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Castillo de Baños&lt;/span&gt;, in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Torre del Mar&lt;/span&gt; und in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tarifa&lt;/span&gt;. Das ist der suedlichste Punkt Europas. Heiko hat fuer diesen Ort geschwaermt, er war ja ein Jahr davor dort – nur es war nicht Hochsaison und also viel weniger los. &lt;/span&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Dort&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; haben wir uns eine kleine Pause gegoennt, haben den “Levante” genossen, das kalte Meer, die Windraeder im Hintergrund, den Schatten und das Leben als faule Traveller. Irgendwann haben wir noch einen ordentlichen Marsch zu einer Sandduene unternommen, 5 Std in der knallenden Sonne und hatten anschliessend beide gemeine Kniekehlensonnenbraende. Wir waren zwischendurch in Bolonia, wo wir uns Ausgrabungen angeschaut haben, sind zu den Windraedern und ins Hinterland gefahren und in Tarifa rumgelaufen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh6.google.com/image/heikorehm/RgLAUlFFE_I/AAAAAAAAAvg/0ejZ7vxzVWg/026_.jpg?imgmax=912"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh6.google.com/image/heikorehm/RgLAUlFFE_I/AAAAAAAAAvg/0ejZ7vxzVWg/026_.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:verdana;" &gt;(4) Marokko oder im Land der Sinne&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am 18. August haben wir mit einem einfachen Ticket die Faehre &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Algeciras-&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Ceuta&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; genommen. In Ceuta haben wir eigentlich nur den Tank und die Kanister gefuellt (zollfrei!). An der Grenze war nicht so viel los - im Gegensatz zur entgegengestetzten Richtung - und wir haben den Papierkram &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;relativ schnell &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; erledigt. An der Grenze sind wir zwangsverlobt worden! Bus und Mottorrad sind naemlich beide auf Heiko angemeldet, und man darf ja nur ein Fahrzeug pro Person einfuehren. Ja, aber er fahrt Motorrad und ich fahre Bus! "&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;Mit was fuer ein Verhaeltnis stehen Sie denn zu diesem Mann&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;?", wurde ich gefragt. "&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;Wir sind verlobt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;" gab ich souveraen zurueck. Dann durften wir den Genehmigungstempel beim Commandant persoennlich abholen. Die erste Nacht in unserer "neuen Heimat" verbrachten wir in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Asilah&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, einer netten kleinen Stadt. Abends sind wir in der Medina spazieren gegangen: viele Leute, viele Verkaeufer, viele Gegenstaende, die verkauft werden: von der Pfanne bis zum Plastikstuhl, vom Schuh (man findet nur mit viel Geduld den zweiten!) bis zum verstaubten Plueschtier. Und das Leder riecht sooo gut! Danach ging es fuer 5 Tage nach &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Rabat&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. Irgendwann kannten wir den Suq auswendig! Es gibt an jeder Strassenecke etwas Ueberraschendes fuer die Sinne. Am "Tag der Tiere" haben wir einen kleinen Raubvogel, Schildkroeten, Chamaeleonen und eine imposante Kuekenschar gesehen, die in allen moeglichen Neonfarben gefaerbt waren, von gruen, rosa, blau bis gelb. Wir sind ausserdem immer von Fressstand zu Fressstand gerannt, um alles durchzuprobieren : Spiesse, marokanische Suppe, Kuchen, Suessigkeiten... In &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Salé&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, auf der anderen Seite des Flusses, haben wir leckeren Grillfisch gegessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ankunft in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Meknes&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;: ich bin ins Bett des sich an einer der lautesten Kreuzung der Stadt befindenden Hotels gefallen und war erstmal ordentlich krank, so wie ich schon seit Jahren und Jahren nicht mehr war. Das Fieber stieg bis 40,2°C und mein Darm war nur noch eine sich unkontrolliert oeffnende Schleuse. Als es mir besser ging, sind wir dann in die Schule gegangen, um Ort und Leute kennen zu lernen. Nachdem wir vorgestellt worden waren, wurde uns ein kostenloser und sicherer Parkplatz fuer das Motorrad gezeigt, unweit der Schule, dann sind wir zur Wohnung gefahren. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kueche, Bad, Dachterrasse, einfach toll. Unten wohnten noch die Geschwister des Schuldirektors. Oben, in einer unfertigen Wohnung, wohnten dann noch andere Lehrerinnen und Praktikantinnen. Vor allem im Winter wurde es ungemuetlich (vor allem oben aber auch in der von uns bewohnten Wohnung, nichts ist isoliert und es wird nicht geheizt, also muss man die ganze Zeit mit Anorak sitzend korrigieren und alles wird klamm) und wir mussten ein wenig kaempfen, um eine Gasheizung zu bekommen, und auch darum, dass die obere Wohnung  ein wenig ausgebaut wird, so dass es auf Dauer fuer alle komfortabler wird. Winter in Meknes, also am Rande des Mittleren Atlas, ist schon nicht ganz ohne. Obwohl wir die Zwiebeltechnik angewandt haben, haben wir oft gefroren. Beim Unterricht im luftigen und also eher fuer Sommertemperaturen geeigneten Raum sassen auch alle im Anorak da, und wir haetten genauso draussen sitzen koennen, temperaturmaessig waere es nicht viel anders gewesen. Nach zwei Stunden haben mir oft die Fuesse weh getan : die Wanderschuhsohle schaffte es nicht die Kaelte des Bodens abzuweisen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Die Arbeit&lt;/span&gt;: Meine Aufgabe war es, marokkanische Studenten auf die Zentrale Mittelstufenpruefung des Goethe Instituts vorzubereiten. Diese Pruefung zu bestehen war eine der Voraussetzungen, um das Viusm zu bekommen. Ich hatte von 8 Uhr bis 12.30 Uhr Unterricht (2 Gruppen à 2 Stunden jeweils, dazwischen 30 Minuten Pause, in der ich meistens mit Heiko im Café sass und gefruehstueckt habe). Die erste Gruppe war ein wenig schwierig, da ich ein paar Studenten hatte, die quasi von den Eltern gezwungen wurden, diese Pruefung zu bestehen und wenig motiviert waren. Darueber hinaus gab es auch Studenten mit "extremen" Einstellungen. Diese Studenten habe ich des oefeteren gefragt, was Sie in Deutschland ueberhaupt wollen... Innerhalb dieser Gruppe gab es Spannungen, die schwierig zu ueberwaeltigen waren. Es wurde irgendwann besser, als ein paar der schwierigen Kandidaten zur Konkurrenz gegangen waren. Meine zweite Gruppe war eine absolute "Mustergruppe": sehr nette Studenten, die sehr gut zusammen passten und sehr fleissig waren. Ich werde mich immer an die Freitage erinnern - dieser Tag war naemlich Referaten gewidmet, in Kleingruppen oder einzeln. Unglaublich tolle Referate wurden immer dargeboten und Heiko und Charlotte (Praktikantin) wurden immer gerufen, um den Erklaerungen ueber Umweltschutz, Kultur, Geographie, religioese Themen etc. und den anschliessenden lebhaften Diskussionen beizuwohnen. Gut 3/4 der ersten und die komplette zweite Gruppe hat die Pruefung bestanden, und viele Studenten studieren nun auf deutschen Universitaeten. Ich habe wirklich eine unvergessliche Zeit mit diesen Studenten verbracht, auch wenn es, ich gebe es ja zu, oft stressig war, denn auch wenn ich nur morgens in der Schule war, bedurfte der Unterricht viel Vor- und Nachbereitung, Korrekturen, Tests und Hirnzerreissen wie man die wahrscheinlich arabischen Floskeln nahen aufgeschwollenen Redewendungen aus den Aufsaetzen wegzukriegen sind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Reiten&lt;/span&gt;: In meiner Freizeit hatte ich das Glueck, auf dem wunderschoenen Gelaende der "écuries royales" guenstig zu reiten. Irgendwann ist Heiko auch mal aufs Pferd gestiegen und mit Driss konnten wir unsere Reitkuenste deutlich verbessern. Ein paar Bilder haben wir in unser Webalbum reingestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Besuch&lt;/span&gt;: Wir haben uns sehr ueber den Besuch von Heikos Cousin Junior, meiner Freundin Karo mit Tochter Jule und von Heikos Vater Werner mit Freundin Renate gefreut. An Weihnachten kam auch meine Mutter mit ihrem Freund zu Besuch. Mit unseren Gaesten haben wir Ausfluege nach Moulay Idriss, Volubilis, Fes und in den Mittleren Atlas unternommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;An den Wochenenden&lt;/span&gt; fahren wir meist mit dem Motorrad weg, mit 2-Tages-Gepäck klappt das zu zweit auch ganz gut. Letztes Wochenende waren wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Azrou&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ifrane&lt;/span&gt; und haben uns da die Zedernwälder angeguckt. Attraktion des Tages war ne 40m hohe Zeder, die nach marokkanischen Schätzungen (was auch immer das heißen mag…) ca. 600 Jahre alt sein soll. Haben dann noch diverse Affen gefüttert, die in den Wäldern leben und unerhört zutraulich sind. Marokkaner des Tages wurde der Wirt eines kleinen Restaurants, der meinte – "früher habe er auch mal gearbeitet, aber das war ihm zu anstrengend, jetzt mache er nur noch Business". Auf die Frage, was er denn mit Business meint, sagte er: "Haschisch kaufen und in &lt;/span&gt;&lt;st1:city  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;Amsterdam&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:city&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; verticken". &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Und das sagt der uns – &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;wildfremden Touristen…! Tags drauf sind wir dann bei Ifrane zu einer Quelle gefahren, haben die Twin hingestellt und sind per Pferde (die man da mieten konnte) entlang dieser Quelle zu einem kleinen Wasserfall getrabt. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Bei der Gelegenheit haben wir mit dem Pferdebesitzer ausgemacht, dass wir kostenlos reiten dürfen, wenn wir weitere Touristen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;mitbringen... Weil die Guides grad nicht so viele Touristen hatten (nur uns), haben sie uns gezeigt, was in den (bei uns noch lahmen…) &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Gäulen steckt und haben und ne Kampfszene aus einer Fantasia vorgeritten. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Gigantisch!! Wir sind dann wieder aufs Motorrad umgestiegen &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;und zur nächsten ‚Cascade’ gefahren. Da haben wir die Motorradsachen bei einer marokkanischen Familie gelassen, die da gerade picknickte, und sind im Wald rumgestiefelt. Einer, der gerade bei seinen Bienen war, wollte uns frischen Honig verkaufen – 2 Liter für 50 MAD, also ca. 5 EUR. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Ne kleinere Menge gab’s nicht, er hatte nix zum umfüllen. Haben dankend abgelehnt…! &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Als wir zurück waren, sind wir von der Motorradsachen-Aufpaßfamilie zu Tee und Kuchen eingeladen worden. Neulich waren wir auch in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Moulay Idriss&lt;/span&gt;, der ältesten Stadt Marokkos. Ist etwas eigenartig als Europäer da rumzulaufen, denn bis vor ein paar Jahren war diese Stadt für Christen noch komplett verboten (Moulay Idriss ist das Mekka der Marokkaner). Aber natürlich machen sich die Maroc's das auch zunutze und kassieren für allen sch... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Geld (oder sie versuchens wenigstens...) &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Sogar für den Besuch der Altstadt wollten die Geld da man anscheinend ohne 'Guide' nieeeee wieder rausfindet... (Wir habens trotzdem geschafft!) Trotzdem nett, enge Gässchen, viele Katzen, faulige Gerüche, viel Tee und lecker Tajine. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Danach haben wir noch einen Abstecher nach &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Volubilis&lt;/span&gt;, einer großen, gut erhaltenen römischen Stadt, gemacht. Echt Klasse, wie sich hier bei der trockenen Luft alles &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;konserviert, sogar die Mosaik auf den Böden sind teilsweise noch erhalten. Kann man sich richtig vorstellen, wie die Römer da rumlagen und sich Trauben ins Maul gestopft haben (kurz bevor sie von den Arabern gekillt wurden...). Außerdem kann man auf den heißen Steinen klasse Chamäleone (wie schreibt man das eigentlich??) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;und andere Mini-Dinosaurier ärgern. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Fangen lassen tun sich aber nur die Chamäleone, die anderen sind zu schnell... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Temperaturmäßig ists inzwischen auch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;ganz erträglich, durchschnittlich tagsüber so 30-32°C, abends dann schön kühl. Letzte Woche wars dann schon arg warm, ein paar Mal waren es knapp 40°C. Unsere 'Anpassungsphase' ist auch überstanden, sowohl ich als auch Chris haben erfolgreich mittels Darmgrippe und 40°-Fieber die marokkanischen Bakterien in uns gekillt und ich hoff, wir sind jetzt einigermaßen resistent. Die Technik spielt auch noch mit, sowohl Bus als auch Motorrad laufen noch obwohl das Syncrogetriebe beim Bus inzwischen schon ganz nett Geräusche macht...mal schaun, wie lang es &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;noch hält! &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Hab aber beschlossen da nix zu machen bis sich kein Rad mehr dreht, denn im Vergleich zu den Kisten (uralte 200D-Daimler als Taxis) die hier so rumfahren, hab ich nen Neuwagen! Neulich sind wir mal mit nem Taxi mit Achsbruch (Rad links hinten schleifte im Radkasten!) zur Schule &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;gefahren!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;-----------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Meanwhile ist freilich wieder einiges passiert, z.B. wurden wir neulich mal zu ner marokkanischen &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Hochzeit&lt;/span&gt; bei nem steinreichen Marokkaner in seiner Villa eingeladen. Die hatten ein Wohnzimmer in der Größe deutscher Turnhallen! Außerdem war jetzt grad in Meknes eine Stadtrallye (alte Golf1, R4, P205,…). Der Witz dabei ist, dass es bei der Rallye zivilisierter zuging als im normalen täglichen Verkehr…! Bis auf einen R4, der in eine Säule der Eingangshalle der Post reingekracht ist, gabs fast keine Zwischenfälle. Hmmm – was gibt’s noch… Achja, unser neues Freund, das Pferd! In Meknes lebt einer, der reitet auf marokkanischen Fantasias mit (ne Fantasia ist ein Reiterfest, die dem alle tollen Araberreiter und ihre Pferde sich treffen und Showkämpfe veranstalten. D.h., sie preschen wie verrückt mit ihren Pferden durch die Gegend, machen Kunststücke und ballern mit ihren Flinten rum). Nachdem wir sein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Pferd, das immer angebunden an der Straße steht, öfters mal gefüttert haben (Karotten mitgebracht), hat es uns als ‚Freund’ akzeptiert. Daraufhin hat uns der Besitzer zum obligatorischen Tee eingeladen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;(wohlgemerkt spricht der Typ nur Arabisch – kein Frz. oder sonst was!) und uns auf eine Fantasia in Fes eingeladen. Da waren wir dann auch! Gigantisch! Und weil wir grad in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fes&lt;/span&gt; waren, haben wir uns die Medina da auch mal angeguckt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;------------&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Am vorletzten Sonntag war &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;das "große Opferfest"&lt;/span&gt; und wir waren eingeladen bei Ali und seiner Familie - das ist der pädagogische Leiter (oder so) in der Schule. Wir haben also die marokkanische Tradition mal live erlebt, an diesem Tag ist sie für uns Europäer echt gewöhnungsbedürftig... Da wird nämlich ein Schaf geschlachtet, enthäutet und teilweise gegessen. Zuerst guckt man sich das Gebet des Königs an im Fernsehen, dann schneidet er mal schnell die Kehle zweier Schafe durch - eins ist für sich selbst und das Andere für das Volk bzw. für die Leute, die sich an dem Tag kein Schaf leisten können - und steigt schnell in seine Limousine wieder ein. Dann erst sollten die Marokkaner schlachten. Vor diesem Tag haben wir Schaftransporte aller Art beobachtet : auf der Ladenfläche der Autos, auf so Handkarren oder sogar auf den Schultern der Radfahrer wurden die Schafe hin und her gefahren. Natürlich werden die auch mal zu Fuß durch die Gegend gezerrt oder geschoben. Im ganzen Viertel hat es einen Tag vor dem Fest überall gemäht. In unserem Fall wurden ebenfalls 2 Schafe geopfert. Das Schlimmste ist die Schlachtung selbst, da wird mal die Kehle des auf dem Boden liegenden und fest gehaltenen Schafs durchgeschnitten und Blut fließt auf dem Dach des Hauses, da wo die meisten die Tiere schlachten. Wenn es aufgehört hat zu zappeln, also nach ein paar Minuten, wird so ein feines Rohr unter die Haut geschoben und das Tier wird regelrecht aufgeblasen, das sieht echt aus wie ein Luftballon - so geht die Haut leichter ab. Dann wird es aufgehängt und enthäutet (das ist voll die anstrengende Arbeit). Anschließend werden die Organe entfernt. Nach der Tee-Pause mit "home made"-Plätzchen wurde das zweite Tier geschlachtet, es ist sogar mit durchgeschnittenen Kehle aufgestanden, z&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;war ein Bisschen komisch. Während dessen wurde schon mal der Grill angeschmissen: Leber, Milz und Herz sind aufs Grill gelandet, die besagten Organe des zweiten Tieres wurden sozusagen direkt vom Schaf aufs Feuer gelegt. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Mit der Leber werden Spieße gemacht, die Leber wird erstmal angegrillt, dann wird sie in Stücke geschnitten und in dieses Fett, das die Organe umhüllen, eingewickelt und noch einmal gegrillt. Irgendwann am Nachmittag gab es dann eine Tajine mit Schafsfleisch. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Danach mussten noch die Köpfe und Füße behandelt werden, d.h. ebenfalls aufs Feuer geschmissen, um die Haare und die Haut zu entfernen. Eine der zahlreichen Spezialitäten - der wir zum Glück entgangen sind, weil sie erst am nächsten Tag gab - ist Schafskopf und Füße gedämpft. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wir haben mitgeholfen, der Kopf muss regelmäßig &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;abgekratzt werden und die Hufe entfernt - das war mal meine Arbeit. Ali hat auch die Hörner mit der Axt entfernt. Irgendwann später haben dann die Frauen Kopf und Füße ordentlich mit Omo geschrubbt. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Um 18 Uhr oder so wollten wir gehen, ging aber nicht, da wir eine andere Spezialität noch probieren mussten, zum Abendessen : Magen und Lungen in Soße. Tja, wollte echt keine Lunge essen, ich habe es geschafft nicht aufzufallen, &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;indem ich nur 4 Stücke Magen mit viel Brot gegessen habe, unter dem Vorwand total satt zu sein - Lungen gibt man eigentlich den Katzen, meine Katze hat aber mal selber die Nase gerümpft und ist weggelaufen, als sie es mal serviert bekommen hat. Der Tag war also außergewöhnlich und schön, wir konnten mal die marokkanische Kultur LIVE erleben. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Wir haben ganz viel Photos gemacht, vorher, während und danach... &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Vor allem war mal wieder die marokkanische Familie voll lieb und gastfreundlich. Am Montag sind wir nach &lt;/span&gt;&lt;st1:state style="font-weight: bold;"&gt;&lt;st1:place&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Ceuta&lt;/span&gt;&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:state&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt; gefahren (300 Km) und haben da übernachtet. Unsere Papiere für die Fahrzeuge sind wieder in Ordnung. War ganz komisch da, erstens weil die Leute, die da wohnen oder Urlaub machen, voll komisch sind (ist ja so eine zollfreie Stadt) und zweitens weil es da sooo sauber und ruuuuhig und die Autos halten an, &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;wenn man die Straße überqueren will, und keiner rempelt einen an?!?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Am Donnerstag war Nationalfeiertag, und am Freitag hatte ich ebenfalls frei. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Also raus aus Meknes, bei dem Wetter (25 Grad so und tolle Sonne, nicht schlecht...). Wir sind mit dem Motorrad &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;zu zwei verschiedenen Quellen&lt;/span&gt; gefahren, die sich im Mittleren Atlas befinden, zuerst zu den Quellen von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oum Erbia&lt;/span&gt; (150 Km von hier). Die Strecke dahin war teilweise traumhaft, wir sind z.B. durch Zedernwälder gefahren und haben mal wieder wild lebende Affen gesehen. Die Quellen selbst sind auch wunderschön, da ist ein Wasserfall und Abfälle und Strudel, am Rande sind irgendwelche Häuschen mit Blätterdach – keine Ahnung &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;wozu die gut sind... Das Quellwasser ist salzhaltig und sammelt sich in glasklaren kleinen Seen, in denen der eine Muli oder die eine Kuh mal den Kopf eintunkt, um das Grünzeug wegzufressen... &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Mit den herbstlichen Farben, die sich allmählich entwickeln und die sich im Wasser widerspiegeln, sieht es idyllisch aus. Am nächsten Tag sind wir nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oulmes&lt;/span&gt; gefahren, da wo das Oulmes-Wasser und das Sidi Ali-Wasser (das Mineralwasser, was wir hier ständig trinken) abgefüllt wird. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Strecke dahin war etwas anstrengend, wir haben uns ein bisschen verfahren &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;(in Marokko ist es gar nicht soo einfach, sich nicht zu verfahren, wenn man auf kleineren Straßen unterwegs ist) und mussten auf irgendwelchen holprigen Pisten fahren. Motorrad fahren ist selbst als Sozia echt Sport (vor allem für den Arsch, der erstmal ordentlich Sitzfleisch entwickeln sollte). Jedenfalls waren wir am Freitag Abend völlig erledigt (Kopfschmerzen bei Beiden) und in dem Kaff, wo wir waren, gab es außer dem Hotel, das der Firma Sidi Ali gehört, NIX. Zum Glück haben wir nach &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;einem Tag, während dessen wir mal wieder kaum was getrunken und nichts gegessen haben (Ramadan halt, da ist es schwierig, selbst wenn man nicht fastet, irgendwas zu finden...), vom Rezeption-Typen &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;eine ordentliche Harira gekriegt (kostenlos natürlich). Harira ist DIE marokkanische Suppe schlechthin, die essen die während Ramadan jeden Abend mit irgendwelchen fettigen pfannkuchenartigen Sachen, davor Datteln zum fasten brechen, Eier usw..., schmeckt echt lecker... Gestern sind wir dann zu den schwefelhaltigen Oulmes Quellen gelatscht, 3 km hin und 3 zurück, ordentlich berg runter und wieder hoch. Zum Glück war da ein Jeep mit irgendwelchen Sidi Ali Mitarbeitern, die haben uns runterwärts das letzte Stück mitgenommen und hochwärts so ¾ der Strecke. Die waren echt nett, irgendwelche Spaßvögel, die dauernd Quatsch erzählt haben, trotz äußerst schwieriger Piste (eng, Spitzkehren, steil, steinig). Unten haben wir dann die Quelle gesehen, ein alter Wächter &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;arbeitet da, ansonsten standen da auch noch ein paar alte Marokkaner. Das Wasser wird von ganz unten hoch gepumpt. Das kommt mit 43 Grad aus dem Berg, verliert dabei die Kohlensäure, die in einer Zisterne gesammelt wird und ebenfalls hoch gepumpt. Es gibt sogar Häuschen mit Bädern bzw. Duschen mit dem Quellwasser. Wir haben uns in ein Bad gelegt, in das Schwefelwasser, war ganz lustig mal wieder (wir hatten kein Handtuch dabei aber macht ja nichts). Kaum zu glauben, das selbst da unten im Tal des Nichts einem so was passiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Wir waren auf dem großen Platz nähe Medina und haben uns in einem Café das Halbfinalspiel des &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Afrikacup&lt;/span&gt; (Fußball) angeguckt – Marokko gegen Mali, die haben gewonnen und am Samstag war das Finale gegen Tunesien, interessiert euch sicherlich arg. Die sind ja alle Fußballfans… War also draußen, die hatten zwei Glotzen auf Cola-Kisten geschleppt, &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;das Café war voll, wir saßen mittendrin und um uns herum standen mindestens 200 Fußballfans. Auch noch dazu hat Marokko 4 Tore geschossen, bei jedem Tor sind die immer ein Bisschen mehr ausgeflippt – aufgestanden, gesungen, getanzt, „Allah u Akbar“ (oder so) verkündet usw. Das letzte Tor fiel in den letzten Minuten, als die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht hatte, und da hat jemand aus der Menge plötzlich Wasser geschmissen, das unglücklicherweise auf eine der Glotzen gelandet ist. Da ist plötzlich ein Stammgast aufgestanden, hat die &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Fernsehapparate mit wütender Mine ausgemacht und angefangen, super laut zu schimpfen, während ein anderer mit Metzgermesser Richtung Täter gestürmt ist. Darauf hin hat sich die Menge aufgelöst, wir haben nur komisch geguckt, weil alles so schnell ging und nicht wussten, &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;was eigentlich so rasch die tolle Stimmung zu umkippen gebracht hat. Zum Glück war ja ein beschützender Marokkaner, der uns beruhigte, dass wir ja nicht Angst haben müssen, er sei ja da… Innerhalb von 2 Minuten war das Café leer und die Stühle sauber aufgestapelt, nix mehr mit Fußball. Als wir nach Hause gingen, jubelten alle und ganz Meknes war unterwegs, sogar die klappernden Busse der Zitouna-Gesellschaft waren nur noch am Rumhupen und manche Pritschen-Autos mussten das Gewicht von mindestens 30 Marokkanern auf sich nehmen. Mit Hupen haben sie es sowieso drauf… Am Wochenende drauf warn wir dann in Rabat uns haben uns das Finalspiel angeschaut, vor dem Spiel &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;schon waren alle Marokkaner völlig aus dem Häuschen, die ganze Stadt hat getobt und schon den Sieg gefeiert. Einer hatte ein Schaf dabei, er hatte es Rot angemalt und an den Hörnern hing jeweils eine &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;marokkanische Flagge. Das Spiel selbst haben die Marokkaner dann verloren und danach war eine Stimmung, die kann man am ehesten mit Weltuntergangsstimmung vergleichen, jeder murmelte irgendwas von Blamage und alle Flaggen wurden weggeräumt... So kanns gehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;------------&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;Weiterreise&lt;/span&gt; : &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span&gt;Von Meknes&lt;/span&gt; sind wir nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Er Rachidia&lt;/span&gt; gefahren. Die Landschaft weschselte oft : zuerst durch den Mittleren Atlas, dann kargere Landschaft mit Palmenhainen in den Taelern, im Hintergrund hoehere Berge mit Schnee. Wir haben in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Meski&lt;/span&gt; auf einem Campingplatz geschlafen, der sich in einer Oase bei einer Quelle befand, in der man baden konnte. Die Frösche waren sehr laut, desweiteren haben wir Geburtshilfe bei einer Katze geleistet und die Ruine einer Kasbah angeschaut. Danach ging es nach &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Merzouga&lt;/span&gt;, wo wir ein Bisschen im Sand gespielt haben. Wir standen ganz alleine am Rande der Sanduenen. Heiko hat das Sandfahren im Sand getestet, mit der Afrika Twin muesste man laenger trainieren, denn sie ist ganz schoen schwer! Ein paar Mal hat er sie gnadenlos eingegraben, im Gegensatz zu dem Beduin, der nur so ueber den Duenen schwebte... Wir haben ziemlich viel fotografiert und sind am Abend auf eine grosse Duene gestiegen (was sehr anstrengend war), um den Sonnenuntergang zu bewundern. Daruber hinaus haben wir Kamelabschleppdienst mit unserem Bus gemacht! Ein Dromedar war naemlich gestorben und gegen 2 Colas haben wir das tote Tier "in die Wueste geschickt": Es wurde am VW-Bus gebunden, dann sind wir nachts mit dem Koch Mohamed in irgend eine Richtung gefahren, bis er meinte, wir koennen es hier mitten im Nichts entsorgen. Anschliessend sind wir zur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Todra-Schlucht &lt;/span&gt;&lt;span&gt;gefahren&lt;/span&gt; : Ein Paradies, bestehend aus Dattelpalmen, Oleander, Mandelbaeumen, kleinen Gärten... In der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dadès-Schlucht&lt;/span&gt; war es verdammt windig und der Wind war verdammt kalt! Zum Glueck heizen die Berber, und so konnten wir in netter Gesellschaft im Haus am Feuer sitzen. Dort haben wir ein paar Franzosen kennen gelernt, zwei davon hatten an der Renault 4-Rallye teilgenommen. Am naechsten Tag haben wir eine vierstündige Bergwanderung gemacht, mit einem jungen Dromedar in freier Wildbahn geschmust und bei einer Nomadin mitten im Nichts Tee getrunken und 5 Tage alte Zicklein gesehen, süss... Unser naechstes Ziel: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ouarzazate&lt;/span&gt;. Wir haben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ait Ben Haddou&lt;/span&gt; besichtigt (ein Dorf mit vielen Kasbahs) und die Atlas-Fimstudios, in Ouarzazate werden ja viele Filme gedreht. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Menschen hier sind sehr nett, gestern waren wir eingeladen und haben "Pizza berbère" und Couscous gegessen, war echt lecker! &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Ich habe mir auch eine Henna-Hand verpassen lassen, das gehört wohl zum Ritual hier. Hier wohnen hauptsächlich Berber, sie sind besonders gastfreundlich. Die oben beschriebene Einladung haben wir von einem der Tankwarte erhalten, als wir da Ölwechsel gemacht haben. Gerade waren wir mit Ana &amp;amp; co da, weil sie einen Esel kaufen wollen, doch doch, einen Esel... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Sie wollen mit dem Tier im Draa-Tal wandern. Von denen ist noch ein anderer unterwegs mit dem Auto (Marcel - Anmerkung Chris : spaeter sind wir dann mit Marcel und Ana von Suedmarokko bis Senegal gefahren), die wollen auch runterfahren, bis nach Ghana. In der Tankstelle, wo wir Mohammed gefragt haben (den, der uns eingeladen hat), ob er beim Eselkauf behilflich sein könnte, haben wir noch Tee getrunken. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Junge Leute sind selten zur Zeit, es sind hauptsächlich komische Rentner in Wohnmobilen unterwegs. Die putzen immer sehr viel und haben so komische Kläffer mit, die nur mit einer Rampe ins Wohnmobil steigen können. Heute morgen sagte uns unsere Nachbarin, sie würde sich nicht so gerne an den Pool legen, "&lt;i style=""&gt;es sind ja Neger, die würden ja immer gucken&lt;/i&gt;" und dass ihr Hund zum Glück nicht haare (sprich, sie muss weniger putzen)..... &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Beim kleinen Dorf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tizgui&lt;/span&gt; haben wir uns die Wasserfälle angeguckt, ebenfalls ein Paradies am Ende einer Piste, mitten in den Bergen. Das klasklare (und eiskalte!) Wasser war  eine willkommene Erfrischung. Heiko war schon mal dort und so freute sich Omar, ihn wieder zu sehen. Omar kuemmert sich da um die Touristen (wobei es quasi keine gab, als wir da waren), labert immer das Gleiche, reist die Seiten aus unserem Fuehrer raus (weil er da abgebildet ist), laesst sich mit seinem "chech" auf dem Kopf fotografieren, waehrend er Tee serviert, kocht Tajine (mit dem Gemuese, was wir mitgebracht haben) und klagt darueber, dass er keine "Medizin" mehr hat (=Gras). Wir haben da uebernachtet, unter dem Sternenhimmel, war wieder mal unvergesslich schoen. Dann waren wir noch kurz in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Talouine&lt;/span&gt;. Unterwegs sind wir durch Heuschreckenschwaerme gefahren, so musste ich am naechsten Tag warten, bis ich duschen konnte - die Wohnmobilisten zapften das ganze Grundwasser der Gegend ab, um den fuer den Lack wohl sehr schaedlichen Heuschreckenmatsch zu entfernen. In &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Taroudant&lt;/span&gt; haben wir gegenueber von der Polizei uebernachtet und uns die Stadt angeguckt. &lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;Dann sind wir zum naechsten Ort, der mit "T" anfaengt, gefahren, naemlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tafraoute&lt;/span&gt;, laut Heiko die "waermste Gegend Marokkos". Von wegen! Wir sassen oder lagen ziemlich viel im Bus rum, weil das Wetter nur Regen und Kaelte zu bieten hatte. Als die Temperatur es uns erlaubte, anstatt 4 nur noch 3 Schichten zu tragen, haben wir es gewagt, uns die Gegend naeher anzuschauen. Dort sind ja die "painted rocks". Dann wollten wir gucken ob Omar, bei dem Heiko bei seiner letzten Marokkoreise eingeladen war, da war und sind zu seinem Haus gefahren, 4 Km Berg hoch. Leider war Omar gerade in Casablanca und wir wollten schon wieder fahren, als uns der Grundschullehrer Mustapha abgepasst hat. Er unterrichtet 9 Kinder aus 3 verschiedenen Familien, d.h.  also 3 Stufen gleichzeitig, was aber anscheinend seine Einsamkeit nicht mildert. Er wollte uns nicht mehr gehen lassen! Wir haben uns nett unterhalten, Tee getrunken und er hat seine Tajine mit uns geteilt, waehrend die Kinder tuschelnd (es war bestimmt das erste mal, dass sich Touristen in die Schule verirrt hatten!) Aufgaben erledigen mussten.  Wir haben noch ein Klassenfoto gemacht und haben uns verabschiedet. Am naechsten Tag ging es nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tiznit&lt;/span&gt;, schon wieder ein Ort, der mit "t" anfaengt...! Dort war dann endlich die Temperatur angenehmer. Wir waren am Meer und haben schon wieder ziemlich viel fotografiert. Die naechste Nacht haben wir in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;El Ouatia &lt;/span&gt;(auch&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Tan Tan Plage, &lt;/span&gt;faengt auch mit "t" an) verbracht. Dort haben wir auch Ana und Marcel wieder getroffen. Ueber &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lâayoune&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Boujdour&lt;/span&gt;, wo es Sandstuerme gab, sind wir dann nach &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dakhla&lt;/span&gt; gefahren. Schnurgerade Teerstrasse durch die Wueste, kein Schwein unterwegs, es zieht sich und zieht sich, aber es ist auch interessant in so einer einsamen Landschaft zu fahren. Da konnte ich dann mal wieder AT fahren, optimale Bedingungen fuer mich. Wir haben an der Steilkueste Pause gemacht und haben in einer einsamen Bucht gebadet.  Dort sind nur Fischer anzutreffen, die ein einsames Leben fuehren...  In Dakhla haben wir uns dann mit Kanistern, Schaufel, Sandblechen (die kann man sich schweissen lassen), Wasser und Lebensmitteln eingedeckt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-5283391150652044436?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/5283391150652044436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=5283391150652044436&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/5283391150652044436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/5283391150652044436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-frankreich-spanien.html' title='Die Reise - Frankreich, Spanien, Marokko (08/2003 - 04/2004)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-3374406837383349744</id><published>2007-04-16T09:03:00.001+01:00</published><updated>2007-04-18T14:11:52.636+01:00</updated><title type='text'>Die Reise - Einleitung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh6.google.com/image/heikorehm/RhZHrFdTFHI/AAAAAAAABW4/GbWMqVyhdl0/PICT2116.JPG?imgmax=144"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh6.google.com/image/heikorehm/RhZHrFdTFHI/AAAAAAAABW4/GbWMqVyhdl0/PICT2116.JPG?imgmax=144" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 153, 0);font-family:verdana;" &gt;(1) Einleitung oder wie kamen wir ueberhaupt dazu?!?&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: normal;font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;Bei meinem letzten Job hatte ich einen befristeten Vertrag. Da lernte ich auch Heiko kennen, in der Kantine (ist das nicht romantisch?). Kaum waren wir zusammen war er auch schon wieder weg, auf dreimonatiger Reise in Marokko. Als das Ende des Arbeitsvertages nahte, fragte ich mich, was ich danach machen moechte. Tja, wenn Du es nicht jetzt machst, wann dann? Ich habe im Internet nach einem Job gesucht und auch gefunden. 6 Monate. Meknes, Marokko. Deutschlehrerin an einer Sprachenschule fuer marokkanische Studenten, die in Deutschland studieren moechten. Wahrend der ganzen "Entwicklungsphase" haben wir mit Heiko viel darueber diskutiert. Wie immer war ich von Anfang an in meiner Begeisterung nicht mehr zu bremsen. Wir haben entschieden, daraus eine laengere Reise zu machen. Wir sind noch zum Dia-Vortrag "Abgefahren" nach Ulm und dabei haben unsere Herzen schneller geschlagen - wir wussten einfach, dass wir das Richtige machen. Heiko kuendigte, wir loesten die Wohnungen auf (wobei ich in einer moeblierten Wohnung gewohnt hab und fast nichts besessen habe), kauften einen VW-Bus Syncro. Das alles ging sehr schnell: zwischen Entscheidung und Abfahrt (am 3. August 2003) lagen ca. 6 Monate. Wir hatten keine enormen Ersparnisse. Ziel war also zu reisen und unterwegs immer wieder arbeiten, um die Reisekasse aufzufuellen. Es klappt bis heute. Vorteil: man ist eben nicht nur Tourist, sondern kann in den Laendern, wo man arbeitet, einen tieferen Einblick bekommen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-3374406837383349744?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/3374406837383349744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=3374406837383349744&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3374406837383349744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3374406837383349744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/die-reise-einleitung.html' title='Die Reise - Einleitung'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-8377598519663514825</id><published>2007-04-10T13:53:00.004+01:00</published><updated>2007-04-10T14:04:48.581+01:00</updated><title type='text'>Bilder</title><content type='html'>Hier koennt ihr ja schon ein paar Bilder sehen. Wenn Ihr Lust auf mehr bekommen habt, dann schaut doch hier rein:&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;" href="http://picasaweb.google.com/heikorehm"&gt;Zu den Bildern&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-8377598519663514825?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/8377598519663514825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=8377598519663514825&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8377598519663514825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8377598519663514825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/bilder.html' title='Bilder'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-8588778404996992840</id><published>2007-04-10T13:53:00.003+01:00</published><updated>2007-05-24T14:57:26.213+01:00</updated><title type='text'>Kontakt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Besten kontaktiert Ihr uns &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;ueber unsere privaten Mail-Adressen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. Wenn Ihr diese jedoch nicht kennt, koennt Ihr einfach an folgende Adresse mailen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;christellekrebs &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;bei &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;gmail &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0);font-family:verdana;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;(punkt)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt; com&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir freuen uns auch auf Kommentare in diesem Blog oder auf einen Eintrag in unserem &lt;a href="http://www.gastbuch24.de/gastbuch.php3?user=christelle"&gt;Gaestebuch&lt;/a&gt;!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-8588778404996992840?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/8588778404996992840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=8588778404996992840&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8588778404996992840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/8588778404996992840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/kontakt.html' title='Kontakt'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-3177876424266368023</id><published>2007-04-10T13:53:00.001+01:00</published><updated>2007-04-16T12:50:06.157+01:00</updated><title type='text'>Unser(e) Fahrzeug(e)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgLDq1FFGVI/AAAAAAAAA6I/Dtate5WidLM/007_NC.jpg?imgmax=640"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh3.google.com/image/heikorehm/RgLDq1FFGVI/AAAAAAAAA6I/Dtate5WidLM/007_NC.jpg?imgmax=640" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 153, 0);"&gt;Henriette&lt;/span&gt;: Tja, es ist im Moment unglaublich "in", als Traveller seinem Auto einen Namen zu geben. Zu unserer Entschuldigung haben wir das Auto schon 2004 getauft, als wir noch gar nicht wussten, dass es mal hoch im Kurs sein wird. Es handelt sich um einen VW-Bus T3 Syncro, Baujahr 1988 und sieht aus wie eine Wurst;-) "Henriette" ist halt der perfekte Name fuer eine aeltere Dame. Ausserdem entwickelt sich irgendwie schon ein Verhaeltnis zwischen Mensch und Auto, wenn man zusammen durch dick und duenn geht. Wir haben Henriette 2-3 Monate vor der Abfahrt gekauft, da Heiko dachte, dass ein Syncro geeigneter fuer Afrika ist als der "normale" Bus. Mittlerweile kann ich es bestaetigen, es ist besser geeignet! Besagter "normaler" Bus war dann irgendwie sauer und hat auch prompt den Geist aufgegeben. Hier gibt's jedenfalls keine fachlichen Erklaerungen, wie wir unser Fahrzeug aufgeruestet haben, begleitet von Fotos von hinten, vorn, von der Seite, von innen, aussen und vorher und nachher, denn Heiko hat lediglich zwei Betten eingebaut (Spanplatten, Schaumstoff, tacken, fertig,). Sieht nicht schlecht aus, ist bequem, guenstig und reicht vollkommen! Unter dem Bett befinden sich unsere Kisten (Kuechenkiste, Badkiste, Werkzeugkiste...), hinten unsere Klamottenkisten und Kanister... Erstens hatten wir sowieso nicht so viel Geld und so viel Zeit, zweitens wollten wir aus Gewichtsgruenden nicht so viele Sachen einbauen. Denn wir wussten von Anfang an, dass der Bus mit seinem kleinen 1.6D nicht ueberladen werden darf - Geschwindigkeitsrekord auf der spanischen Autobahn: 35 Km/h, da haben ja alle LKW-Fahrer mir beim Ueberholen einen Vogel gezeigt! Der erste Motor hat uns in Mali im Stich gelassen (weitere Details, siehe "Die Reise"). Wir haben ihn durch einen uralten Motor ersetzt, der dann bis Ghana lief. In Togo haben wir ihn reparieren lassen, er hielt dann bis Nigeria. In Yaoundé haben wir erneut den Motor tauschen muessen, er hielt bis Congo. Jetzt sind wir jedenfalls schlauer und wissen, dass der VW-Bus-Motor, da hinten und ohne die Kuehlwirkung des Fahrtwindes, grundsatzlich zu heiss wird, auch im verhaeltnismaessig kalten Europa. Hier in Afrika wird hauptsaechlich auf schwierigen Pisten (wo man langsam faehrt und wirklich kein Hauch Luft fuer Abkuehlung sorgt) dem kleinen Motor zu viel abverlangt. Er wird extrem heiss, daher die Risse im Motorblock (ein typisches Panenomen fuer uns) und das Oel schmiert nicht mehr richtig, da es durch die Hitze zu duennfluessig wird. Im Congo war dann auch noch dazu unser Turbo kaputt, wegen dem meterhoehen sehr sehr feinen Sand. Jetzt wollen wir uns bei der "Busschmiede" einen 1.9TD Motor bestellen, und eine Oelkuehlanlage dazu - jetzt machen's wir's mal richtig! Denn wir wollen uns eigentlich nicht von Henriette trennen... Waehrend der Reise haben wir dank unserem Fahrzeug viele viele Mechaniker kennen gelernt, gute und weniger gute... Aber eins muss man dem Syncro schon lassen: der Allrad ist einfach super! Wir hatten uns zwar Sandbleche in Dahkla schweissen lassen (sehen aus wie Leiter und sind uebrigens sehr zu empfehlen: viiiel billiger als herkoemmliche Sandbleche, viel leichter und graben sich weniger ein im Sand!), aber wir haben sie fuer uns nie gebraucht (sondern fuer Marcel und Anna mit ihrem Izusu Midi). Was Henriette ganz besonders mag: klettern auf steinigen Pisten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh5.google.com/image/heikorehm/RgNz0FFFGzI/AAAAAAAAA94/n3l9kL7zH34/036_NC.jpg?imgmax=640"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.com/image/heikorehm/RgNz0FFFGzI/AAAAAAAAA94/n3l9kL7zH34/036_NC.jpg?imgmax=640" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 153, 0);"&gt;Africa Twin&lt;/span&gt;: Bis Bamako hatten wir zwei Fahrzeuge. Heiko fuhr AT (ich auch mal, aber sie war zu schwer fuer eine Motorradfahranfaengerin wie mich), ich fuhr Bus. War praktisch, denn den Bus konnten wir stehen lassen, wenn wir Ausfluege machen wollten. Im Sand ist die AT ein wenig schwer, vor allem wenn man eine Nacht im Schleudergang des Eisenerzzuges von Nouadhibou nach Choum verbracht hat und man das Motorrad schon ein paar Mal aufgestellt hat! Heiko war traurig, als wir die AT in Bamako verkauften. Aber das Reisen mit 2 Fahrzeugen waere einfach zu teuer geworden, vor allem wegen dem Carnet de Passage fuer die suedafrikanische Zollunion (5.000 € Kaution pro Fahrzeug). Bis auf einen defekten Regler (wird auch zu heiss in Afrika, einfach einen PC-Luefter davor platzieren, und schon ist das Problem behoben!) gibt's keine mechanischen Probleme zu melden. Einfach ein schoenes, zuverlaessiges Motorrad...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-3177876424266368023?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/3177876424266368023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=3177876424266368023&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3177876424266368023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/3177876424266368023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/unsere-fahrzeuge.html' title='Unser(e) Fahrzeug(e)'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8709242145341902898.post-543227496485489120</id><published>2007-04-10T13:52:00.001+01:00</published><updated>2008-11-07T04:08:59.046+01:00</updated><title type='text'>Ueber uns</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RhucI__J59I/AAAAAAAAAAU/LrAHjwXo3x8/s1600-h/PICT0594.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RhucI__J59I/AAAAAAAAAAU/LrAHjwXo3x8/s200/PICT0594.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051803085455353810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;"&gt;Chris:&lt;/span&gt; Chris heisst eigentlich Christelle (bitte Franzoesisch aussprechen!) und wurde von Heiko das erste Mal Chris genannt, obwohl dieser Kuerzel auf der Hand liegt, oder? Chris war eigentlich schon immer eine verkappte "Weltstreicherin", auch wenn nur im kleinen Rahmen. Geboren 1975 in Beaune/Frankreich (im wunderschoenen Burgund mit seinen soooo schoenen Doerfern mit rustikalen Steinhaeusern, die im heissesten Sommer kuehl bleiben), zwei Mal umgezogen, mindestens 2 Monate im Jahr in Deutschland (das ganze graue Jahr habe ich den langen Schulferien entgegen gefiebert), mit 21 Jahren als Au Pair nach Fulda/Deutschland (welch schreckliche Kombination, "Fulda" und "Au Pair", aber ich hatte leider keine bessere Moeglichkeit gefunden, nach Deutschland zu ziehen), dann ein Jahr in Hollabrunn/Oesterreich, Rueckkehr nach Deutschland (Koeln, Bonn und schliesslich Heidenheim). Meine Reisen bisher: abgesehen von den "klassischen" Urlauben in Frankreich, war ich mit 9 Jahren 3,5 Wochen in Marokko (mein Vater arbeitete damals dort). Da habe ich mich in dieses Land verliebt und diese Liebe ist bis heute nicht erloschen... War auch mal in Russland (Moskau und Umland) mit der Schule - da war ich 16 oder so, wir haben bei Gastfamilien gelebt - ebenfalls eine Reise, die mich sehr gepraegt und fasziniert hat. Spaeter ging's auch mal als Backpacker nach Vietnam. Irgendwie habe ich es immer gespuert: mir fehlt was. Aber was? Ich bin nicht eines Tages aufgestanden und wusste: "Das Reisen macht Dich gluecklich". Es hat sich langsam entwickelt und das Leben hat mich allmaehlich dahin gefuehrt, wo ich immer schon sein wollte: unterwegs. Als ob ich alles unterbewusst gesteuert haette. Studiert habe ich Germanistik, also habe ich lange als Deutsch als Fremdsprache-Lehrerin gearbeitet, darueber hinaus bin ich beeidigte Uebersetzerin fuer die Sprachen Franzoesisch und Deutsch. Mittlerweile habe ich schon in vielen Bereichen reingeschnuppert (vom Marketing bis zur Berechnung im Shipping), man muss ja unterwegs flexibel sein!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh5.google.com/image/heikorehm/RgKpkVFFCNI/AAAAAAAAAZ0/dVBFBuFLbF8/PICT0257s.jpg?imgmax=912"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.com/image/heikorehm/RgKpkVFFCNI/AAAAAAAAAZ0/dVBFBuFLbF8/PICT0257s.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 153, 0); font-weight: bold;"&gt;Heiko:&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Heiko ist 1973 im schoenen Schwabenlaendle geboren, ist Informatiker und dank seiner Arbeit bei einer grossen Firma mit vielen Filialen in der ganzen Welt schon ganz schoen rumgekommen. Nur leider ist er meistens irgendwohin geflogen, aus dem Flugzeug gestiegen, hat Tag und Nacht gearbeitet, ist dann wieder ins Flugzeug gestiegen und nach Hause geflogen, so dass er quasi nie was vom besuchten Land sehen konnte. Diese Dienstreisen gingen nach Singapur, Australien (da hat er sogar mit groesster Muehe Urlaub dran haengen koennen!), Mexiko, Russland, China, in die USA... Zum Glueck war er auch privat unterwegs, in Laendern, in denen er Zeit hatte, auch mal was zu sehen. Im uralten Polo (hat er da schon ein besonderes Verhaeltnis zu VW gehabt???) war er mal mit einem Kumpel in Norwegen, in Mexiko, in den USA und in vielen europaeischen Laendern. Heiko hatte in seinem Schlafzimmer eine grosse Weltkarte haengen, mit verschiedenfarbigen Reisnaegeln, die anzeigten, wo er schon war und wo er (noch einmal) hinwollte. Wir sind ja dabei, ein paar Orte abzuklappern, aber bei unserer Geschwindigkeit dauert es noch ein wenig... Dazu muss man noch hinzufuegen, dass Heiko ein Motorradfan ist. Besonders angetan haben es ihm die alten XTs. Wegen dieser hat er mich auch mal vernachlaessigt, um in die Garage stundenlang zu schrauben, selbst bei eisiger Kaelte. Der beruehmteste XT-Spruch von Heiko lautet : "Eine XT oelt nicht, sie markiert ihren Platz" - na ja, gegen eine nicht oelende Africa Twin hatte er durchaus nichts einzuwenden. Ein Jahr vor unserer Abfahrt war er mit seiner Yamaha Ténéré - die heute noch in einer Scheune auf uns wartet - auf dreimonatiger Reise in Marokko. Mit dieser Leidenschaft hat er mich auch angesteckt ( wobei ich schon mich schon frueher dafuer interessierte, hatte ja mit 17 meinen 125-Fuehrerschein angefangen, aber dieses Interesse ist wieder eingeschlafen), so dass ich noch den Motorradfuehrerschein gemacht habe, bevor wir losgefahren sind.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh4.google.com/image/heikorehm/RhZEoldTE8I/AAAAAAAABVk/RqO9iJhzOHM/PICT1999b.JPG?imgmax=640"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 250px;" src="http://lh4.google.com/image/heikorehm/RhZEoldTE8I/AAAAAAAABVk/RqO9iJhzOHM/PICT1999b.JPG?imgmax=640" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 153, 0);"&gt;RanTanPlan:&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt; RanTanPlan, kurz RTP, ist Anfang 2006 in Lomé/Togo geboren und ist halb Dobermann, hals "Batéké", wie es hier im Kongo so schon heisst (also Afrika-Mischling). Das erste Mal sahen wir ihn auf dem Balkon bei unserem Chef. Man hatte naemlich das Fahrrad des schlafenden Waechters und ein paar Plastikstuehle aus dem Garten geklaut und da unser Chef durchgeknallt war, hat er nicht einen, nicht zwei, sondern gleich sechs Hunde gekauft, um sein Hab und Gut zu verteidigen. RanTanPlan war der Groesste unter den (100% Batéké) Welpen. Wir haben uns mehr um ihn gekuemmert und irgendwann meinte unser Chef, dass er ihn uns schenkt. Was? Wollen wir ueberhaupt einen Hund? Ein Hund kann waehrend der Reise ein ganz schoenes Hindernis werden... Tja, es war sowieso zu spaet - RTP hatte unser Herz schon erobert. Er heisst so, weil er die gleiche Farbe, aehnliche lange Beine und die gleiche Nase hat wie der Comic-Hund. Mittlerweile wissen wir aber, dass der Name ihm wie angegossen passt, denn er ist einerseits ganz schoen schlau, andererseits oft tollpatschig, was manchmal seine Intelligenz wettmacht. Nach hinten gucken und gegen irgendwas laufen, sich den Kopf zwischen Tischbein und Wand einklemmen oder sich in die 50cm langen Leine so veheddern, dass er eigentlich nur noch umfallen kann, das schafft er alles! Darueber hinaus ist er ein unglaubliches Spielkind (Lieblingsspielzeuge: Decken, Baelle und Plastikflaschen, weil es so schoen Krach macht), ein exzellenter Schwimmer und ein leidenschaftlicher Knochen- und Nudelfan (kurz: Fressfan).  RTP wurde "reisetauglich" gemacht. Jedes Wochenende wurde er ins Auto gepackt und wir sind irgendwohin gefahren, ein paar Mal auch mit unserem Bus. Bei der ersten Autofahrt hat er gekotzt, seitdem liebt er das Fahren - er schlaeft sogar auf den schlimmsten Pisten Congos. Mittlerweile ist er auch mit dem Schiff gefahren, alles kein Problem, er macht alles mit. Die noetigen Impfungen wurden gemacht, ein Chip wurde ihm implantiert (gibt's sogar in Togo!). Vor der Abreise war ich dann noch beim Tierarzt, der mir ein Papier ausstellte, dass RTP gesund sei. Die Papiere (Impfpass vor allem) sind nur einmal auf der Faehre zwischen Calabar und Douala kontrolliert worden. Es gab keinerlei Probleme an den Grenzen. Oft wurde sogar dank RTP, obwohl er der freundlichste Hund Afrikas ist, an den Grenzen darauf verzichtet, das Auto zu durchsuchen - Afrikaner haben meistens eine panische (manchmal aber auch hysterische) Angst vor Hunden.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8709242145341902898-543227496485489120?l=weltstreicher.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://weltstreicher.blogspot.com/feeds/543227496485489120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8709242145341902898&amp;postID=543227496485489120&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/543227496485489120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8709242145341902898/posts/default/543227496485489120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://weltstreicher.blogspot.com/2007/04/ueber-uns.html' title='Ueber uns'/><author><name>Christelle, Heiko und Rantanplan</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ghOMGtAYLZQ/RhucI__J59I/AAAAAAAAAAU/LrAHjwXo3x8/s72-c/PICT0594.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
